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Service / Newsletter / Newsletter lesen / Heilbronn Newsletter Nr. 1 2016


07.01.2016 - Heilbronn Newsletter Nr. 1 2016



1. Volles Haus beim Bürgerempfang zum neuen Jahr
Einen launigen Jahresauftakt erlebten gestern rund 700 Gäste beim Bürgerempfang der Stadt Heilbronn im Theater. Bereits zum zweiten Mal bot der Empfang den Rahmen für die Ehrung von über 60 langjährigen Ehrenamtlichen und einen Rück- und Ausblick von Oberbürgermeister Harry Mergel.



Einer von über 60 Geehrten: Roland Rösch (Mitte) mit Archivdirektor Christhard Schrenk und OB Harry Mergel (r). Foto: Stadtarchiv/Kimmerle

Im vollbesetzten Großen Haus gab es für den 80-jährigen Roland Rösch eine besondere Überraschung. Er bekam beim Empfang die Goldene Münze der Stadt verliehen.

Christhard Schrenk, Leiter des Stadtarchivs Heilbronn, würdigte Rösch in seiner Laudatio als Lokalhistoriker und Autor, Wettergedächtnis der Stadt und ausgewiesenen Bahnkenner.

Eine Sonderehrung erhielt zudem Georg Dukiewicz für sein mittlerweile 57-jähriges Engagement für die Naturfreunde Heilbronn. Die Laudatio auf ihn hielt sein langjähriger Freund Sieghart Brenner. Sigrid Seeger-Losch ehrte darüber hinaus Erna Schwarz als Erfolgsgarantin im Rollkunstlauf. Ihre Trainingsschützlinge gewannen insgesamt über 50 Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften.

Aus der großen Gruppe der Ehrenamtlichen, die eine Ehrung erhielten, stachen auch die jungen Ehrenamtlichen heraus. Obwohl höchstens 25 Jahre alt, bekleiden sie seit mindestens fünf Jahren ein Ehrenamt. Alle übrigen Geehrten blicken auf mindestens zehn Jahre bürgerschaftliches Engagement in der Funktion des Vorsitzenden oder auf mindestens 15 Jahre in einem anderen Amt zurück.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom A-Cappella-Quartett Mundartmonika. Für Unterhaltung sorgte zudem Rainer Moritz. Der gebürtige Heilbronner und heutige Leiter des Literaturhauses Hamburg riet dringend von zu viel Selbstoptimierung ab und empfahl ein entspanntes Verhältnis zu guten Vorsätzen fürs neue Jahr.



2. Ausblick: Wie es 2016 mit der BUGA weitergeht
Kein Stein blieb 2015 auf dem anderen: Auf dem rund 40 Hektar großen Gelände der Bundesgartenschau ist das Baugrundmanagement zu 90 Prozent abgeschlossen. Und bis auf den Neckaruferpark entlang der 2019 zurückgebauten Kalistraße ist das Areal jetzt frei von Kampfmitteln und Altlasten.

Schon jetzt zu Jahresbeginn ist die spätere Gestalt relativ gut erkennbar. Der Seepark entlang der Hafenstraße ist bereits mit einem Großteil der 161 Bäume bepflanzt. Auch die rund 1700 schnell wachsenden Pappeln stehen schon, die nach 2019 als Energiequelle dienen. Die Konturen von Stadt- und Freizeitsee sind sichtbar.

Auch 2016 wird mit Hochdruck weitergearbeitet. So sollen bis Jahresende der Steg sowie große Teile der Uferlandschaft im Neckarhabitat nördlich der Karl-Nägele-Brücke fertiggestellt sein. Ebenso werden die Erdarbeiten für den Neckaruferpark abgeschlossen und das Umfeld der Reederei Schwaben neu gestaltet.

Ebenfalls zu sehen sein wird der auf etwa 13,5 Meter aufgeschüttete Hafenberg als Bestandteil des Seeparks. Auch die Einfassungsmauern der Seen werden dann gesetzt sein. Parallel zu den Geländearbeiten wird 2016 auch der Baustart für die Stadtausstellung Neckarbogen erfolgen. Baubeginn ist spätestens im Juli 2016, Ende des Jahres werden der Rohbau der Tiefgaragen stehen und erste Hochbauten beginnen.

Fortgesetzt wird 2016 der Bürgerdialog. Geplant sind zudem ein BUGA-Sportfest sowie erneut ein Baustellenfest. Die Investitionen im Rahmen der Bundesgartenschau 2019 belaufen sich auf etwa 144 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg hat eine Förderung von rund 50 Millionen Euro zugesagt.



