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Service / Newsletter / Newsletter lesen / Heilbronn Newsletter Nr. 43 2015


29.10.2015 - Heilbronn Newsletter Nr. 43 2015



1. Vor Ort- und Netz-Beteiligung gefragt
Halbzeit bei den Werkstätten zur Stadtkonzeption Heilbronn 2030: Im Oktober arbeiteten rund 150 Bürgerinnen und Bürger, Experten sowie Vertreter der Stadtverwaltung an den Zukunftsthemen der Stadt.

Je nach Interesse brachten sie sich in eine der sieben Werkstätten „Wohnen in Heilbronn“, „Lernen in Heilbronn“, „Wirtschaft/Wissenschaft/Innovation“, „Leben in der Stadt“, „Mobilität und Netze“, „Heilbronn erleben“ oder „Umwelt und Natur“ ein. Im November geht es in die nächste Runde der Werkstätten.

Da die Teilnehmerzahl der Werkstätten begrenzt ist, wurde außerdem eine eigene Online-Plattform eingerichtet. Dort können Interessierte im Forum oder auf der Pinnwand Ideen einbringen und mitdiskutieren. Zudem gibt es umfangreiche Infos und Dokumentationen zur Stadtkonzeption.

Alle Beiträge der Bürgerinnen und Bürger, die in den Werkstätten oder online über die Plattform bis Ende November eingehen, werden noch in die Ausarbeitung der Stadtkonzeption einfließen. Am 2. März kommenden Jahres wird das Ergebnis der Bürgerbeteiligung in der Harmonie vorgestellt. Das letzte Wort hat jedoch der Gemeinderat, der die Stadtkonzeption bis Ende 2016 verabschieden wird.

Weitere Infos: www.stadtkonzeption-heilbronn.de



2. Ganz Heilbronn blüht zur BUGA auf
Auch die Innenstadt und die Stadtteile sollen zur Bundesgartenschau erblühen. In der letzten Gemeinderatssitzung wurde die Verwaltung beauftragt, ein Gesamt-Begrünungskonzept zu erstellen. Anlass dazu gab ein Antrag der CDU-Fraktion.

Vorgesehen sind unter anderem, die Ortseingänge Stuttgarter, Weinsberger, Neckarsulmer und Großgartacher Straße durch Begrünung aufzuwerten. Die Wege zur BUGA und in die Innenstadt sollen mit Pflanzen und Grüninstallationen attraktiv gestaltet werden. Außerdem ist geplant, die Innenstadt mit Pflanzen und temporären Gärten hervorzuheben.

Ziel in den Stadtteilen ist es, die jeweiligen Besonderheiten herauszustellen und gärtnerisch zu betonen. Die Bevölkerung kann hierzu Ideen einbringen.

Obwohl Böckingen nicht Teil des eigentlichen BUGA-Geländes wird, hatte der Gemeinderat zugesagt, für die Begrünung des Ortsrandes 1,5 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. „Bahnbogen Süd“ heißt das Projekt, bei dem das Grünflächenamt zunächst das direkte Umfeld des Eisenbahnmuseums umgestalten lässt. Dafür ist es erforderlich, dort ein Grundstück zu erwerben. Wenn Mittel zur Verfügung stehen, werden auch die städtischen Grundstücke entlang des Ortsrandes aufgewertet.



3. WTZ III ausgezeichnet
Ende Juli wurde das Wissenschafts- und Technologiezentrum (WTZ III) eingeweiht. Kaum drei Monate später zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den über 60 Meter hohen Turm auf der Expo Real, in München, mit dem DGNB-Zertifikat in Gold, aus.



Das WTZ III verfügt über 16 Stockwerke. Neben Büro- und Laborräumen bietet es zentrale Infrastruktur- und Serviceeinrichtungen wie Konferenz- und Tagungsräume sowie Gastronomie. Foto: Roland Schweizer

Tatsächlich werden Gebäude für das DGNB-Zertifikat anhand von rund 50 Kriterien in sechs Themenfeldern auf ihre Nachhaltigkeit hin überprüft. Das ist weltweit einzigartig.

Betrachtet wird das Objekt über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg. Faktoren wie Energiebedarf, Drittverwendungsfähigkeit, Flächeneffizienz, Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit spielen ebenso eine Rolle wie die Qualität der Bewirtschaftung oder die Verkehrsanbindung.

Gefördert wurde das neue Herzstück des Zukunftsparks Wohlgelegen von der Europäischen Union und vom Land Baden-Württemberg mit 9,2 Millionen Euro. Bereits im Förderantrag waren unter anderen als Anforderung die Schonung von Ressourcen durch geringen Energieverbrauch und die Nutzung regenerativer Energieträger festgeschrieben.



