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Service / Newsletter / Newsletter lesen / Heilbronn Newsletter Nr. 50 2015


17.12.2015 - Heilbronn Newsletter Nr. 50 2015



1. Dankefest für Flüchtlingshelfer
Mit einem kleinen Festakt bedankte sich gestern die Stadt Heilbronn bei den zahlreichen Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich im Flüchtlingsbereich engagieren. Oberbürgermeister Harry Mergel ehrte die Helfer in der alten Aula des Bildungscampus für ihren Einsatz.



Bei einem adventlichen Beisammensein gab es viel Zeit für gute Gespräche. Foto: Ühlin

Gerade der enorme Einsatz der Heilbronner Bürgerinnen und Bürgern trägt dazu bei, dass Neuankömmlinge Heilbronn als eine weltoffene und herzliche Stadt erleben. Die vielen ehrenamtlichen Helfer leisten Arbeit, wie es die Stadt selbst so nicht kann.

Insgesamt engagieren sich derzeit über 380 Heilbronnerinnen und Heilbronner in zwölf Arbeitskreisen im Bereich der Flüchtlingshilfe. Das Spektrum ihres Engagements reicht von Sprachförderung über Hausaufgabenbetreuung bis hin zu sportlichen Freizeitangeboten. Auch die Flüchtlingskleiderkammer wird ehrenamtlich geführt. Hinzu kommen Patenschaften, die Unterstützung beim Gang zum Amt oder zum Arzt, bei Transporten oder bei der Wohnungssuche.

Derzeit sind bereits 1100 Flüchtlinge in Heilbronn. Bis zum Ende des Jahres wird mit insgesamt 1300 Menschen gerechnet.



2. OB Mergel stellt Wohnungsoffensive vor
Ab 2016 startet Heilbronn eine Wohnungsoffensive mit dem Ziel, dass in den nächsten fünf Jahren in der Stadt bis zu 2000 neue Wohneinheiten entstehen. So sollen bis 2020 im Geschosswohnungsbau zu den jährlich etwa 130 fertiggestellten Wohnungen insgesamt 800 zusätzliche Wohneinheiten gebaut werden.

Den größten Teil davon will die Stadtsiedlung Heilbronn GmbH realisieren. Davon sollen jeweils zwischen 30 und 40 Prozent standortabhängig als geförderte Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung errichtet werden.

Zu den etwa 1450 neuen Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau kommen – so die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren - in den nächsten fünf Jahren mehr als 275 Wohneinheiten in Ein- und Zweifamilienhäusern sowie im selben Zeitraum jährlich etwa 50 Wohnheimplätze hinzu.

Unmittelbar nach seinem Amtsantritt im Mai 2014 hatte der OB ein Handlungsprogramm „Wohnen in Heilbronn“ zur Schaffung bedarfsgerechter neuer Wohnungen in allen Preissegmenten in Auftrag gegeben. Dieses liegt nun vor und ist Grundlage für die künftige wohnungspolitische Ausrichtung der Stadt Heilbronn. Darin werden Strategien und Maßnahmen gebündelt, die eine bedarfsgerechte Wohnraumversorgung für unterschiedliche Zielgruppen sicherstellen sollen.

Neben einer weiter wachsenden Bevölkerung - die Prognose der Stadt Heilbronn geht von einem Einwohnerzuwachs von ca. 3100 Personen (+ 2,6 Prozent) im Zeitraum 2013 bis 2035 aus – ist die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum in Heilbronn auch durch die sich verändernden demografischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen begründet. Dazu gehören Trends wie die Zunahme der Singlehaushalte und der Wohnfläche pro Einwohner. Hinzu kommt die neue Herausforderung, der zunehmenden Zahl an Flüchtlingen adäquaten Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Angesichts einer in einzelnen Segmenten zunehmenden Anspannung des Heilbronner Wohnungsmarkts geht es vor allem auch um die Schaffung und den Erhalt von bezahlbarem Wohnraum für untere und mittlere Einkommensbezieher. Gleichwohl liefert das Aktionsprogramm in diesem Bereich interessante Aufschlüsse. So liegt Heilbronn mit 6,63 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter im unteren Drittel der kreisfreien Großstädte im Land. Dabei liegen etwa 74 Prozent aller Wohnungen sogar knapp darunter und nur 26 Prozent liegen darüber oder deutlich darüber. Auch beim Anteil an den Lebenshaltungskosten, den ein Haushalt in Heilbronn für das Wohnen aufwenden muss, liegt Heilbronn mit 14,9 Prozent im unteren Drittel.