3. Einbürgerungen auf Rekordhoch
Im vergangenen Jahr haben sich so viele Heilbronnerinnen und Heilbronner einbürgern lassen wie nie zuvor. 411 Personen erhielten die deutsche Staatsbürgerschaft.

Damit bleibt die Einbürgerung in Heilbronn auf einem hohen Niveau. 2014 entschieden sich 409 Menschen für den deutschen Pass, in den Jahren davor waren es 321 (2013) und 355 (2012).

Von den 411 Neubürgern stammt die größte Gruppe aus der Türkei (138). Auf den Plätzen zwei und drei rangieren 44 Bürgerinnen und Bürger aus dem Kosovo und 25 aus Rumänien. 21 Eingebürgerte sind aus dem Irak, 18 aus Kroatien, zwölf aus Italien und sieben aus Griechenland. Insgesamt bekamen Personen aus 59 Ländern den deutschen Pass, drei Personen waren staatenlos.

Beim Altersgruppen-Ranking liegen die 10- bis 19-Jährigen (111) fast gleichauf mit den 20- bis 29-Jährigen (110). 88 Eingebürgerte sind zwischen 30 und 39 Jahre alt, 54 zwischen 40 und 49 Jahre und 17 zwischen 50 und 59 Jahre. 21 Kinder unter zehn Jahren wurden ebenfalls zu deutschen Staatsbürgern. Das Schlusslicht bildet die Gruppe der über 60-Jährigen mit acht Einbürgerungen.

Wer die deutsche Staatsangehörigkeit annehmen möchte, muss verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Unter anderem müssen Interessenten seit acht Jahren in Deutschland leben, Deutschkenntnisse nachweisen, ihren Lebensunterhalt eigenständig bestreiten können und sie dürfen nicht wegen einer Straftat verurteilt sein. Informationen zur Einbürgerung gibt die Staatsangehörigkeitsbehörde während ihrer Öffnungszeiten montags bis mittwochs, 8.30 bis 12 Uhr, und donnerstags, 14 bis 18 Uhr. Freitags sind Terminvereinbarungen möglich.

Alle im Vorjahr eingebürgerten Heilbronnerinnen und Heilbronner lädt Oberbürgermeister Harry Mergel zur nächsten Einbürgerungsfeier am Freitag, 27. Januar, 18 Uhr, in den Großen Ratssaal ein.



4. Sophie erneut beliebtester Mädchenvorname
Die große Überraschung ist auch im vergangenen Jahr ausgeblieben: Sophie war 2015 wieder der beliebteste Mädchenvorname unter den in Heilbronn geborenen Kindern. Bei den Jungs schaffte es Lukas auf den ersten Platz. Das geht aus der Statistik des Heilbronner Standesamts hervor.

Wie schon seit über fünf Jahren lieferten sich 2015 Sophie und Marie ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Führte 2014 Marie die Hitliste an, verwies Sophie (49 Nennungen) die „Konkurrentin“ im vergangenen Jahr wieder auf Rang zwei (42).

Unter den zehn populärsten Mädchennamen hat sich auch sonst nicht viel verändert: Maria (35), Emilia (31), Emma (21), Mia (19) und Sophia (18) schafften es auch im letzten Jahr unter die beliebtesten Namen. Elif (20), Leonie, Sofia (je 18) sowie Lea (17) landeten ebenfalls auf den vorderen Rängen. Lara und Anna gehörten 2015 nicht mehr zu den ersten Zehn. Ebenso Luisa: Der Name landete mit nur fünf Nennungen - im Vorjahr waren es 24 - abgeschlagen auf Rang 72.

„Newcomerin“ ist Klara. 2014 noch auf Platz 100, schaffte sie mit neun Nennungen den Sprung in die Top 30. Auch Mira (12) und Charlotte (9) sind deutlich beliebter geworden.

Bei den Jungennamen gab es insgesamt mehr Bewegung. Lukas war 2015 der beliebteste Vorname. Er kletterte mit 30 Nennungen von Rang 25 im Jahr 2014 auf den ersten Platz und löste damit Elias (17) ab. Der letztjährige Sieger kam auf Platz acht. In den Top Ten blieben im letzten Jahr auch Leon (27), David (21), Luca (18), Paul (17) und Jonas (17).

