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Service / Newsletter / Newsletter lesen / Heilbronn Newsletter Nr. 46 2015


19.11.2015 - Heilbronn Newsletter Nr. 46 2015



1. Investor für 4-Sterne-Hotel an der Harmonie
Der Pforzheimer Unternehmer Wolfgang Scheidtweiler und der Neudecker Hotelfachmann und Gastronom Marcel Küffner planen den Bau eines 4-Sterne-Plus-Tagungshotels mit 120 bis 140 Zimmern an der Harmonie.



Angrenzend an den jetzigen Gastronomiebereich der Harmonie soll das Hotel bereits im Sommer 2018 eröffnet werden. Foto: Kentsch

In Verbindung mit dem Konzert- und Kongresszentrum Harmonie biete der Bau eines Tagungshotels die Chance, den Stadtgarten im Osten und Norden zu erweitern und einen Teil des Areals deutlich aufzuwerten, so Oberbürgermeister Harry Mergel. Als Oberzentrum der wirtschaftsstarken Region Heilbronn-Franken braucht die Stadt nicht nur mit Blick auf die Bundesgartenschau, sondern auch für die regionalen Unternehmen eine deutlich höhere Bettenkapazität.

Die Erschließung des Hotels soll über die Gartenstraße erfolgen. Dafür soll der Stadtgarten im Osten und Norden erweitert und die unmittelbar an das Hotel angrenzenden Grünflächen sollen als öffentliche Grünflächen erhalten bleiben.

Eine mögliche Verlagerung des Busbahnhofes in der Karlstraße soll ebenso überlegt werden, wie auch seine bestehende Funktion für den ÖPNV zu berücksichtigen ist. Der städtebauliche Teil des Wettbewerbs umfasst das Areal zwischen Allee-, Karl-, Gymnasium- und Moltkestraße. Der bestehende Bebauungsplan muss entsprechend geändert werden.

Ein Architektenwettbewerb soll der besonderen Umgebung an der Harmonie Rechnung tragen und eine hohe architektonische Qualität gewährleisten. Dabei sollen regionale und internationale Architektenbüros in Arbeitsgemeinschaften mit Landschaftsarchitekten eingeladen werden. Neben Vertretern des Investors sollen im Preisgericht Mitglieder des Gemeinderats, der Verwaltung und externe Fachpreisrichter vertreten sein.

Die Entscheidung über den Bau des neuen Hotels trifft der Gemeinderat voraussichtlich in seiner Sitzung am 18. Dezember. Vor der Festlegung auf einen Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs sind begleitende Info-Veranstaltungen geplant.



2. Kinder- und Jugendkriminalität weiter rückläufig
Ein positiver Trend der vergangenen Jahre setzt sich fort: Die Kinder- und Jugendkriminalität ist in Heilbronn 2014 weiter zurückgegangen und hat den statistisch niedrigsten Wert seit über zehn Jahren erreicht.

Zum Auftakt der 19. Sitzung des Lenkungsgremiums Kommunale Kriminalprävention gab der Heilbronner Polizeipräsident Hartmut Grasmück diese Zahl bekannt. Beim diesjährigen Treffen unter der Leitung von Bürgermeisterin Agnes Christner informierten Experten von Stadt und Polizei über vorbeugende Maßnahmen.

Die engverzahnte Arbeit zwischen Stadt und Polizeibehörden hat sich in der Vergangenheit bestens bewährt, soll aber noch weiter optimiert werden. Deshalb erarbeitet eine Arbeitsgruppe in den kommenden Monaten strukturelle Vorschläge, um in Sachen Kriminalprävention auch neue Wege bei gewachsenen Anforderungen zu beschreiten.

Im Vergleich mit anderen baden-württembergischen Großstädten ist Heilbronn nach wie vor eine der sichersten Städte, auch wenn die gefühlte Sicherheit vermutlich teilweise anders eingeschätzt wird.

In Heilbronn wurden im vergangenen Jahr weniger Taten als noch 2013 registriert. Waren es 2013 noch 9152 Straftaten, sank die Zahl im letzten Jahr auf 8990. Entsprechend sank auch die Zahl der Tatverdächtigen von 4493 auf 4210 Personen.

