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Käthchenparade

Heilbronn / Käthchen von Heilbronn / Käthchenparade


Käthchenparade


 78 bunte und ungewöhnliche Käthchenfiguren bevölkerten bis Mitte Oktober 2008 die Heilbronner Innenstadt, bevor sie in der Harmonie erfolgreich versteigert wurden. In der Tourist-Information sind zur Aktion ein Bildband und ein Poster erhältlich.


Die von der Heilbronn Marketing GmbH und der stadtinitiative HEILBRONN e.V. veranstaltete Heilbronner Käthchenparade hat ihren wohltätigen Zweck mehr als erfüllt. Ein Teil des Erlöses aus der Versteigerung (insgesamt 147.550 Euro) wird die Arbeit der Heilbronner Bürgerstiftung unterstützen, die sich seit mehr als drei Jahren sehr engagiert vor allem für Projekte zur Gewaltprävention, Sprachförderung, Förderung von Bildung und Erziehung allgemein einsetzt.

Vom Versteigerungserlös erhielten die Paten die Hälfte
ihrer Patenschaft zurück, 25 % des Auktionserlöses
gingen an die Paten zur Entlohnung ihres Künstlers
und 15 % wurden zur Deckung des Organisations-
aufwandes benötigt. Der Restbetrag in Höhe von
44.730 Euro ging als Spende an die Heilbronner
Bürgerstiftung.
Nahezu alle Paten und Künstler waren, ebenso wie
potenzielle weitere Interessenten, bei der durch
Dr. Jürgen Fischer durchgeführten Auktion vertreten.
Herr Dr. Fischer, vom gleichnamigen Auktionshaus,
versteigerte zweistündig ehrenamtlich und äußerst
professionell die Auktion.
(Foto: Käthchen der Heilbronn Marketing GmbH, Nr. 44; Fotografin: Barbara Kimmerle/Stadtarchiv Heilbronn)

Das Höchstgebot erzielte das Neckarexpress-Käthchen (Nr. 2) mit 4.500 Euro, das von den Künstlern Nicole Wünschmann und Ewald Hohly gestaltet und vom Bieter Nr. 5, einem Heilbronner Apotheker, erworben wurde. Platz 2 nimmt das Käthchen von Herrn Dr. Fischer (Nr. 78) ein, das von Prof. Heinz Joch gestaltet und zum Preis von 4.000 Euro versteigert wurde. Platz 3 belegen gemeinsam das von den amtierenden Käthchen geschaffene Werk der Heilbronn Marketing GmbH mit der Nr. 44 und das Zinser-Käthchen (Nr. 69) mit jeweils 3.600 Euro.
Insgesamt wurden nur fünf Figuren nicht versteigert und bleiben so bei den seitherigen Paten. Bei 21 Käthchenfiguren fiel der Zuschlag zum Mindestgebot von 1.500 Euro.

In Anlehnung an die Bronzeskulptur des Bildhauers Dieter Läpple stellte das Ulmer Büro KulturConsulting im Glasfaserlaminat-
verfahren die Käthchenfiguren her, die von den Paten oder beauftragten Künstlern individuell ausgestaltet wurden. Das Konzept der mittlerweile weltweit erfolgreichen kopierten Züricher „Kuh-Parade“ stand
bei diesem Vorhaben Pate.
Mit dem Käthchen hat Heilbronn eine Figur, die die Stadt weltweit bekannt gemacht hat und deren Name unwei-
gerlich mit Heilbronn in Verbindung gebracht wird.
Die Geschichte der jungen Heilbronner Bürgerstochter (1808 von Heinrich von Kleist erstmals in Auszügen in der Dresdner Zeitschrift „Phöbus“ publiziert) ist auch die Geschichte eines unerschütterlichen Vertrauens auf das Gefühl und insofern auch in der heutigen Zeit durchaus aktuell wie vor 200 Jahren. 
(Foto: Käthchen der
Trampoline am See, Spiel & Spaß GmbH, Nr. 52; Fotograf: Brian Bailey)