Online-Gästebefragung Facebook
Datenschutz
Stellenangebote
Impressum
Praktikumsplatz
Sitemap

Heilbronn

Trennlinie

Besuchen

Trennlinie

Events

Trennlinie

Veranstaltungskalender

Trennlinie

Tagen

Trennlinie

Service

Trennlinie

Presse

Trennlinie
Suchen
Trennlinie

Trennlinie


Service / Newsletter / Newsletter lesen / Heilbronn Newsletter Nr. 2 2018


11.01.2018 - Heilbronn Newsletter Nr. 2 2018



1. Sophia und Leon vorne
Der beliebteste weibliche Vorname für Neugeborene in der Stadt Heilbronn war im vergangenen Jahr Sophia mit 25 Nennungen. Ihm folgen Mia (21) und drei Namen auf Platz drei: Amelie, Anna und Emma (19). Die meisten neugeborenen Jungen tragen den Namen Leon (26).



Insgesamt 3145 Kinder wurden im Standesamt Heilbronn im vergangenen Jahr eingetragen. Foto: Pixabay

Samuel (24) war fast genauso beliebt, gefolgt von Noah (22) auf Platz drei.

Bei den Jungen wechseln die Plätze gewöhnlich von Jahr zu Jahr durch. Weit entfernt vom Treppchen sind mittlerweile die Sieger 2016 Elias und Maximilian auf den Plätzen sieben und zehn. Hingegen beständig oben dran bleiben die Klassiker David und Jonas auf einem geteilten vierten Platz.

Die Beliebtheitswerte schwankten diesmal auch bei den Mädchen. Die Gewinnerin 2016 Sophie sowie die Vorjahreszweite Maria sind nur noch auf Platz zehn. Immerhin auf Platz sechs schafft es Marie, die Drittplatzierte des Vorjahres. Die Vornamen Amelie, Emma und Anna waren hingegen auch schon bei der letzten Rangliste oben vertreten.

Häufig teilen sich in der Hitliste Namen ihre Platzierungen. Bei den Mädchen stehen jeweils sieben Vornamen auf Platz zehn: Elif, Ella, Hannah, Leonie, Maria, Mira und Sophie. Die gleiche Anzahl an Namen schaffte es auf Platz elf: Ela, Emily, Ida, Lara, Lia, Luisa und Maja.

Das Feld ist insgesamt näher zusammengerückt, hatte die Siegerin des vorletzten Jahres noch 43 Nennungen, zählt der letztjährige beliebteste weibliche Vorname nur 25 Nennungen.

Insgesamt besteht die Liste von 30 Mädchennamen nur aus zwölf Platzierungen.

Bei den Jungen teilen sich die Namen Daniel, Emil, Leo, Liam, Maximilian, Philipp und Tim Platz zehn. Acht Namen folgen auf Platz elf: Alexander, Ali, Felix, Jonathan, Luca, Maxim, Rafael und Vincent. Auch bei den männlichen Vornamen verteilen sich die 30 meistgenannten Namen auf nur zwölf Plätze.

Von allen neugeborenen Heilbronner Kindern erhielten 1175 einen zweiten Vornamen. 70 Kinder wurden mit drei Vornamen im Standesamt eingetragen und sieben Kinder bekamen sogar mehr als drei Vornamen von ihren Eltern. Diese zusätzlichen Namen sind in eigenständigen Ranglisten aufgeführt. 1893 Kinder sind mit einem Vornamen gelistet.



2. Sturmschäden im Stadtwald
Mit dem Durchzug des Tiefs Burglind begann das neue Jahr stürmisch. Böen mit Spitzengeschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern fegten über Heilbronn hinweg und richteten im Stadtwald nicht unerheblichen Schaden an.

Der Leiter der Abteilung Forst und Landwirtschaft rechnet mit rund 600 Festmeter Schadholz. Das ist etwa ein Zehntel der jährlichen Einschlagsmenge. Dabei entstand der Hauptschaden im Stadtwald Ost mit 450 Festmetern. Im Westen waren es „nur“ 150 Festmeter.

Zwei Drittel des Schadens entfallen auf flachwurzelnde Fichten. Einen größeren Bestand traf der orkanartige Sturm am Braunberg in der Nähe des Gaffenberg-Walderholungsheims. Darüber hinaus schädigte er insbesondere Douglasien und Eichen. Abgesehen von Entwurzelungen habe es auch viele Bruchschäden gegeben, bilanziert Schmutz.