Nach Berechnungen der Polizei fiel auch die Anzahl der Tatverdächtigen unter 21 Jahren um 13,9 Prozent auf 998 (Vorjahr: 1159). Dabei sank die Zahl der Straftaten, die von Kindern begangen wurden, gegenüber dem Vorjahr um 28,7 Prozent, bei den Jugendlichen um 10,8 Prozent und bei den jungen Heranwachsenden um 12,8 Prozent. Gleichwohl lag der Anteil der Tatverdächtigen unter 21 Jahren etwas höher als ihr prozentualer Bevölkerungsanteil.

Während die Straßenkriminalität rückläufig ist, hat im vergangenen Jahr die Zahl der Wohnungseinbrüche deutlich zugenommen. Sie lag 2014 in Heilbronn bei 250 Fällen, landesweit bei 13.483.

Weitere Infos: www.heilbronn.de



3. Heilbronner Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten
Das Weihnachtsfest rückt langsam näher. Auch geht der Aufbau des Weihnachtsmarktes mittlerweile zügig voran. Am Donnerstag, 26. November öffnet er bis zum 22. Dezember von 11 bis 20 Uhr seine Pforten.



Ein schönes Mitbringsel vom Weihnachtsmarkt ist der dekorative Keramikbecher, in dem Glühwein, Kinderpunsch oder Tee ausgeschenkt wird. Dieses Jahr gibt es ihn mit einem neuen Motiv - der Kilianskirche. Foto: Heilbronn Marketing GmbH

Offiziell eröffnet wird der Weihnachtsmarkt am Donnerstag, 26. November, 18 Uhr auf dem Marktplatz von Oberbürgermeister Harry Mergel und HMG-Geschäftsführer Steffen Schoch.

Auf dem Marktplatz, Kiliansplatz, in der Sülmerstraße und der Fleiner Straße stimmen allerlei Leckereien, Stände mit Geschenkideen und Karussells für die Kinder auf das Weihnachtsfest ein.

Auf der Bühne am großen Weihnachtsbaum wird den Besuchern ein vielfältiges Programm geboten. Montag bis Freitag singen jeweils um 16.30 Uhr Schulchöre, samstags und sonntags treten hier um 16.30 und 18 Uhr Sing- und Posaunenchöre sowie Musikvereine auf. Sonntags findet zusätzlich um 15 Uhr ein Kinderprogramm statt.

Ein sieben Meter hoher bewirtschafteter Glockenturm und eine Almhütte auf dem Marktplatz sowie eine Winter-Scheune auf dem Kiliansplatz laden sonntags bis mittwochs bis 21 Uhr sowie donnerstags bis samstags bis 22 Uhr zum Verweilen und Aufwärmen ein.

Beim „Weihnachts-Nightshopping" am Samstag, 28. November in der gesamten Innenstadt haben der Weihnachtsmarkt bis 23 Uhr und die Geschäfte bis 24 Uhr extra lang geöffnet.

Eine Broschüre zum Weihnachtsmarkt gibt es in der Tourist-Information, Kaiserstraße 17, oder online unter www.heilbronn-marketing.de.



4. Neckarbogen: Investor Wüstenrot zieht sich zurück
Die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS), Ludwigsburg, zieht sich aus dem Investorenauswahlverfahren der Stadtausstellung Neckarbogen zurück. Nach intensiver Prüfung hat das Unternehmen entschieden, das geplante neungeschossige Holzhybridhaus im Baufeld J nicht zu realisieren.

Nach eingehender Prüfung lasse sich die Idee von einem Hochhaus ganz aus Holz im gegebenen Rahmen und Zeitraum leider nicht realisieren, da es sich um Inhalte handele, die zum ersten Mal umgesetzt werden, so die WHS.

Die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH bedauert diese Entwicklung. Gemeinsam mit den anderen Investoren im Baufeld J arbeitet die BUGA an einer Lösung.

Wüstenrot war im Investorenauswahlverfahren unter mehr als 50 Investoren ausgewählt worden, um auf dem Grundstück J1 ein Holzhybridhaus zu bauen. Beworben hatte sich das Unternehmen allerdings für das Grundstück I1 im benachbarten Baufeld. Weil das Bewertungsgremium aber unter den für das Grundstück J1 eingereichten Arbeiten keinen geeigneten Entwurf auswählen konnte, schlugen die Fach- und Sachgutachter den Wüstenrot-Entwurf für den Standort J1 vor. Auf Wunsch des Bewertungsgremiums überarbeitete WHS den Entwurf für den Standort J1, um ihn dort zu realisieren.