Alexander (24), Maximilian (21) und Noah (16) schafften 2015 wieder den Sprung unter die Bestplatzierten. Dafür haben Ben, Louis und Daniel die Top Ten verlassen, konnten sich aber unter den 20 beliebtesten Namen halten. Großer Verlierer: Felix. 2014 noch Platz 10 kam der Name mit nur sieben Nennungen auf Rang 44.

Liam (15) und Joshua (9) sind die Gewinner bei den Jungs. 2014 nicht einmal unter den Top 100, gehörten sie 2015 zu den 30 beliebtesten Namen.

Bis Ende letzten Jahres stellte das Standesamt für 2595 neugeborene Kinder Urkunden aus. Davon waren 50 Prozent Mädchen und 50 Prozent Jungen. 1499 von ihnen erhielten einen, 1033 zwei und 51 drei Vornamen. Acht Kinder wurden sogar mit mehr als drei Namen benannt.



5. 40 Notplätze für Obdachlose stehen bereit
Auch bei zunehmend kälter werdenden Temperaturen muss in Heilbronn niemand auf der Straße übernachten: Insgesamt 40 Notplätze in Mehrbettzimmern bietet das Ordnungsamt der Stadt Heilbronn an.

Die ersten kalten Nächte dieses Jahres haben gezeigt, dass das Angebot der Stadt Heilbronn angenommen wird. Bei Bedarf wird Hilfesuchenden sofort über das Ordnungsamt oder die Polizei mit einer Unterbringung in einer städtischen Unterkunft geholfen.

Trotzdem gibt es in Heilbronn rund 20 Männer und Frauen, die dieses Angebot nicht wahrnehmen wollen. Dabei handelt es sich meistens um chronisch Suchtkranke und psychisch angeschlagene Menschen, Einzelgänger, die Angst vor sozialen Kontakten haben, sowie Hundebesitzer. Zum Schutz vor Erfrieren bietet die Aufbaugilde diesen Personen seit November ein Haus als Erfrierungsschutz an – die Vermittlung erfolgt über die Einrichtungen der Aufbaugilde oder die Polizei.

Die Mitarbeiter der Aufbaugilde weisen die Frauen und Männer, die auch den kältesten Nächten im Freien trotzen, immer wieder auf die Übernachtungsplätze hin. Um sie vor Erfrierungen oder einem möglichen Kältetod zu warnen, suchen sie die einschlägigen Aufenthaltsorte auf und werben für die Unterkünfte. Hannes Finkbeiner, Geschäftsführer der Aufbaugilde, appelliert zudem an die Heilbronner, besonders in den bevorstehenden Wintermonaten Obdachlose und Nichtsesshafte auf die wärmenden Unterkünfte hinzuweisen.

Eine wichtige Anlauf- und Informationsstelle ist die Tagesstätte „Gildetreff“ in der Wilhelmstraße 26. Neben der Möglichkeit eines Tagesaufenthaltes für wohnungslose Menschen können sich Obdachlose ohne Verpflichtung zum Konsum aufhalten und ein warmes preisgünstiges Mittagessen an sechs Tagen der Woche erhalten. Daneben kann ein warmes Bad genommen, saubere Kleidung angezogen und die schmutzige Wäsche gewaschen und getrocknet werden. Bei Bedarf bieten die Mitarbeiterinnen zusätzlich soziale Hilfe und Unterstützung an.

Hier gibt’s im Notfall Hilfe:

  • Beratungsstelle der Aufbaugilde in der Wilhelmstraße 26, Telefon 07131/7703-54 oder -52. Hier bestehen Dusch- und Waschgelegenheiten, es werden auch Schlafsäcke und Isomatten ausgegeben. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9 bis 12 Uhr sowie nach Vereinbarung 13 bis 16 Uhr.
  • Tagesstätte „Gildetreff“ in der Wilhelmstraße 26, Telefon 07131/7703-77. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8 bis 15 Uhr, samstags 8 bis 13.30 Uhr. Kostenloses Einfachstfrühstück von 8 bis 10 Uhr. Außerdem montags, dienstags, donnerstags und freitags ab 13 Uhr: kostengünstiges Mittagessensangebot in der Nikolaikirche.
  • Obdachlosenunterbringung übers Ordnungsamt, Weststraße 53, Telefon 07131/56-2981. Die Obdachlosenunterkunft befindet sich in der Salzgrundstraße 40/1.
  • Nach Dienstschluss des Ordnungsamtes ist jede Polizeidienststelle in Heilbronn zuständig für die Einweisung in die Obdachlosenunterkunft Salzgrundstraße 40/1.