Mit einem Preisverfall rechnet der Diplom-Forstwirt nicht. Dadurch dass der Sturm so früh in der Erntezeit aufgetreten sei, könne der geplante Einschlag an anderer Stelle reduziert werden. Das sei bundesweit Praxis, weiß der Fachmann.

Eine Aufforstung wird es frühestens 2019 geben, und auch nur dort, wo sich noch kein neuer Baumbestand selbst entwickelt hat. Bis dahin heißt es Schadensbehebung.



3. Über 400.000 Euro Hundesteuer
Im vergangenen Jahr waren 3610 Hunde in Heilbronn gemeldet. Dafür hat die Stadt über 400.000 Euro Hundesteuer eingenommen.

Das sind über 5800 Euro mehr als noch im Jahr 2016 und gut 16.300 Euro mehr als 2015, wie aus einer Übersicht der Stadtkämmerei hervorgeht.

Grund für die vermehrten Steuereinnahmen ist die seit Jahren steigende Anzahl an Hunden, während die Steuersätze unverändert blieben. Diese lagen weiterhin bei 110 Euro für Ersthunde und bei 240 Euro für Zweithunde. So genannte gefährliche Hunde werden in Heilbronn mit 300 Euro besteuert. Von ihnen waren im vergangenen Jahr drei gemeldet.

3366 Halter zahlten im vergangenen Jahr Steuern für einen Ersthund. Das waren 24 mehr als 2016 und 74 mehr als 2015. Die Zahl der weiteren Hunde stieg 2017 gering um zwei auf nun 168. Im vergangenen Jahr waren 73 Hunde steuerbefreit, drei weniger als 2016.

Im Jahr 2007 lag die Gesamtzahl der Hunde noch bei 2963 – also 647 weniger als zehn Jahre später.



4. 371 Zweitwohnungen steuerlich veranlagt
Seit 2011 folgt Heilbronn dem Beispiel anderer deutscher Städte und erhebt eine Zweitwohnungssteuer, um Inhaber solcher Wohnungen an der Finanzierung der örtlichen Infrastruktur zu beteiligen. Dabei sind im vergangenen Jahr rund 168.000 Euro in die städtischen Kassen geflossen.

Wie die Steuerabteilung mitteilt, sind dies rund 19.000 Euro mehr als im Vorjahr. Ende Dezember waren 371 Wohnungen steuerlich veranlagt, für 715 Zweitwohnungen war eine Steuerbefreiung erteilt. 2016 wurde zum Jahresende für 351 Zweitwohnungen eine Steuer erhoben und waren 681 Zweitwohnungen steuerlich befreit.

Die Zweitwohnungssteuer berechnet sich nach dem jährlichen Mietaufwand und beträgt zehn Prozent der Jahresnettokaltmiete (Miete ohne Heizung und Nebenkosten). Als Mietaufwand gelten auch andere Formen eines vertraglich vereinbarten Überlassungsentgelts wie Pacht oder Leibrente. Unter anderem sind Inhaber von Zweitwohnungen steuerbefreit, wenn sie ihre Haupt- oder Zweitwohnung in einem Alten- oder Pflegeheim haben.



5. Sicherheit für Radfahrer, Klarheit für Autofahrer
Autofahrer finden die Schutzstreifen für Radfahrer am Fahrbahnrand bisweilen irritierend, Radfahrern geben sie Sicherheit. In Heilbronn gibt es die gestrichelten Linien zum Schutz von Radfahrern zum Beispiel in der Wollhausstraße und der Jägerhausstraße und in Sontheim in der Horkheimer Straße.



Schutzstreifen leiten Radfahrer sicher durch die Wollhausstraße. Foto: Archiv

Christiane Ehrhardt, Leiterin des städtischen Amts für Straßenwesen sieht den Vorteil der Schutzstreifen vor allem darin, dass sie Radfahrer besser sichtbar machen und den Raum markieren, den sie benötigen.

Autofahrer können durch die Schutzstreifen beim Überholen den Abstand besser einschätzen. Benachteiligt werden sie durch die Streifen aber nicht. Zudem wird dem Radfahrer mit den Schutzstreifen sein Raum auf der Fahrbahn verdeutlicht. Dies sorgt für weniger Konflikte auf den Gehwegen, die oft fälschlicherweise von Radfahrern mitgenutzt werden.

Wer darf nun was auf den Schutzstreifen?

  • Die Schutzstreifen dürfen in Ausnahmefällen von Kraftfahrzeugen überfahren werden, z. B. wenn sich zwei breitere Fahrzeuge begegnen. Radfahrer dürfen dabei aber keineswegs behindert werden.