Erarbeitet wurde das Programm „Wohnen in Heilbronn“ auf der Basis einer umfassenden Grundlagenermittlung der Wohnungsmarktsituation in der Stadt Heilbronn. An diesem Erarbeitungsprozess haben sich vielfältige Institutionen und Interessensvertreter des Heilbronner Wohnungsmarktes - Banken, Projektentwickler, Wohnungsunternehmen, soziale Träger und Verbände - beteiligt.

Weitere Infos: www.heilbronn.de



3. Städtischer Sozialexperte verabschiedet
16 Jahre lang hat Manfred Urban die Geschicke des Amtes für Familie, Jugend und Senioren mit jeder Menge Ideen, Kreativität und Visionen geführt. Nach 45 Dienstjahren wurde der 62-jährige bei einer Feier im Großen Ratssaal mit zahlreichen Gästen am Dienstag in den Ruhestand verabschiedete.



Oberbürgermeister Harry Mergel (r.) bedankte sich bei Manfred Urban für sein jahrelanges Engagement. Foto: Kimmerle

Mit viel Engagement hatte Urban, erst als stellvertretender Amtsleiter zwischen 1987 und 1999 und anschließend als Amtsleiter, Projekte wie die Beschäftigungshilfe im Bereich der Sozial- und Jugendhilfe und das betreute Altenwohnen auf den Weg gebracht. Er galt als bundesweiter Experte in Sachen kommunale Arbeitshilfen für Arbeitslose. Besonders mit dem Umbau und der Weiterentwicklung der Jugendhilfe, aber auch mit dem Vorantreiben des Themas Inklusion sorgte Urban für Aufsehen.

Abseits seiner Tätigkeit bei der Stadt setzte Urban sich auch im Bereich der Politik intensiv ein. Bereits 1984 war er Mitglied der Spruchstelle für Fürsorgestreitigkeiten in Baden-Württemberg. Außerdem arbeitete er in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften des Landkreistags, des Städtetags und des Landeswohlfahrtverbands Baden-Württemberg mit.



4. Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten
Im November wurden 10.000 Haushalte im Stadtgebiet Heilbronn mit der Bitte angeschrieben, für einen Tag zu dokumentieren, wie sie sich fortbewegt haben. Bürgerinnen und Bürger, welche die Unterlagen noch nicht zurückgesandt haben, werden gebeten, dies in Kürze zu tun.

Das Amt für Straßenwesen dankt den viele Bürgerinnen und Bürger, die bereits dieser Umfrage im Rahmen der allgemeinen Verkehrszählungen der Stadt Heilbronn teilgenommen haben.

Bereits Ende September erfolgten an zahlreichen Stellen im Stadtgebiet Verkehrserhebungen. Innerhalb von vier Wochen wurden dabei die Verkehrsströme an den Stadteingängen und wichtigen Knotenpunkten gemessen und teils Autofahrer befragt. Zudem wurden Radfahrer und Fußgänger gesondert gezählt. Auch an Bus- und Stadtbahnhaltestellen gab es Zählungen. Anfang kommenden Jahres werden darüber hinaus 20 Unternehmen in die Verkehrserhebung einbezogen. Auf Grundlage aller Ergebnisse, die im ersten Quartal 2016 erwartet werden, lässt die Stadt Heilbronn bis spätestens 2018 ein Mobilitätskonzept erarbeiten. Das Mobilitätskonzept löst den Gesamtverkehrsplan –Teil Straße- aus dem Jahr 2005 ab. Die letzten Verkehrserhebungen in der jetzigen Qualität und im jetzigen Umfang erfolgten im Jahr 2003.



5. Letzte Gemeinderatssitzung in diesem Jahr
Zum letzten Mal in diesem Jahr kommt der Gemeinderat am Freitag, 18. Dezember, ab 14.30 Uhr im Großen Ratssaal zusammen.