6. Viele spannende HMG-Veranstaltungen im neuen Jahr
Den Umzug in das neue Marrahaus hat die Heilbronn Marketing GmbH (HMG) bereits hinter sich gebracht. Erstmals werden alle Geschäftsbereiche unter einem Dach zusammenarbeiten und so optimale Arbeitsbedingungen vorfinden.



Packten mit an: Steffen Schoch (2.v.r.), Geschäftsführer der Heilbronn Marketing GnbH, und sein Team sind zwischen den Jahren in ihre Büroräume ins neue Marrahaus umgezogen. Foto: Eyermann

Dieser frische Wind soll auch Auswirkungen auf die rund 30 eigenen Veranstaltungen haben, die die HMG in diesem Jahr organisieren wird. Freuen dürfen sich die Heilbronner und ihre Gäste auf einen prall gefüllten Fest-, Freizeit- und Kulturkalender 2016. Vormerken sollten sich die Älteren die Woche vom 1. bis 5. Februar: Dann finden in der Harmonie die Heilbronner Seniorentage statt, die vom 3. bis 5. Februar um die neue Messe „Aktiv leben ab 60“ ergänzt werden.

Die Festsaison eröffnet auch diesem Jahr der Heilbronner Pferdemarkt. Auftakt für das dreitägige Event rund um Harmonie, Karl- und Moltkestraße, Friedensplatz und Trappensee ist am 27. Februar. Weiter geht es vom 28. April bis 2. Mai mit dem Heilbronner Maifest auf der Theresienwiese, am 7. Mai folgt der Treffpunkt Europa der Europa-Union auf dem Kiliansplatz. Ein spannender Termin nicht nur für junge Frauen ist die „Käthchen“-Wahl am 15. April in der Kreissparkasse.

Die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich wird für die Freunde des runden Leders ein Höhepunkt. Live dabei sein und die Tore inmitten von Gleichgesinnten feiern, das geht auf der Heilbronner Theresienwiese: Vom 10. Juni bis 10. Juli hat wieder das Fandorf geöffnet.

Sportlich hat Heilbronn sowieso einiges zu bieten. Highlights sind der Trollinger-Marathon am 8. Mai, der Sparkassen Challenge (City Triathlon) am 19. Juni sowie der Stimme-Firmenlauf am 28. Juli. Bewegung verspricht auch „Natürlich mobil“, der Rad-Sonntag am 19. Juni.

Ab dem Sommer wird wieder gefeiert - auf dem Volksfest vom 29. Juli bis 7. August und auf dem Weindorf vom 9. bis 18. September.

Drei verkaufsoffene Sonntage plant die HMG: den „Französischen Markt“ am 6. März, „Heilbronn bewegt sich“ am 3. April und „Jazz & Einkauf“ am 9. Oktober. Ab 24. November öffnet der Weihnachtsmarkt, ab 21. Dezember der Weihnachtscircus.



7. Neue Gutscheine zum Landesfamilienpass erhältlich
Mit der Gutscheinkarte 2016 zum Landesfamilienpass, die bei den städtischen Bürgerämtern erhältlich ist, können Familien zahlreiche Museen, Freizeiteinrichtungen und Schlösser kostenlos beziehungsweise zu einem ermäßigten Eintritt besuchen.

Kostenlosen Eintritt erhält man zum Beispiel in den Museen für Naturkunde in Karlsruhe und Stuttgart, im Schloss Heidelberg, im ZKM in Karlsruhe, im Freilichtmuseum Beuren oder vom 2. Juni bis 31. Juli in der Ravensburger Kinderwelt Kornwestheim.

Zu einem ermäßigten Eintritt können am 8. Mai oder 11. September der Erlebnispark Tripsdrill sowie am 11. September der Europa-Park Rust besucht werden. Ermäßigten Eintritt bieten zudem die Wilhelma in Stuttgart während der Hauptsaison, das Blühende Barock in Ludwigsburg und das Sensapolis in Sindelfingen gegen einen Gutschein an. Im Porsche-Museum in Stuttgart haben Landesfamilienpassinhaber im Januar oder November 2016 freien Eintritt, im Mercedes-Benz-Museum Stuttgart im Januar, Februar und November 2016.

In der näheren Umgebung von Heilbronn bekommen Familien mit Landesfamilienpass im Besucherbergwerk Bad Friedrichshall-Kochendorf die Familienkarte um fünf Euro ermäßigt. Im Naturparkzentrum Stromberg-Heuchelberg in Zaberfeld bezahlen Familien mit Landesfamilienpass nur 3,50 Euro Eintritt. Ohne Gutschein bietet die experimenta Heilbronn Familien mit Landesfamilienpass freitags ab 14 Uhr einen um 50 Prozent ermäßigten Eintritt.