  • Autofahrer dürfen auf den Schutzstreifen bis zu drei Minuten halten, aber nicht parken. Wer sein Auto verlässt, parkt.

  • Wenn Autos an einer roten Ampel stehen, dürfen Fahrradfahrer auf dem Schutzstreifen bis zur Haltelinie vorbeifahren.

  • Radfahrer dürfen nicht entgegen der Fahrtrichtung auf dem Schutzstreifen radeln. Geisterfahren ist also nicht erlaubt.



Generell vertritt die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Baden-Württemberg, der auch die Stadt Heilbronn angehört, die Auffassung: Auf der Straße werden Radfahrer besser wahrgenommen als auf gesondert ausgewiesenen Radwegen. Das gilt ganz besonders an Kreuzungen, Einmündungen und Ausfahrten.



6. Jugendgemeinderat lädt zur Wahlparty ein
Nach zweijähriger Amtszeit wird der Heilbronner Jugendgemeinderat vom 22. bis 26. Januar neu gewählt. Damit die Wahl leichter fällt, veranstaltet der Heilbronner Jugendgemeinderat am Mittwoch, 17. Januar, eine Wahlparty. Eröffnet wird sie von Oberbürgermeister Harry Mergel.

Beginn ist um 17.30 Uhr im Deutschhofkeller der VHS. 43 Kandidatinnen und Kandidaten erhalten dabei die Möglichkeit, sich den Wählerinnen und Wählern vorzustellen. Die Kandidatinnen und Kandidaten werden eine Wahlrede halten, Fragen beantworten oder sich durch einen Clip vorstellen.

Wer sich für die Arbeit des Jugendgemeinderats interessiert, hat zudem am Donnerstag, 18. Januar, 18 Uhr, die Möglichkeit, eine Sitzung im Kleinen Ratssaal des Rathauses zu besuchen. Die Tagesordnung kann zuvor auf der Webseite abgerufen werden.

Weitere Infos: https://jugendgemeinderat.heilbronn.de



7. OB-Weihnachtsbrief: Reaktionen aus aller Welt
Täglich trifft zurzeit Post aus aller Welt im Heilbronner Rathaus ein: Schreiben von Heilbronnern, die heute in Australien, Kanada, den USA und vielen weiteren Ländern leben. In Ihren Karten und Briefen bedanken sich die Auslandsheilbronner für den Weihnachtsbrief von Oberbürgermeister Harry Mergel.

„Ich glaube, die Freude ist bei jedem sehr groß, wenn die Verbindung von der Heimat im Briefkasten liegt“, schreibt etwa Gudrun Luer aus Kalifornien.

Viele Schreiber sind zudem tief beeindruckt, von den zahlreichen Veränderungen, die es in Heilbronn gibt. „Der bleibende Eindruck nach drei Lesungen ist: Wenn ich mich jetzt nicht bald auf den Weg mache, werde ich meine geliebte Heimatstadt nicht mehr wiedererkennen“, berichtet Dieter Mozer aus Schweden. Dank einer alten Stadtkarte mache er jedoch gelegentlich kleinere Streifzüge durch die Stadt und verrät dann auch, wie diese ablaufen, vom Geburtshaus in der Götzenturmstraße über die Karlstraße bis hinauf auf den Wartberg, wo gedanklich noch immer das Viertele warte. Und Christine Atkins aus dem englischen Bury St Edmunds gesteht: „So viel Neues entsteht in der Stadt, dass ich mich kaum noch durchfinden würde.“

Obwohl viele Schreiber bereits seit Jahrzehnten im Ausland leben, bleibt Heilbronn für viele ein besonderer Bezugspunkt wie für Erika Bornn Tipple aus dem US-Bundesstaat New York: „Die Heimat ist für immer in jede Zelle unseres Wesens geschrieben, und deshalb macht es ganz besonders Freude, mit Euch allen sich eins zu fühlen, zu teilen, zu erleben und zu staunen.“

Der OB-Weihnachtsbrief wurde Anfang Dezember in 30 Länder verschickt. Begonnen wurde die Tradition, den Kontakt zu Heilbronnern, die im Ausland leben, zu pflegen, bereits von Oberbürgermeister Paul Meyle in der Nachkriegszeit.



8. Figurentheaterfestival Imaginale beginnt
Zum vierten Mal ist das Theater Heilbronn vom 18. bis 27. Januar Mitveranstalter der Imaginale, des Internationalen Figurentheaterfestivals. Gezeigt werden eine große Vielfalt spannender Figurentheaterinszenierungen. Neun Stücke für Erwachsene und zwei für Kinder stehen auf dem Programm.



