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Service / Newsletter / Newsletter lesen / Heilbronn Newsletter Nr. 32 2016


11.08.2016 - Heilbronn Newsletter Nr. 32 2016



1. Kinderbetreuung wird angepasst und ausgebaut
Im Jahr 2015 ist die Anzahl der Kindergartenkinder in Heilbronn gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen. Ihre Zahl kletterte zum Stichtag 31. Dezember um 109 auf nun 4622. Bei den Kleinkindern (0 bis drei Jahre) waren es 86 mehr.

Um dem steigenden und veränderten Bedarf in der Kindergartenbetreuung Rechnung zu tragen, hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause eine Anpassung der Bedarfsplanung sowie den Ausbau der Kindertagesbetreuung und -pflege beschlossen.

Zehn Einzelmaßnahmen sind derzeit in der Stadt und den Stadtteilen in Planung oder im Bau. In Summe sollen sie in den kommenden zwei Jahren 195 zusätzliche Kindergartenplätze und fast 170 Plätze für Unter-Dreijährige (U3) schaffen. Die größte neue Einrichtung mit 55 neuen Kindergartenplätzen und 25 U3-Plätzen ist dabei die neue DRK-Kindertagesstätte in der Olgastraße. Sie soll bereits im Herbst ihre Pforten öffnen.

Der in die Jahre gekommene städtische Wohnungskindergarten in der Wartbergstraße schließt hingegen aufgrund nur noch geringer Nachfrage bereits zum Ende des laufenden Kindergartenjahres. Aus brandschutzrechtlichen Gründen muss zudem eine der drei Gruppen des evangelischen Nikolai-Kindergartens aufgelöst werden. Von vier auf fünf Gruppen aufgestockt werden soll die Kindertageseinrichtung, die im Rahmen der Modellbebauung Neckarbogen“ bis Ende 2018 entsteht. Notwendig wird die Ausweitung unter anderem aufgrund des neuen Wissenschafts- und Technologiezentrums III im Wohlgelegen.

Mit der nun beschlossenen Anpassung ist der Bedarf an Kindergartenplätzen gedeckt, die Versorgungsquote mit Ganztagesplätzen erhöht sich leicht auf knapp 34 Prozent. Die Zielplanung in der Kleinkindbetreuung liegt nach wie vor bei einer Versorgungsquote von rund 40 Prozent, die Bedarfslage hat sich hier etwas entspannt.



2. Bauarbeiten im Stadtgebiet
Bis voraussichtlich Freitag, 2. September, steht auf der Paul-Metz-Brücke tagsüber nur eine Fahrspur zur Verfügung. Deshalb ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Das Amt für Straßenwesen empfiehlt, möglichst auf andere Fahrtrouten auszuweichen. Außerhalb der Arbeitszeiten können beide Fahrspuren befahren werden. Grund für die Sperrung sind Korrosionsschutzarbeiten an den so genannten Hängern der Brücke.

Wegen Asphalt- und Markierungsarbeiten in der Charlottenstraße zwischen Max-Planck-Straße und Staufenbergstraße ist von Montag, 15. August, bis Dienstag, 6. September in beiden Richtungen mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Ab dem 29. August wird der Verkehr wechselweise durch Baustellenampeln geregelt. Das Amt für Straßenwesen empfiehlt, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Bei der Maßnahme wird zum einen eine Zufahrt für die künftige Waschstraße auf der Westseite der Charlottenstraße geschaffen und zum anderen die Radroute Süd von der Max-Planck-Straße bis zum Ortsausgang nach Flein verlängert. Stadtauswärts wird der Radverkehr künftig über einen Radstreifen im Straßenraum geführt. Stadteinwärts werden die Radfahrer dann über eine neue Mittelinsel auf den Geh- und Radweg auf der Ostseite der Charlottenstraße geleitet.



3. Weniger Abfälle auf der Deponie Vogelsang
Insgesamt 102.170 Tonnen Abfälle haben die Entsorgungsbetriebe der Stadt Heilbronn im Jahr 2015 abgelagert, verwertet oder beseitigt. Das sind etwa 66.194 Tonnen weniger als im Vorjahreszeitraum.