5. Rathaus-Foyers werden neugestaltet
Aktuelle Brandschutzarbeiten vor dem Großen Ratssaal sind der Anlass auch den Foyerbereich neuzugestalten und die Galerie der Oberbürgermeister aufzuwerten. Bis Ende Januar soll der obere Foyerbereich fertiggestellt sein.

Im unteren Eingangsfoyer vor dem Standesamt sind neuerdings in chronologischer Reihenfolge von links beginnend die vorhergehenden Oberbürgermeister zu sehen. Den Anfang macht das Porträt von Helmut Himmelsbach, gemalt von Wolfgang Häberle. Es folgt das Gemälde von Monika Stix, das Dr. Manfred Weinmann zeigt. Ihm folgen nach die Porträts seiner Vorgänger Dr. Hans Hoffmann, Paul Meyle und Emil Beutinger.

Die Porträtbilder der Oberbürgermeister aus dem 18. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts finden sich nun im Neubau auf der dritten Etage vor den Amtszimmern von Erstem Bürgermeister Martin Diepgen und Bürgermeisterin Agnes Christner.

Im oberen Foyer vor dem Großen Ratssaal wird im Nachgang der Brandschutzarbeiten auch eine moderne helle und filigrane Decken- und Wandbeleuchtung installiert. Ausgehend vom Treppenaufgang werden künftig an der Wand zum historischen Ratssaal im Uhrzeigersinn Gemälde und Abbildungen aus der Stadtgeschichte zu sehen sein. Vor dem OB-Zimmer wird eine Info-Grafik mit den wichtigsten Daten und Fakten zur Stadt angebracht. Eingebaut darin ist ein Bildschirm, um aktuelle Ereignisse separat ankündigen und Tagesgäste willkommen heißen zu können.

Im Eingangsbereich von der Lohtorstraße und in der Eingangshalle zwischen Trauzimmer und Kleinem Ratssaal wird zudem ein neues und übersichtliches Leitsystem für das Rathaus installiert.



6. Verbot von Zirkuswildtieren zugestimmt
Der Gemeinderat hat heute zugestimmt, Zirkusbetreibern ab dem 1. Januar zu verbieten, Wildtiere bei Auftritten auf städtischen Grundstücken in Heilbronn mit sich zu führen und zur Schau zu stellen.

Löwen, Bären und Elefanten werden daher künftig nicht mehr in Heilbronn im Zirkusprogramm auftreten dürfen.

Das Verbot gilt nicht für Zirkusbetreiber, die bereits städtische Plätze über den 31. Dezember dieses Jahres hinaus angemietet haben. Aufgrund bereits geschlossener Verträge darf der Heilbronner Weihnachtscircus noch bis 2019 Wildtiere in seinem Programm auftreten lassen.



7. Flachdach am Theodor-Heuss-Gymnasium wird erneuert
Noch bis in den Dezember hinein laufen am Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) Arbeiten zur Flachdachsanierung und Fassadendämmung.

In den letzten Jahren hat es hier immer wieder Wassereinbrüche gegeben. Das Dach wurde bisher immer wieder nur notdürftig repariert. Eine Leckageortung machte deutlich, dass das komplette Dach saniert werden muss. Dafür hat der Bau- und Umweltausschuss im Sommer anfallende Kosten in Höhe von rund 455.000 Euro genehmigt.

Damit werden nun nicht nur die rund 1700 Quadratmeter großen Dachflächen des Fachklassen-, des Normalklassentraktes sowie der ehemaligen Hausmeisterwohnung komplett saniert. Mit der Erneuerung der Dachhaut in Bitumen wird zudem die Wärmedämmung entsprechend den gesetzlichen Erfordernissen und deshalb der komplette Dachaufbau erneuert. Bereits seit 2007 wurden am THG verschiedene umfangreiche Fassadensanierungsmaßnahmen vorgenommen.



