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Service / Newsletter / Newsletter lesen / Heilbronn Newsletter Nr. 5 2016


04.02.2016 - Heilbronn Newsletter Nr. 5 2016



1. Neckarbogen: Neue Investoren gefunden
Der Gemeinderat hat weitere wichtige Weichen für den Neckarbogen gestellt: Für 20 der 22 im ersten Schritt für die Bebauung des Neckarbogens vorgesehenen Grundstücke haben die Rätinnen und Räte am Dienstag in nichtöffentlicher Sitzung die Verkaufsentscheidung gefällt.

Mit der Verkaufsentscheidung ist das seit vergangenen Jahr laufende Investorenauswahlverfahren zu Ende gebracht. Den Weg frei gemacht hat das Gremium auch für zwei Grundstücke im Baufeld J. Auf dem Grundstück J1 wird die Stadtsiedlung Heilbronn ein neungeschossiges Holzhybridhaus errichten. Ursprünglich wollte die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS), Ludwigsburg, einen Entwurf der Stuttgarter Architekten Wittfoht umsetzen. Doch im November hatte sich WHS kurzfristig aus dem Investorenauswahlverfahren zurückgezogen.

Dem Bewertungsgremium lagen sechs Bewerbungen für das freigewordene Grundstück vor. Einstimmig sprach sich das Gremium für die Pläne der Berliner Architekten Kaden & Lager für das Holzhybridhaus der Stadtsiedlung aus. Die Pläne sehen ausschließlich Mietwohnungen vor, darunter auch geförderten Wohnungsbau.

Gewissermaßen eine frohe Botschaft gibt es auch für das von den Kirchen aufgegebene ökumenische Projekt auf dem Grundstück J5. Dort wird die Paulus Wohnbau GmbH, Pleidelsheim, die bisherigen Pläne des Heilbronner Architekturbüros Müller übernehmen. Modifiziert wird allerdings das bisherige Nutzungskonzept, indem etwa auf den ursprünglich vorgesehenen Raum der Stille verzichtet wird. Studierendenwohnungen, ein Café und Gemeinschaftsräume werden integriert.

Während für die Ende 2015 zurückgegebenen Baugrundstücke J1 und J5 rasch attraktive Lösungen gefunden wurden, steht die Entscheidung für das Grundstück J6 noch aus. Dort hatte vor kurzem die Stuttgarter Immobilien GmbH Dr. Bolz ihr Projekt zurückgezogen. Auf dem 340 Quadratmeter großen Grundstück sollten Eigentumswohnungen entstehen. Für BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas ist die Rückgabe jedoch kein Grund, nervös zu werden. Es liegen doch vier Bewerbungen für die Nachfolge vor.



2. Landtagswahlen: Elf Wahlvorschläge auf Stimmzettel
Am Sonntag, 13. März, wird in Baden-Württemberg der 16. Landtag gewählt. Insgesamt elf Wahlvorschläge von Parteien für den Wahlkreis 18 Heilbronn hat der Kreiswahlausschuss zugelassen.

Ein weiterer Vorschlag musste jedoch vom Kreiswahlausschuss zurückgewiesen werden. Dieser entsprach nicht den gesetzlichen Bestimmungen. Nachdem beim Landeswahlausschuss keine Beschwerde gegen diese Entscheidung eingegangen ist, steht nun endgültig fest, wer in welcher Reihenfolge auf dem Stimmzettel steht.

Die Wahlbenachrichtigungen werden ab der kommenden Woche verschickt. Wahlberechtigte, die bis zum Sonntag, 21. Februar, keine Benachrichtigung bekommen haben, können sich an die Wahldienststelle des Bürgeramts, Zimmer 165, im Rathaus, wenden. Diese ist auch unter Telefon (07131) 56-2078, Fax (07131) 56-4289 oder unter E-Mail: wahlen@stadt-heilbronn.de erreichbar.

Die Wahlbenachrichtigung enthält alle wichtigen Daten und Uhrzeiten für den Wahltag. Das Bürgeramt bittet insbesondere, genau auf den angegebenen Wahlraum zu achten, da drei Wahllokale für diese Wahl in andere Räume verlegt wurden. Wer jetzt schon wissen möchte, in welches Wahllokal er am Wahlsonntag gehen muss, kann dies über den Wahllokalfinder unter www.heilbronn.de erfahren.