4. Innenstadt und Neckarbogen in 3D
Das künftige Gebiet des Stadtquartiers Neckarbogen sowie die Innenstadt soll ein 3D-Druckmodell veranschaulichen. Der Erstellung eines physischen und digitalen Modells im Maßstabe 1:500 hat der Gemeinderat jetzt zugestimmt.

Das 170.000 Euro teure 3D-Modell ermöglicht es Planern, einen Blick in die architektonische Zukunft Heilbronns zu werfen. Insgesamt hat das Modell eine Größe von 350 mal 400 Zentimeter. Es wird in 28 Einzelplatten in der Größe von 50 mal 100 Zentimeter aufgeteilt. Dabei deckt das physische Stadtmodell das Stadtgebiet in Ost-West-Richtung von der Allee bis zum Neckarkanal und in Nord-Süd-Richtung vom Bereich Wohlgelegen bis zum nördlichen Teil der Theresienwiese ab. Insgesamt umfasst der Modellbereich eine Fläche von ungefähr 3,6 Quadratkilometern mit circa 2700 modellierten Gebäuden.

Für das Stadtmodell Neckarbogen ist es allerdings erforderlich, vorab ein digitales 3D-Stadtmodell als Datenbasis zu erstellen. Dieses umfasst eine weitaus größere Fläche - nämlich ungefähr neun Quadratkilometer mit circa 8600 Gebäuden - als das physische Modell. So steht für künftige Planungen in der Kernstadt ein digitales Stadtmodell zur Verfügung, das zudem den Bürgerinnen und Bürgern im Internet zugänglich gemacht werden kann.



5. Vielfalt macht Karriere
Die Stadt Heilbronn ist kürzlich vom Stuttgarter Ministerium für Integration als gutes Beispiel einer vielfältigen Verwaltung ausgezeichnet worden.

Im Rahmen der Kampagne „Vielfalt – Willkommen im öffentlichen Dienst“ hatten das Personal- und Organisationsamt und die Stabsstelle Partizipation und Integration an einem Wettbewerb teilgenommen.

Beworben hatte sich die Stadtverwaltung unter dem Motto „Vielfalt bei der Stadt Heilbronn“ mit interkulturellen Fortbildungen und Werbemaßnahmen für Ausbildungsplätze.

Der Anteil an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte beträgt in Heilbronn 50 Prozent, bei Kindern und Jugendlichen bereits knapp 69 Prozent. Deshalb hat es sich die Stadt zum Ziel gesetzt, den Anteil der Beschäftigten mit Zuwanderungsgeschichte zu erhöhen und dadurch die Bevölkerungszusammensetzung abzubilden.

Konkret wirbt die Stadt Heilbronn auf Veranstaltungen für ihre Ausbildungsberufe: unter anderem auf der Infoveranstaltung „Bildung sichert Zukunft“, die vom türkischen Generalkonsulat in Kooperation mit der Agentur für Arbeit ausgerichtet wird. Mit der aktiven Werbung sollen insbesondere Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte angesprochen werden.

Infos zur Ausbildung bei der Stadt Heilbronn: www.heilbronn.de



6. Neue Vermieterpflicht
Ab 1. November sind Vermieter verpflichtet, den Mieterinnen und Mietern den Ein- oder Auszug schriftlich zu bestätigen. Für Untermieter gilt der Hauptmieter als Vermieter.

Die Wohnungsbescheinigung ist Bestandteil des neuen Bundesmeldegesetztes und ist künftig von den Mietern bei der Anmeldung vorzulegen. Ziel ist es, Scheinanmeldungen zu verhindern. Vermieter, die nicht mitwirken oder Scheinwohnungen bestätigen, können mit einer empfindlichen Geldbuße belegt werden.

Weitere Infos zur Wohnungsgeberbestätigung: www.heilbronn.de




7. Malen und sprühen in den Herbstferien
In den Herbstferien bietet das Jugend- und Familienzentrum Bürgerhaus Böckingen für Kinder und Jugendliche Angebote für alle Altersgruppen und Interessen.

Es geht los am Montag, 2. November, mit dem viertägigen Workshop „Malen & Sprühen“. Hier können unter Anleitung des Künstlers BERK 13– bis 18-Jährige ihre künstlerischen Fähigkeiten ausprobieren. Mit den Ergebnissen wird dann das Jugendzentrum gestaltet. Der Workshop beginnt am Montag von 16 bis 18 Uhr und wird von Mittwoch bis Freitag jeweils von 14 bis 17 Uhr fortgesetzt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Mitgebracht werden sollte Kleidung, die schmutzig werden darf. Eine Anmeldung ist notwendig.