Diese Ergebnisse sind der Abfallbilanz 2015 zu entnehmen, die die Entsorgungsbetriebe dem Gemeinderat vorgelegt haben. Die Gesamtabnahme geht im Wesentlichen auf den Rückgang der Ablagerungen auf der Deponie Vogelsang zurück. Insgesamt 49.319 Tonnen sogenannter inerter Massenabfälle – Bodenaushub, Bauschutt, asbesthaltige Abfälle und mineralische Dämmstoffe – wurden im Vorjahr abgelagert. Das sind rund 57 Prozent weniger als 2014. Grund für die deutlich geringere Menge waren schlichtweg Platzprobleme: Die Anlieferungsmengen mussten vorübergehend begrenzt werden, da das Ablagerungsvolumen im Abschnitt 1 des Deponiebereichs Nord nahezu erschöpft war. Anfang Oktober 2015 wurde schließlich der Ausbauabschnitt 2 fertiggestellt und zur Abfallablagerung freigegeben. Seitdem steigen die Ablagerungsmengen für inerte Massenabfälle wieder kontinuierlich an.

Insgesamt machen die inerten Massenabfälle den größten Anteil an der Abfallbilanz aus. Den zweitgrößten Anteil haben mit 30.472 Tonnen – und damit nur 96 Tonnen weniger als 2014 - Abfälle, die von den Entsorgungsbetrieben verwertet werden konnten. Dazu zählen unter anderem Altpapier, Altglas, Alttextilien, Bio- und Grünabfälle sowie Leichtverpackungen und Elektrogeräte. An dritter Stelle rangieren Abfälle zur Beseitigung wie Rest- oder Sperrmüll, der mit 22.379 Tonnen leicht über dem Vorjahresniveau liegt.

Gesondert eingesammelt und umweltgerecht entsorgt wurden im vergangenen Jahr 77 Tonnen schadstoffhaltiger Abfälle, was einem Rückgang von zehn Tonnen entspricht. Nahezu unverändert lag die Menge an Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen bei rund sechs Tonnen.



4. Drei inklusive Modellkitas werden eingerichtet
Eine städtische und zwei Kindertagesstätten in freier Trägerschaft werden im Rahmen eines Modellprojektes ab Anfang 2017 bis Ende 2020 zu inklusiven Kindertageseinrichtungen (Kompetenzzentren) weiterentwickelt. Das hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Bisher werden Kindergartenkinder mit erhöhtem sonderpädagogischen Förderbedarf im Rahmen der Behindertenhilfe durch Fremdpersonal in den Kindertageseinrichtungen betreut. Mit den künftigen drei inklusiven Modell-Kitas geht die Stadt einen deutlichen Schritt weiter. Denn Ziel der inklusiven Betreuung ist es, dass Kinder mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen Ihre Kita besuchen können und dort die erforderliche Betreuung und Förderung erhalten.

Noch steht nicht fest, welche drei Kitas zu Modelleinrichtungen weiterentwickelt werden. Sicher ist: Ihre Einrichtung erfolgt schrittweise. Die Standorte werden sich auf die drei planerischen Sozialräume verteilen, in die Heilbronn eingeteilt ist.

Um auch langfristig ein möglichst flächendeckendes inklusives Betreuungsangebot zu bieten, werden zudem fünf weitere Kitas je Sozialraum mit dem jeweiligen Kompetenzzentrum ein sogenanntes Verbundsystem bilden.

Für die städtische Modell-Kita richtet die Stadt eine Heilpädagogenstelle ein, die freien Träger erhalten hierfür jeweils einen Zuschuss. Zudem gibt es jeweils 30.000 Euro als Zusatzbudget. Finanziert werden soll dies durch Einsparungen an anderen Stelle im Sozialhaushalt.

Die Modellkitas müssen unter anderem barrierefrei sein und mindestens 50 Kinderbetreuungsplätze haben. Zudem muss mit nahen Grundschulen ein abgestimmtes inklusives Konzept vereinbart werden, damit der Übergang von der Kita zur Schule reibungslos klappt.

Trotz der neuen Angebote können Eltern weiter frei entscheiden, welches Betreuungssystem sie für ihre Kinder wählen.