Insgesamt werden - die 14 Briefwahlbezirke eingerechnet - über 600 Wahlhelfer im Einsatz sein. Am Wahltag werden alle Wahlberechtigten gebeten, ihre Wahlbenachrichtigung mit ins Wahllokal zu bringen, ebenso den Personalausweis oder Reisepass. Wer seine Wahlbenachrichtigung nicht mehr findet, kann dem Wahlvorstand im Wahllokal auch Personalausweis oder Reisepass vorzeigen, um wählen zu können.

Am Wahlsonntag - also am Sonntag, 13. März - sind insgesamt 86 Wahllokale in Heilbronn für zehn Stunden - von 8 bis 18 Uhr - geöffnet.

Weitere Infos: www.heilbronn.de



3. Stadt richtet weitere Flüchtlingsunterkünfte ein
Die Zuweisungen von Flüchtlingen durch das Land an die Stadt Heilbronn bleiben bisher anhaltend hoch. Gleichzeitig kann der Gaffenberg nicht mehr von der Stadt zur Flüchtlingsunterbringung genutzt werden.

Die Stadtverwaltung ist jedoch bestrebt, den vom Gemeinderat gefassten Beschluss zur dezentralen Unterbringung von Flüchtlingen weiterhin umzusetzen.

In der Böllinger Straße in Neckargartach wurden Unterbringungskapazitäten für rund 45 Personen geschaffen. In der Bezirksbeiratssitzung Neckargartach wird die Stadtverwaltung am Montag, 15. Februar, 19 Uhr, Aula der Albrecht-Dürer-Schule, Dürerstraße 1, hierzu öffentlich informieren.

Die weiteren Planungen in Böckingen erläutert die Verwaltung dem Bezirksbeirat in seiner Sitzung am Mittwoch, 17. Februar, 19 Uhr, im Alten Rathaus, Schuchmannstraße 2.

Die bisher auf dem Gaffenberg untergebrachten 50 Flüchtlinge sollen ab Mitte Februar in das Gebäude einer ehemaligen Videothek, Olgastraße 53, einziehen.

Zudem wird im Laufe des Februars ein Wohnheim der EnBW in der Lichtenbergerstraße für die Unterbringung von mindestens 90 Asylsuchenden genutzt.



4. Tierheim erhält weitere Zuwendung
Die Stadt Heilbronn gewährt dem Tierschutzverein Heilbronn und Umgebung e. V. einmalig einen Betrag von 164.300 Euro zusätzlich zur bisherigen städtischen Förderung. Dies hat der Gemeinderat beschlossen.

Grund für die zusätzliche Zuwendung ist, dass die Baukosten für das neue Gebäude des Tierheims 4,8 Millionen Euro betragen - und damit rund 80.0000 Euro mehr als die im Jahr 2010 anerkannten förderfähigen Bruttobaukosten in Höhe von vier Millionen Euro. Wegen der finanziellen Belastung des Tierschutzvereins stellt die Stadt nun eine Restsumme zur Verfügung, auf die der Verein wegen eines Vorsteuerabzugs bislang keinen Anspruch mehr hatte.



5. Theresienturm statt Weverturm
Der nach dem Luftwaffengeneral Walther Wever (1887-1936) im Jahre 1942 benannte Turm an der Theresienwiese heißt jetzt „Theresienturm“. Eine große Mehrheit im Gemeinderat folgte am Dienstag der Ansicht der Verwaltung, den Bunkerturm umzubenennen.



Ursprünglich für militärische Zwecke geplant, rettete der Hochbunker beim Luftangriff am 4. Dezember 1944 vielen Menschen das Leben. Foto: Archiv

Die Verwaltung hatte den Namen „Bunkerturm an der Theresienwiese“ vorgeschlagen. Er fand jedoch genauso wenig eine Mehrheit wie andere Vorschläge aus der Mitte des Gemeinderats wie etwa „Luftschutzturm“, „Hochbunker“ oder „Turmbunker“. Mehrheitlich angenommen wurde schließlich der Vorschlag von SPD-Stadtrat Gerd Kempf, der für „Theresienturm“ plädierte.