Die Gutscheinkarte 2016 ist unter Vorlage des alten Landesfamilienpasses bei allen Bürgerämtern der Stadt Heilbronn erhältlich. Dort werden auch neue Landesfamilienpässe ausgestellt.

Anspruch auf den Landesfamilienpass haben – unabhängig vom Einkommen - Familien mit mindestens drei kindergeldberechtigenden Kindern, Alleinerziehende mit einem kindergeldberechtigenden Kind sowie Familien mit einem schwerbehinderten Kind. Familien, die Hartz IV, Kinderzuschlag oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten, haben schon mit einem Kind Anspruch.

Genaue Informationen zu den Vergünstigungsmöglichkeiten können der Gutscheinkarte entnommen werden und auf der Homepage www.sozialministerium-bw.de abgerufen werden.



8. Kulturangebote 2016
Kunst, Theater, Musik, Literatur, Geschichte und mehr - das sind die Bestandteile, aus denen sich 2016 das Heilbronner Kulturangebot zusammensetzt.

In diesem Jahr ist Heilbronn Austragungsort der 22. Kinder-und Jugendliteraturtage des Landes Baden-Württemberg. Vom 4. April bis 13. Mai wird es für Kinder und Jugendliche rund 150 Veranstaltungen an 40 Orten geben, die sowohl im Gruppen- oder Klassenverband als auch einzeln besucht werden können. Angeboten werden unter anderem Autorenlesungen, Bilderbuchaktionen, Vorträge, ein Trickfilm-Workshop sowie Schreibwerkstätten.

Nachdem die Premiere der Maimusik mit dem Württembergischen Kammerorchester (WKO), dem Heilbronner Sinfonie Orchester (HSO) und Musikschul-Ensembles im letzten Jahr sehr erfolgreich war, gibt es 2016 eine Fortsetzung. Vom 2. bis 4. Juni wird daher auf der Bühne auf dem Kiliansplatz erneut klassische Musik geboten.

Umfangreiche Planungen und Vorbereitungen laufen auch in den verschiedenen städtischen Kultureinrichtungen. Gleich mehrere Projekte verfolgt das Stadtarchiv. Noch bis zum 29. Mai läuft die Sonderausstellung „Hermann Eisenmenger. Fotografien. Heilbronner Zeitbilder 1947-2000“. Vor den Sommerferien beleuchtet die zehntägige „Wissenspause im Deutschhof“ die 1950er Jahre in Heilbronn und ihre bis heute spürbaren Nachwirkungen.

Darüber hinaus wird sich das Stadtarchiv an Veranstaltungen zu Ortsteiljubiläen sowie zum kleinen Jubiläum „1275 Jahre Heilbronn“ beteiligen.

Auf Jubiläen freuen sich auch die Städtischen Museen. Zum 25-jährigen Bestehen des Museums im Deutschhof werden im Herbst 2016 bislang magazinierte naturhistorische Sammlungsbereiche sowie kulturhistorische Exponate - unter anderem ein Tafelaufsatz aus der Silberwarenfabrik Bruckmann - präsentiert.

Im Rahmen des fünfjährigen Bestehens der Kunsthalle Vogelmann wird erstmals das besondere Verhältnis von Joseph Beuys zur Geschichte, Kultur und Kunst Italiens thematisiert.

Beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ werden rund 220 Nachwuchstalente vom 29. bis 31. Januar um Punkte und Weiterleitungen kämpfen. Das Preisträgerkonzert findet am 19. Februar in der Kreissparkasse, Unter der Pyramide, statt.

Allein 14 Premieren stehen in der zweiten Hälfte der Spielzeit am Theater Heilbronn an. Den Auftakt macht am 23. Januar das Schauspiel „Der Auftrag. Erinnerung an eine Revolution“ von Heiner Müller. Eine Notiz im Kalender ist auch das Festival „Tanz! Heilbronn“ wert, das vom 11. bis 15. Mai stattfindet.



9. Christbaumsammlungen
Eine gute Gelegenheit, die vom Weihnachtsfest übrig gebliebenen Weihnachtsbäume zu entsorgen, bieten die Christbaumsammlungen am Samstag, 9. Januar im Stadtgebiet Heilbronn.



