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Inhalt des Stücks

Heilbronn / Käthchen von Heilbronn / Inhalt des Stücks


Inhalt des Stücks


 „Ging sie, in ihrem bürgerlichen Schmuck, über die Straße, den Strohhut auf, von gelbem Lack glänzend, das schwarzsamtne Leibchen, das ihre Brust umschloß, mit feinen Silberkettlein behängt...


... so lief es flüsternd von allen Fenstern: das ist das Käthchen von Heilbronn, das Käthchen von Heilbronn, ihr Herren, als ob der Himmel von Schwaben sie erzeugt, und, von seinem Kuß geschwängert, die Stadt, die unter ihm liegt, sie geboren hätte.“ (1. Akt, 1. Auftritt). 

Käthchen, Tochter eines Heilbronner Waffen-
schmieds, liebreich und begütert, hat den Mann
ihrer Träume gefunden, den Grafen Wetter vom
Strahl, doch Standesunterschiede lassen eine
Verbindung nicht zu. Das hindert das Bürger-
mädchen nicht, ihrem Ritter in rätselhafter
Ergebenheit überall hin zu folgen; sie lässt sich
demütigen, nur um in seiner Nähe zu sein.
Indessen glaubt Strahl in der standesgemäßen
Kunigunde von Thurneck die ihm im Traum
geweissagte Braut, eine Kaisertochter, gefunden
zu haben.
Doch auch dem Käthchen ist zu gleicher Zeit ein
Engel erschienen, der ihr den Grafen als Bräutigam
gezeigt hat. Bevor sich diese himmlische Vision
jedoch erfüllt, muss Käthchen eine "Feuerprobe" bestehen.

Am Ende passiert ein letztes "Wunder": Käthchen, in Wahrheit ein Kind des Kaisers, wird von ihrem Grafen zum Brautaltar geführt.
(Text von Günther Emig, Kleist-Archiv Sembdner)

Das Bild zeigt die Skulptur "Käthchen von Heilbronn" von Dieter Läpple (Foto: Lothar Ernemann).