6. Kirchbrunnenstraße bis Sommerferienende saniert
Der Belag der Kirchbrunnenstraße ist keine Zierde mehr. Bis Ende der Sommerferien soll er erneuert werden. Jetzt gab der Gemeinderat grünes Licht für die Sanierung mit den voraussichtlichen Gesamtkosten in Höhe von 1,4 Millionen Euro.

Noch in diesem Monat wird die ZEAG Energie AG mit Leitungsverlegungen beginnen. Nach deren Abschluss kann dann die eigentliche Neugestaltung der Straße starten. Bereits im vergangenen Jahr wurden die Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen erneuert.

Vorgesehen ist das gleiche Betonstein-Pflaster wie rund um das neue Marrahaus. In der Straßenmitte wird das Blindenleitsystem vom Kiliansplatz Richtung Neckar fortgeführt. Auch eine neue Beleuchtung wird installiert. Der Asphaltbelag der querenden Kramstraße wird farblich dem Pflaster angepasst. Die beliebten Spielgeräte für die Kinder vor der Volkshochschule bleiben erhalten. Vor dem Deutschordensmünster legt die Kirche einen kleinen Kirchenbalkon an.

Mit den Anliegern erfolgt eine enge Abstimmung des Bauablaufs. Die Stadt rechnet mit Zuwendungen von 298.000 Euro durch das Land.



7. Ergebnis der Jugendgemeinderatswahlen steht fest
Das Ergebnis der Jugendgemeinderatswahl 2016 steht jetzt fest: Die Heilbronner Jugendlichen wählten – wie zuletzt vor zwei Jahren – zehn Mädchen und zehn Jungen in das 20-köpfige Gremium.

Erfreulich war wieder die Wahlbeteiligung: Sie liegt mit 53,3 Prozent von derzeit 4976 Wahlberechtigten leicht unter dem Wert beim letzten Urnengang im Jahr 2014. Damals beteiligten sich 55,78 Prozent von 5143 stimmberechtigten Jugendlichen an der Jugendgemeinderatswahl.

Zur Wahl gestellt hatten sich insgesamt 53 Schülerinnen und Schüler. Gewählt wurden Mädchen und Jungen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren, davon sechs von Gymnasien, vier von Realschulen, vier von Werkrealschulen, drei von Beruflichen Schulen sowie drei von sonstigen Schulen. Stimmenkönig ist dieses Mal der 16-jährige Almustafa Almakki. Beide Jugendgemeinderäte, die sich erneut zur Wahl gestellt hatten, wurden zudem wiedergewählt: Osman Cakir und Patrick Franzen, beide zum Zeitpunkt der Wahl 17 Jahre alt.

Nach Stadtteilen verteilt wohnen sieben der gewählten Jugendgemeinderäte in Heilbronn, zehn in Böckingen, zwei in Sontheim und einer in Biberach. Hier fand die größte Verschiebung zwischen Heilbronn und Böckingen statt: Vor zwei Jahren kamen noch 13 junge Räte aus Heilbronn und nur drei aus Böckingen.

Die konstituierende Sitzung des auf zwei Jahre gewählten Jugendgemeinderats findet am Donnerstag, 17. März, statt.

Gewählte Jugendgemeinderäte:

1874 Stimmen: Almustafa Almakki
1633 Stimmen: Burak Bingöl
1400 Stimmen: Kanivar Almaz
1239 Stimmen: Jakob Gelen
933 Stimmen: Osman Cakir
854 Stimmen: Ilayda Kocer
749 Stimmen: Rita Agirman
744 Stimmen: Sarah Begic
733 Stimmen: Gregor Landwehr
725 Stimmen: Hürkan Ayan
724 Stimmen: Marigona Alimi
715 Stimmen: Patrick Franzen
708 Stimmen: Lisa Roth
672 Stimmen: Anh Tu Duong Nguyen
631 Stimmen: Elisa Ebert
628 Stimmen: Nicole Müller
604 Stimmen: Aleyna Aydin
597 Stimmen: Burcu Demir
560 Stimmen: Kevin Steinert
556 Stimmen: Melanie Puglia



8. Liesel, it’s time for you to leave
„Liesel, it’s time for you to leave. Von Heilbronn nach England. Die Flucht der Familie Rosenthal vor der nationalsozialistischen Verfolgung“, so heißt die Neuerscheinung des Stadtarchivs, die vergangene Woche im Großen Ratssaal im Rathaus vorgestellt wurde.