In der Sitzung beschließt der Gemeinderat unter anderem das Handlungsprogramm "Wohnen in Heilbronn". Das Programm enthält Strategien und Maßnahmen, die eine bedarfsgerechte Wohnraumversorgung für unterschiedliche Zielgruppen sicherstellen sollen.

Darüber hinaus stimmt der Rat der Gründung der „Energieagentur Heilbronn GmbH“ sowie der Beteiligung der Stadt Heilbronn an dieser Gesellschaft und dem entsprechenden Gesellschaftsvertrag ab. An der Agentur beteiligen sich neben der Stadt auch die ZEAG Energie AG und die Heilbronner Versorgungs GmbH.

Die komplette Tagesordnung kann im Internet unter www.gemeinderat-heilbronn.de eingesehen werden.




6. Umweltbericht jetzt abrufbar
Informationen zu Natur und Landschaft, Boden, Wasser sowie Immissionsschutz und Aballwirtschaft bietet der aktuelle Umweltbericht der Stadt Heilbronn. Der Bericht ist jetzt im Internet abrufbar.

Auf der städtischen Homepage www.heilbronn.de informiert der Bericht über aktuelle Naturschutzmaßnahmen der Stadt, wie Artenschutzprojekte und die Entwicklung von gefährdeten Feucht- und Trocken-Biotopen, informieren.

Was tut die Stadt, um die Trinkwasserqualität zu gewährleisten, was um das Grundwasser zu schützen? Diese und weitere Aspekte rund um das Thema Wasser lassen sich ebenfalls dem aktuellen Umweltbericht entnehmen.

Außerdem enthält der Bericht Wissenswertes zu den Bereichen Lärm- und Ozonbelastung, Feinstaub, Klimaschutz und Mobilität. Darüber hinaus bietet er eine Übersicht, wie viel Abfall von 2009 bis 2014 in Heilbronn angefallen ist.

Weitere Infos: www.heilbronn.de



7. Studieren in der Partnerstadt
Wer in Heilbronns Partnerstadt Frankfurt Oder studiert oder studieren will, kann von der Stadt Heilbronn unterstützt werden: Seit 1993 gewährt die Stadt pro Semester für Heilbronner Studierende ein Stipendium für die Europa-Universität Viadrina. Derzeit sind es 1200 Euro für ein Semester.

Die Frankfurter Universität bietet internationale Bachelor- und Masterstudiengänge an den Fakultäten der Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Kulturwissenschaften an. Infos hierzu gibt die Zentrale Studienberatung der Europa-Universität unter Telefon (0335) 55344444 oder im Internet unter study.europa-uni.de. Einschreibungen für zulassungsfreie Studiengänge sind noch bis 15. März 2016 möglich.

Auskünfte zum Stipendium gibt Iris Wagner vom Schul-, Kultur- und Sportamt der Stadt Heilbronn, Marktplatz 11, 74072 Heilbronn, unter Telefon (07131) 56-4743. Bewerbungsschluss für das Stipendium ist Montag, 15. Februar.

Der Bewerbung beizufügen sind ein tabellarischer Lebenslauf, eine Immatrikulationsbescheinigung, Zeugnisse und Nachweise über die Einkommensverhältnisse des Antragstellers sowie Verdienstbescheinigungen der Unterhaltspflichtigen. Eine Förderung von dritter Seite schließt die Studienförderung der Stadt Heilbronn aus.



8. Lichterzug am Wartberg
Der Kreisverband Heilbronn des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bringt am Samstag, 19. Dezember, um 16 Uhr, mit zahlreichen Unterstützern den Wartberg zum Leuchten.

Hintergrund ist eine Spendenaktion: Deren Erlös soll geflohenen Frauen und Kindern aus Kriegsgebieten zugutekommen.

Jedermann kann dabei mithelfen, das Lichtermeer zu verstärken: Mit Lichtern, Lampions, Kerzen usw. können sich alle in den Lichterzug einreihen und so hautnah den beleuchteten Weinberg erleben. Für die Beleuchtung sorgen nicht nur Sponsoren, sondern auch die THW-Ortsgruppen Heilbronn und Weinsberg.

Ab 16 Uhr findet oberhalb der Weinreben am Wasserspeicher ein buntes Programm statt, an dem sich viele freiwillige Akteure, wie die Schulband des Kolping-Bildungszentrums, die Grundschulchöre der Silcher- und Wartbergschule sowie die Soulsängerin Tansy Davis beteiligen.