Mit dem Stück „Babylon" kommt die internationale Puppenspielerlegende Neville Tranter am Donnerstag, 25. Januar, in die Boxx. Foto: Wim Sitvast

Eröffnet wird die Imaginale vom Puppentheater Magdeburg mit dem Stück „Eine Stadt sucht einen Mörder" nach dem gleichnamigen Filmklassiker von Fritz Lang am Donnerstag, 18. Januar, 20 Uhr, im Komödienhaus.

Den Abschluss macht „Les Miserables" am Samstag, 27. Januar, 20 Uhr, in der Boxx. Gespielt wird die Adaption von Victor Hugos Klassiker von der belgischen Compagnie Karyatides.

Zu jedem Stück gibt es einen kleinen Trailer, der einen ersten Eindruck vermittelt. Wer für fünf Vorstellungen Karten kauft, spart übrigens 30 Prozent des Kartenpreises.

Weitere Infos und Karten: www.theater-heilbronn.de



9. Ausstellung „Heilbronn sehen“ öffnet
Am Donnerstag, 11. Januar, 18 Uhr, eröffnet Bürgermeisterin Agnes Christner die Fotoausstellung „Heilbronn sehen“ im Lichthof des Rathauses, im Treppenhaus, Eingang Lohtorstraße.

Die Bilder stammen aus einem Workshop mit Geflüchteten, der von Miriam Wilke und Klaus Schaeffer im Jahr 2016/2017 veranstaltet wurde. Ziel des Projekts war es, die individuellen Impressionen und Begegnungen der Geflüchteten in und mit der Stadt Heilbronn fotografisch zu dokumentieren.

Zu sehen sind die ausgestellten Bilder von Freitag, 12. Januar, bis Freitag, 16. Februar, während der Öffnungszeiten des Rathauses.



10. Für die Wochenendplanung
Am Wochenende wird in Heilbronn wieder allerlei geboten. Von der Stadtführung über Theater, Saunanacht bis zur Führung im Museum gibt es ein abwechslungsreiches Programm.

Innerhalb einer Stunde die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Heilbronns kennenlernen – das macht die „Kleine City-Tour am Samstag“ möglich. Um 11.30 Uhr präsentiert Stadtführerin Birgit Nöthen hier Stadtgeschichte kurz und knackig.

Treffpunkt ist an der Tourist-Information, Kaiserstraße 17. Die Führung kostet für Erwachsene 6 Euro inklusive HNV-Ticket, Kinder von sechs bis 14 Jahre zahlen 3 Euro.

Weitere Infos und Anmeldung bei der Tourist-Information, Telefon 07131 56-2270, E-Mail: info@heilbronn-marketing.de.

Auch für Kinder von sechs bis zehn Jahre wird am Samstag etwas beim KunstWerkLabor im Museum im Deutschhof geboten. Thema: „Futuristische Landschaften!“ Oder wie könnte Heilbronn im Jahre 2118 aussehen? Gearbeitet wird ab 11 Uhr unter Anleitung von Ingrid Allmendinger mit verschiedenen Druck- und Maltechniken.

Am gleichen Ort führt am Sonntag um 11.30 Uhr Dr. Martina Kitzing-Bretz durch die Sonderausstellungen „Das unendlich Sichtbare, Orte / Siegfried Simpfendörfer, Malerei“ sowie „Malerei, Wolf-Rüdiger Hirschbiel“.

Die Stadtwerke Heilbronn laden am Samstag von 20 bis 1 Uhr zur Saunanacht ins Freizeit- und Solebad Soleo ein.

Nahezu ausverkauft ist die Premiere der Musical-Revue „The Lights of Broadway" am Sonntag im Großen Haus. Wer trotzdem Lust auf Theaterluft hat, kann diese um 11 Uhr beim Theaterfrühstück zu „Unterwerfung" im Oberen Foyer schnuppern. Kein literarisches Werk wurde in jüngster Zeit so viel dikutiert, wie der Roman "Unterwerfung" von Michel Houellebecq. Jetzt kommt er in einer Bühnenfassung von Intendant und Regisseur Axel Vornam auf die Bühne des Großen Hauses. Bereits ab 10 Uhr ist das Frühstücksbuffet wieder reich gedeckt.

Karten gibt es auch noch für das Theater spezial mit Reinhold Beckmann & Band um 20 Uhr im Komödienhaus. Dabei präsentiert sich Beckmann als charmanter, nachdenklicher, (selbst-)ironischer und humorvoller Chansonnier und Conférencier, erzählt zwischen den Liedern aus seinem Leben.

Weitere Infos:



zurück