Die Weihnachtsbäume vor dem Rathaus sind längst abgebaut. Am Samstag können auch Privatleute ihre Bäume entsorgen. Foto: Kentsch

Folgende Sammlungen erfolgen in Verantwortung verschiedener Heilbronner Vereine mit der Bitte um eine Geldspende:

  • Biberach: Posaunenchor
  • Böckingen-Nord: Evangelische Jugend
  • Böckingen-Süd: VCP Stamm Vulkan
  • Horkheim: Posaunenchor
  • Kirchhausen: Sunrise sing & swing
  • Klingenberg: Technisches Hilfswerk Heilbronn
  • Neckargartach: VCP Stamm Vulkan
  • Sontheim: VCP Gustav Adolf
  • 74074 Heilbronn: Royal Rangers
  • 74076 Heilbronn: Technisches Hilfswerk Heilbronn


In den Abfuhrgebieten 74072 Heilbronn und Frankenbach konnte leider kein Verein für die Sammlung gefunden werden. In diesen Gebieten werden die Christbäume von einem beauftragten privaten Entsorgungsunternehmen eingesammelt. Eine Geldspende ist hier nicht erforderlich.

Die Christbäume müssen am Abfuhrtag um 7 Uhr gut sichtbar am Straßenrand bereitliegen. Falls der Sammeltermin am 9. Januar nicht wahrgenommen werden kann, können Christbäume auch zu den Grünabfallcontainern auf allen Recyclinghöfen gebracht werden.



10. Internationales Figurentheaterfestival
Vom 21. bis 31. Januar findet in sechs Städten Baden-Württembergs die fünfte Edition des Internationalen Figurentheaterfestivals IMAGINALE statt. Auch in Heilbronn dürfen sich Besucher über Darbietungen im Rahmen des Festivals freuen.

Eröffnet wird das Festival in Heilbronn am Freitag, dem 22. Januar um 20 Uhr in der Boxx mit der Sozial-Tragikomödie „Brandungen“ in englischer Sprache der belgischen Compagnie Gare Centrale.

Kleine Theaterbesucher ab vier Jahren dürfen sich auf die Inszenierung „Pop up“ des Teatro delle Briciole am 23. Januar um 15 Uhr in der Boxx freuen. Ganz ohne Worte wird die Geschichte eines Kindes, das mit einem Freund spielerisch sich selbst und die Welt entdeckt, erzählt.

Am 24. Januar 20 Uhr gibt es im Komödienhaus „das Bauchrednertreffen“ zu sehen, eine imaginierte Rekonstruktion des Jahrestreffens der Bauchredner in Kentucky. Die international renommierte Regisseurin Gisèle Vienne, der amerikanische Autor Dennis Cooper und das Puppentheater Halle haben hierfür eine raffinierte Partitur für 27 Stimmen entwickelt.

Ohne Worte, mit ausdrucksstarken Masken und viel Spielwitz erzählt das Kulunka Teatro am 28. Januar, 20 Uhr, Komödienhaus, in dem Stück „André und Dorine“, die Geschichte einer Entfremdung zweier Menschen durch Alzheimer.

„Sag mal, geht’s noch?“ lautet die Puppenspiel-Komödie am 29. Januar, 20 Uhr, in der Boxx, über das Leben im Alter der Theater Zitadelle aus Berlin

Das Puppentheater Magdeburg bietet am 30. Januar, 20 Uhr, in der Boxx mit „Doktor Faustus reorganisiert“ eine eigene Interpretation von Goethes Faust.

„Was macht das Rot am Donnerstag?“: eine Frage, wie sie nur Kinder oder Maler stellen: Farben und Leinwand stehen bereit für eine Entdeckungsreise am Sonntag 31. Januar, 15 Uhr, in der Boxx, in das Land der Malerei. Angeregt von Paul Klee entsteht in sieben Kapiteln ein Bild voll überraschender Wendungen und Verwandlungen auf einer großen durchsichtigen Leinwand.

Abgerundet wird das Festival von dem Stück „Pinocchio Sanchez“ am 31. Januar, 20 Uhr im Komödienhaus. In diesem Bühnencomic für Erwachsene deckt das deutsch-israelische Künstlerduo half past selber schuld mit einer Mischung aus Mocumentary und Splatter-Movie die wahre Geschichte Pinocchios auf.

Karten für die Veranstaltungen gibt es auf www.theater-heilbronn.de. Die Kosten liegen zwischen 6,50 und 24 Euro.

Weitere Informationen zum Festival und zu den Inszenierungen sind unter www.imaginale.net erhältlich.

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