8. Spannender Vortrag zum ehemaligen Mühlenviertel
Erste Ergebnisse der Ausgrabungen auf dem Gelände des ehemaligen Mühlenviertels bei der experimenta stellen Ivonne Weiler-Rahnfeld und Olaf Goldstein vom Landesamt für Denkmalpflege am Dienstag, 24. November, 19 Uhr im Museum im Deutschhof vor.



Mitte Oktober hatten Archäologen bei Ausgrabungen auf dem Gelände des ehemaligen Mühlenviertels bei der experimenta unter anderem eine Kammerschleuse aus dem Jahr 1734 entdeckt. Foto: Kentsch

In ihrem Vortrag gehen die Archäologen außerdem auf das mittelalterliche bis neuzeitliche Mühlenviertel im Spiegel der Archäologie ein. Die Gebühr für den Vortrag beträgt vier Euro.

Weitere Infos: www.museen-heilbronn.de



9. Undercover unter Nazis
Musik gilt als „Einstiegsdroge“ in die Neonaziszene: Sie liefert den Sound für Hass und Hetze. Die VHS zeigt zu diesem Thema am Freitag, 20. November, 19 bis 21 Uhr, im Deutschhof den Dokumentarfilm „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“ mit einer sich anschließenden Podiumsdiskussion.

„Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“ ist ein Dokumentarfilm des deutschen Drehbuchautors und Filmregisseurs Peter Ohlendorf über das konspirative Milieu von Rechtsrock-Konzerten in Deutschland. Der Film beruht auf neunjährigen verdeckten Recherchen und Kamera-Aufnahmen und befasst sich mit der rechtsradikalen Musikszene. Unter anderem werden die extreme Gewaltbereitschaft und wiederholten Volksverhetzungen im Umfeld von Nazi-Konzerten dokumentiert.

Nach dem Film gibt es eine Podiumsdiskussion über den Umgang mit rechtsradikalem Terror in Deutschland mit Clemens Binninger (CDU, MdB) Polizeikommissar und Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages; Nikolaos Sakellariou (SPD, MdL), Rechtsanwalt und Mitglied des Untersuchungsausschusses „Rechtsterrorismus/NSU“ Baden-Württemberg; Silke Ortwein, Sprecherin des Bündnisses „Heilbronn sagt nein“ und Regisseur Peter Ohlendorf. Moderation: Daniel Stahl, Heilbronner Stimme.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist unter Tel. (07131) 9965-0 erforderlich.

Weitere Infos: www.vhs-heilbronn.de



10. Barbara-Heller-Klavierwettbewerb
Am Samstag, 21. November, richtet die Städtische Musikschule Heilbronn einen Klavierwettbewerb für die Musikschulregion Heilbronn-Franken in den Räumlichkeiten der Musikschule am Berliner Platz 12 aus. Im Zentrum des Wettbewerbs stehen Werke der Komponistin Barbara Heller.

Im Preisträgerkonzert um 17 Uhr im Orchestersaal der Städtischen Musikschule Heilbronn werden die besten Musikerinnen und Musiker des Wettbewerbs zu hören sein.

Teilnahmeberechtigt sind junge Pianisten und Pianistinnen bis 20 Jahre, die ihren Wohnsitz im Stadt- und Landkreis Heilbronn haben oder an einer Musikschule bzw. bei einem/einer Privatlehrer/in im Stadt- und Landkreis Heilbronn Unterricht haben. Grundidee des Wettbewerbs ist es, die Auseinandersetzung der Klavierschülerinnen und -schüler mit Musik des 20. und 21. Jahrhunderts zu fördern. Die Jury besteht aus drei auswärtigen Pianisten, die sich in ihrer Konzerttätigkeit mit zeitgenössischer Musik befassen. Die Komponistin ist am Wettbewerbstag anwesend.

Der Wettbewerb wird ermöglicht durch die Unterstützung des Förderkreises für Neue Musik Heilbronn e.V., der Volksbank Heilbronn, Klavier Kern, des Musikhauses Heilbronn sowie des Ensembles Modern Frankfurt am Main. Vor Veranstaltungsbeginn bewirtet der Förderverein der Städtischen Musikschule Heilbronn im Foyer der Musikschule.

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