5. Beratung zur Pflege
Beratung und Unterstützung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen gibt es beim Pflegestützpunkt der Stadt Heilbronn. Dort berät Karin Söhner vor allem in rechtlichen Fragen rund um die Pflege, kostenfrei und neutral.

Söhner berät beispielsweise bei der Antragstellung für Leistungen der Pflegekassen, zeigt weitere Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung auf und hilft dabei, die Pflegebestimmungen zu verstehen. Finanziert wird der Pflegestützpunkt gemeinsam von der Stadt und den Pflegekassen.

Beratungsbedarf wird es auch zum Zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG II) geben, dessen zweite Stufe zum 1. Januar 2017 in Kraft tritt. Unter anderem wird es künftig fünf Pflegegrade anstatt der bisher drei Pflegestufen geben. Auch die Pflegebedürftigkeit wird neu definiert. Demenzkranke sowie Menschen mit psychischen Einschränkungen werden genauso berücksichtigt wie Personen mit körperlichen Behinderungen.

Der Pflegestützpunkt der Stadt Heilbronn befindet sich in der Gymnasiumstraße 44. Der Eingang im Erdgeschoss ist barrierefrei.

Geöffnet hat der Stützpunkt Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 12 Uhr sowie donnerstags zusätzlich 16 bis 18 Uhr. Am Freitag öffnet er von 8.30 bis 12.30 Uhr. Unter Telefon (07131) 56-3269 ist der Pflegestützpunkt erreichbar.



6. Asiatischen Tigermücken keine Brutstätte bieten
Warme Sommer und milde Winter begünstigen die Einwanderung von Tieren, die bisher in wärmeren Gegenden zu Hause waren. Aus Oberitalien eingeschleppt wurde zum Beispiel die Asiatische Tigermücke, die in Freiburg und Heidelberg bereits nachgewiesen wurde.



Wie bei anderen Mückenarten auch, saugen ausschließlich die Weibchen Blut, das sie für die Bildung ihrer Eier benötigen. Foto: Pixabay

Die tagaktive Asiatische Tigermücke kann tropische Virusinfektionen wie Chikungunya- und Denguefieber übertragen. Deswegen ist ihre gezielte Bekämpfung wichtig, um zu verhindern, dass sie bei uns heimisch wird. Darauf weisen die Gesundheitsämter von Stadt und Landkreis Heilbronn hin.

Die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Stechmückenplage e.V. (KABS) ist in Baden-Württemberg bereits sehr aktiv. Doch auch jeder einzelne kann etwas tun, um die Verbreitung der Tigermücke zu stoppen. Am besten gelingt dies durch die Entziehung von Brutstätten für die Tiere. Als typischer Container-Brüter nutzt die Tigermücke auch kleinste Wasseransammlungen in natürlichen und künstlichen Behältern jeglicher Art: Astlöcher in Bäumen, Regentonnen, Gullys, Blumenvasen, Blumentopfuntersetzer, Vogeltränken, Gebrauchtreifen, verstopfte Dachrinnen, etc. Deswegen sollten unnötige Wasserbehältnisse entfernt, Regentonnen komplett abgedichtet oder einmal in der Woche restlos entleert werden. Behälter wie Eimer und Gießkannen sollten umgedreht werden, damit sich kein Regenwasser ansammeln kann.



7. Mehr Wohngeldempfänger und höhere Zuschüsse
Seit Jahresbeginn ist die Reform des Wohngeldrechts in Kraft. Der Zuschuss für einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger zu den Wohnkosten wurde erhöht, auch der Kreis der Berechtigten wurde erweitert.

Wohngeld können Mieter als Mietzuschuss, Eigentümer von selbst genutztem Wohnraum als Lastenzuschuss erhalten. Die Hälfte des ausbezahlten Wohngelds wird aus Landesmitteln finanziert. Mit der Reform wurde dem Anstieg der Einkommen und der Bruttokaltmieten Rechnung getragen und die Werte der zur Berechnung des Wohngelds geltenden Tabelle um durchschnittlich 39 Prozent angehoben. Zudem wurden die geltenden Miethöchstbeträge für Wohngeldberechtigte je nach Mietenstufe von 7 bis 27 Prozent erhöht. Alle Gemeinden bundesweit sind einer von sechs Mietenstufen zugeordnet - je nach örtlichem Mietniveau der Wohngeldempfänger.