Ein Shuttle-Bus der Heilbronner Verkehrsbetriebe fährt ab 15.30 Uhr regelmäßig von der Harmonie auf den Wartberg. Besucher des Lichterzuges werden gebeten, diese Möglichkeit zu nutzen, da PKW während der Veranstaltung nur eingeschränkt zum Wartberg fahren dürfen.

Spenden sind auf das Konto: DE 68620500000000002008 der Heilbronner Bürgerstiftung bei der Kreissparkasse Heilbronn unter dem Stichwort „Heilbronn schenkt Licht“ möglich.

Auch nach dem 19. Dezember geht die Hilfsaktion noch weiter: Die Lichterketten vom Wartberg werden ab dem 20. Dezember größtenteils für den guten Zweck verkauft. Erhältlich sind sie am DRK-Stand auf dem Heilbronner Weihnachtsmarkt vor der Stadtgalerie.



9. Heilbronner Weihnachtsmarkt geht zu Ende
Der Heilbronner Weihnachtsmarkt neigt sich seinem Ende entgegen. Noch bis nächste Woche Dienstag, 22. Dezember hat er geöffnet. Letzte Gelegenheit also, über den Weihnachtsmarkt zu schlendern und die eine oder andere Köstlichkeit zu genießen.



Seit Ende November lockt der Weihnachtsmarkt viele Besucher auf den Marktplatz, Kiliansplatz, in die Sülmerstraße und die Fleiner Straße. Foto: Brand

Bis Dienstag nächste Woche bietet der Weihnachtsmarkt seinen Besuchern noch einiges an Programm. Am Samstag leitet der Posaunenchor Böckingen unter der Leitung von Thomas Schick die Adventsansprache der Katholischen Pastoralreferentin Ute Müller-Dieterle um 16.30 Uhr auf dem Marktplatz ein. Anschließend gibt es um 18 Uhr das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach für Kinder in der Kilianskirche.

Am Sonntag, 20. Dezember dürfen sich die kleinen Weihnachtsmarktbesucher auf die Abenteuer von Igel Fieps beim Knurps-Puppentheater um 15 Uhr auf dem Marktplatz freuen. Das Kolping Blasorchester aus Neckarsulm unter der Leitung von Florian Fischer begleitet die Adventssprache der Referentin des Evangelischen Dekanatsamts, Pfarrerin Esther Sauer, im Anschluss um 16.30 Uhr. Musikalischer Höhepunkt ist das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in der Kilianskirche um 17 Uhr.



10. Heilbronner Weihnachtscircus startet
Manege frei heißt wieder von Freitag, 18. Dezember bis Mittwoch, 6. Januar 2016 beim Heilbronner Weihnachtscircus auf der Theresienwiese.

Eröffnet wird der Zirkus am Freitag, 20 Uhr, mit einer Gala-Premiere. Anschließend öffnet der Zirkus vom 19. Dezember bis 6. Januar 2016 täglich um 15.30 Uhr und 20 Uhr seine Pforten. Am 24. Dezember gibt es nur um 14 Uhr und am 6. Januar nur um 15.30 Uhr eine Vorstellung.

Bereits zum 17. Mal dürfen sich die Besucher auf ein vielfältiges Programm freuen. Auch in diesem Jahr sind die vier jungen Akrobaten von der „China National Acrobatic Troupe" mit von der Partie. Hoch in die Lüfte geht es für die „Truppe Sokolov", eine dreizehnköpfige Artistengruppe um den Moskauer Nikulin Circus, die für ihre Schleuderbrettdarbietung berühmt ist.

Ein weiterer Höhepunkt ist Stefano Nones Orfei, der seine Tiger und Löwen – darunter auch weiße Tiger - präsentiert. Leon Diosmani und Almeida Gutierrez zeigen be­ein­dru­ckende Masten-Akrobatik, für die sie 2013 mit dem „Silbernen Clown" ausgezeichnet wurden.

Der Eintritt kostet für Erwachsene 17 bis 40 Euro, für Kinder 15 bis 35 Euro. Karten sind bei der Tourist-Information Heilbronn, Kaiserstraße 17, Tel. (07131) 56-2270, oder online im Ticketshop auf www.weihnachtscircus.com erhältlich.

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