Anlässlich der Buchvorstellung hatte sich die britische Rabbinerin und Politikerin Julia Neuberger am vergangenen Donnerstag ins Goldene Buch der Stadt Heilbronn im Amtszimmer von OB Harry Mergel eingetragen. Foto: Kentsch

Das Buch basiert auf Briefen und Postkarten aus den 1930er und 1940er Jahren der Mutter Julia Neubergers Liesel Rosenthal.

In dem Werk beschreibt der Kulturwissenschaftler Professor Joachim Schlör nicht nur die Entwicklung der jungen Liesel Rosenthal aus Heilbronn, die 1937 Deutschland verließ und als Alice in England ihren eigenen Weg suchte und fand. Es ist zugleich die Geschichte ihrer Eltern, Hermine und Ludwig Rosenthal, und des jüngeren Bruders Helmut, die wenig später gezwungen wurden, ihre Heimat zu verlassen, um nicht Opfer des nationalsozialistischen Regimes zu werden.

Aber nicht nur das Auswandern und Flüchten sind Thema des Buches, sondern auch das Ankommen und Einleben in einem neuen Land. Darüber hinaus behandelt das Buch den Umgang des Nachkriegs-Heilbronns mit seinen ehemaligen jüdischen Mitbürgern.

Das Buch ist ab sofort für 25 Euro beim Stadtarchiv oder online auf www.stadtarchiv-heilbronn.de erhältlich.



9. Letzte Gelegenheit für lange Saunanächte
Bis zur Sommerpause gibt es für Saunabegeisterte noch vier Mal die Gelegenheit, bei einer der Saunanächte im Soleo zu entspannen.

Die nächste Ladies-Night des Soleo findet am Freitag, 5. Februar von 20 bis 1 Uhr statt. In entspannter Atmosphäre können die weiblichen Besucher die abwechslungsreichen Aufgüsse und Peelings genießen.

Als besonderer Gast wird Katrin Köhler, Heilpraktikerin, Yogalehrerin und studierte Fitnessmanagerin für Fragen zum Thema Yoga, Entspannung und Meditation zur Verfügung stehen und über den Abend verteilt im Ruhebereich kleine Yoga-Einheiten zum Mitmachen anbieten.

Der Aufpreis für die Saunanacht liegt bei drei Euro zum regulären Tarif.

Weitere Saunanächte:

20.02. – Venezianische Nacht mit dem Zauberkünstler Jo Baza
08.03. – Ladies-Night – Unter der Woche 20 bis 24 Uhr nur für Frauen
19.03. – Asiatische Nacht mit Überraschungen aus Fernost

Weitere Infos: www.soleo-heilbronn.de



10. Ausstellung „Joseph Beuys und Italien“ startet
Am Sonntag 7. Februar startet die neue Ausstellung „Joseph Beuys und Italien“ in der Kunsthalle Vogelmann. Bis zum 29. Mai werden Werke von Beuys, die entweder in Italien entstanden oder von seinen vielfachen Besuchen dort inspiriert sind, gezeigt.



Eine Italienreise der besonderen Art bieten die rund 100 Exponate aus Neapel, Bari, Venedig und Mailand. Foto: Archiv

In der umfangreichen Ausstellung zeugen neben frühen Zeichnungen, Objekten und Multiples auch Arbeiten wie die anlässlich der Erdbebenkatastrophe in Neapel entstandene Installation „Terremoto in Palazzo“ (1981) aus dem Palazzo Reale in Caserta von der vielschichtigen Verbundenheit des Künstlers zur Geschichte, Kultur und Landschaft des mediterranen Raums.

Eine erste Führung gibt es bereits am Sonntag um 11.30 Uhr mit Vanessa Seeberg. Die Kosten hierfür betragen zwei Euro zuzüglich sechs Euro für den Eintritt.

Weitere Infos: www.museen-heilbronn.de

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