Hauptsächlich drei Personengruppen profitieren von der Wohngeldreform: Zum einen die bisherigen Wohngeldhaushalte, die im Jahr 2016 auch ohne Reform Wohngeld beziehen. Dann gibt es so genannte Hereinwachserhaushalte, deren Einkommen bislang die Grenze für einen Wohngeldanspruch überschritten haben und die 2016 erstmals bei den Wohnkosten entlastet werden. Außerdem die Wechslerhaushalte, die zuvor Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) oder nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) bezogen haben.



8. Wengertfescht am Wartberg
Noch bis einschließlich Samstag findet derzeit das beliebte Wengertfescht am Fuß des Wartbergs statt. Dort kann heute und morgen von 17 bis 22 Uhr und am Samstag von 15 bis 22 Uhr Heilbronner Wein genossen werden.



Mit Blick auf die Weinberge am Wartberg feiern die Wengerter ihr traditionelles Weinfest. Foto: Kattler

Wie jedes Jahr sorgen das Weingut Drautz-Able, Weingut Kießling und Weinbau Oliver & Silke Albrecht und die Genossenschaftskellerei Heilbronn-Erlenbach-Weinsberg für den Wein.

Um das leibliche Wohl der Besucher kümmern sich die Holzofenbäckerei Mitterer, die Metzgerei Gollerthan, das Restaurant "Löwen" sowie die Wein Villa Heilbronn.

Da wenige Parkplätze zur Verfügung stehen, werden die Besucher gebeten, das Fest zu Fuß oder mit dem Bus (Linie 11, Haltestelle "Schickhardtstraße - Botanischer Obstgarten") zu besuchen.



9. Neuer Polizeiposten
Seit Anfang August gibt es in der Frankenbacher Straße 24-26 einen neuen Polizeiposten. Er ist das Resultat der Zusammenlegung der vormals zwei Standorte Kirchhausen und Neckargartach. Heute hat Oberbürgermeister Harry Mergel den Posten zusammen mit Vertretern der Polizei eingeweiht.

Zuständig ist der Polizeiposten für die Stadtteile Kirchhausen, Neckargartach und Biberach. Sechs Haushaltsstellen des Polizeivollzugsdienstes werden dem neuen Posten zugewiesen und sorgen für flexible Präsenz- und Einsatzzeiten. Zuvor waren die Polizeiposten in Kirchhausen und Neckargartach mit insgesamt vier Stellen besetzt. Erreichbar ist der neue Posten per Telefon unter (07131) 28330 oder per E-Mail heilbronn-neckargartach.pw@polizei.bwl.de.



10. Paddeln auf dem Neckar
Neuerdings kann auf dem Neckar in Heilbronn nach Herzenslust gepaddelt werden: An der Götzenturmbrücke gibt es eine neue Kanu-Station, sodass man nun die Stadt auch „zu Kanu“ erkunden kann.



Paddel-Spaß auf dem Neckar - das ist seit einigen Wochen auch in Heilbronn möglich und sorgt bei Wassersport-Fans für strahlende Gesichter. Foto: 100% KANU+BIKE

Der Veranstalter 100% Kanu+Bike bietet unter anderem urbanes Schnupper-Paddeln als ungeführte Touren an Wochenenden an. Voraussetzungen sind schönes Wetter und ein guter Pegelstand. Das Schnupper-Paddeln kostet fünf Euro pro Person für 30 Minuten Kanu-Vergnügen inklusive Miete der Ausrüstung (Boot, Paddel, Schwimmweste) und Einweisung durch das Team.

Auch geführte Touren werden angeboten: Hierzu können sich Paddel-Begeisterte einzeln oder als Kleingruppe für eine öffentliche, geführte Tour anmelden. Diese Tour dauert zweieinhalb bis drei Stunden und kostet 33,50 Euro pro Person. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 10 Personen. Zudem gibt es Besonderheiten wie Afterwork-Paddeln.

Weitere Infos: www.kanu-bike.de. Anmeldungen zu den geführten Terminen sind per Telefon (07139) 9334411 oder per E-Mail an info@kanu-bike.de möglich.

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