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Geschichte der Stadt

Heilbronn / Geschichte der Stadt


Geschichte der Stadt


Nach der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 741 n. Chr. wird Heilbronn
bereits 1146 als "Portus", als am Fluss gelegener Handelsplatz, bezeichnet. Mit dem
kaiserlichen Dekret von 1333, das den Heilbronnern das Recht verlieh, den Neckar
an die Stadt heran zu führen, war der Aufschwung nicht mehr aufzuhalten.
Die Stadt entstand im Mittelalter aus einem fränkischen Königshof, der Name -
741 erstmals erwähnt - geht auf eine Quelle zurück.

1281 verlieh Rudolf I. das Stadtrecht. 52 Jahre später gewährte Kaiser Ludwig der
Bayer das Privileg, den Neckar nach Belieben zu "wenden und keren", das heißt
den Fluss aufzustauen, umzuleiten und einen Hafen anzulegen. Während des
Bauernkrieges 1525 kämpften der "Neckartaler Haufen" unter Jäklein Rorbach
und Götz von Berlichingen im Raum Heilbronn; 1530 bekannte sich der Rat
der Reichsstadt zum evangelischen Glauben. Während des 30-jährigen Krieges
wurde Heilbronn mehrfach geplündert und gebrandschatzt, 1633 schlossen beim
"Heilbronner Konvent" die protestantischen Reichsstände Süddeutschlands ein
Bündnis mit Schweden.

Zu einer besonderen Blüte von Kultur und Wirtschaft kam es in der zweiten Hälfte
des 18. Jahrhunderts. Mit dem Einzug württembergischer Truppen am 9. September
1802 endete die "goldene Zeit" der Reichsstadt, Heilbronn wurde württembergische
Oberamtsstadt. Im 19. Jahrhundert machten prosperierende Unternehmen
Heilbronn zur zweitwichtigsten Industriestadt Württembergs.
Durch Eingemeindungen wuchs die Stadt bis 1938 auf 72.000 Einwohner.
Der 4. Dezember 1944 ist für die Heilbronner ein schwarzer Tag: Bei einem englischen Fliegerangriff wird die Altstadt völlig zerstört, mehr als 6.500 Menschen sterben. Insgeamt werden 62 Prozent des gesamten Stadtgebiets zerstört.



Nach zehntägigem Kampf besetzten US-Truppen am 12. April 1945 die Stadt.
Rasch erfolgt der Wiederaufbau, 1953 weihte Bundespräsident Dr. Theodor Heuss das wiedererbaute Rathaus ein.
Neue Wohnviertel entstanden, durch weitere Eingemeindungen wurde Heilbronn 1970 zur Großstadt. Bald darauf wurde die Fußgängerzone eingerichtet, dann das neue Stadttheater eröffnet, das Kulturzentrum Deutschhof angelegt.
1992 verließen die amerikanischen Truppen Heilbronn, die freigewordenen Flächen sind heute Wohn-, Gewerbe- und Naherholungsgebiete. 1997 wurde das neue Städtische Krankenhaus "Am Gesundbrunnen" eingeweiht.

Auch wenn die Stadt während des 2. Weltkriegs schwer zerstört wurde, begegnen einem in Heilbronn historische Spuren - von den Heilbronnern rekonstruiert, restauriert und liebevoll gepflegt. Als Teil ihrer Identität: ob in den Auseinander-
setzungen der Reformation, während der stolzen Selbstbehauptung als Reichsstadt oder der geistigen Aufbruchstimmung der Renaissance.
Ausdruck des neuen Heilbronn sind beispielsweise der Stadtentwicklungsplan und Maßnahmen zur Stärkung der Innenstadt, die die positiven Veränderungen Heilbronns in den nächsten Jahren fortführen werden.

Ausführliche und interessante Informationen zur Stadtgeschichte gibt es im Otto Rettenmaier Haus - Haus der Stadtgeschichte oder im Internet unter www.stadtarchiv-heilbronn.