Alle zwischen 12 und 20 Jahren, die gerne am Wettbewerb „Du bist Heilbronn!“ teilnehmen, Heilbronn mitgestalten und sogar noch einen Preis gewinnen wollen, sollten sich für den Workshop „Du kannst Heilbronn!“ anmelden. Umso mehr, wenn noch die richtige Idee fehlt oder es an der Umsetzung hapert. Start dafür ist ebenfalls Montag, 2. November, von 16 bis 18 Uhr. Bis Donnerstag geht es täglich zu denselben Zeiten weiter. Auch eine Exkursion innerhalb von Böckingen oder in die Heilbronner Innenstadt ist möglich. Es ist notwendig, sich vorher anzumelden. Alle, die noch nicht volljährig sind, müssen über die Eltern angemeldet werden; das Anmeldeformular kann man sich während der Öffnungszeiten im Kinder- und Jugendcafé abholen oder auf www.bhb.jufa-hn.de herunterladen und ausdrucken. Die Teilnahme ist kostenlos.

Den Herbst zum Leuchten bringen können 9- bis 14-Jährige bei „Lichterketten selbstgemacht“ am Dienstag, 3. November, von 14 bis 16 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Am Mittwoch, 4. November, von 14 bis 16 Uhr können 9– bis 14-Jährige bei „Schicke Armbänder leicht gemacht“ ihr eigenes Armband aus verschiedenen Materialien selbst gestalten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht notwendig.

Am Donnerstag, 5. November, von 14 bis 17 Uhr kommen die Feinschmecker beim „Pizzabacken“ zum Zug. Hier können 15- bis 20-Jährige selbst ihre Pizza belegen und nach dem Backen auch gleich verzehren. Die Teilnahme ist kostenlos. Es ist aber erforderlich, sich im Vorfeld anzumelden.

Den Abschluss macht am Freitag, 6. November, „BüKi – Das Bürgerhaus-Kino“ im Gewölbekeller. 9- bis 12-Jährige (gerne auch Ältere) können bei leckerem Popcorn kostenfrei einen lustigen und spannenden Animationsfilm sehen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht nötig.

Der Anmeldeschluss für alle anmeldepflichtigen Angebote ist Donnerstag, 29. Oktober. Die Anmeldung ist unter Tel. (07131) 32507 möglich. Weitere Infos zum Programm im Jugend- und Familienzentrum Bürgerhaus Böckingen finden sich auf der Homepage www.bhb.jufa-hn.de.



8. Das winterliche Heilbronn erleben
Durch die winterliche Käthchenstadt am Neckar schlendern und in weihnachtlicher Atmosphäre mehr über Heilbronn, seine Geschichte und seine Zukunft erfahren, das bietet das Stadtführerteam der Heilbronn Marketing während des Weihnachtsmarkts vom 26. November bis 22. Dezember an.



Der stimmungsvolle Rundgang durch die Heilbronner Innenstadt endet mit einem regionalen Winzer-Glühwein oder alkoholfreien Punsch am Stand von Imbiss Schröter auf dem Kiliansplatz beim Komödiantenbrunnen. Foto: Heilbronn Marketing GmbH

Erstmals werden in diesem Jahr die Führungen auch in englischer, französischer und türkischer Sprache angeboten. Die Führungen sind zu Fuß oder auf Wunsch ergänzt durch eine Rundfahrt im mitgebrachten Bus machbar.

Weitere Informationen und Buchung bei der Tourist-Information Heilbronn Marketing GmbH in der Kaiserstraße 17, per Tel. (07131) 56-3751 oder via E-Mail lehner@heilbronn-marketing.



9. Familienticket für den Theaterbesuch
Im November und Dezember gibt es viele Gelegenheiten, am Wochenende mit Kindern ins Theater zu gehen. Denn an fast allen Sonntagnachmittagen stehen im Theater Heilbronn Familienvorstellungen auf dem Programm.

Ab dem 1. November gibt es ein spezielles Familienticket, mit dem Familien einiges sparen können. Der Preis für das Ticket von 13 Euro gilt für einen Erwachsenen und ein Kind. Jede weitere Person, egal ob Kind oder Erwachsener, zahlt 6,50 Euro. Das Ticket gilt für die Vorstellungen in der BOXX sowie für das Weihnachtsmärchen im Großen Haus. Es kann nicht nur von Erwachsenen mit kleinen Kindern, sondern auch für Familien mit Jugendlichen bis 18 Jahre genutzt werden. Zum Vergleich: Normalerweise beträgt der Einzelpreis für einen Erwachsenen schon 13 Euro.

Weitere Infos und Tickets www.theater-heilbronn.de



10. Hanns Reeger wiederentdecken
Im Museum im Deutschhof sind derzeit noch bis Februar kommenden Jahres Werke von Hanns Reeger zu sehen. Die rund 70 Ölgemälde und Zeichnungen geben erstmals einen repräsentativen Überblick über das Schaffen des Talheimer Malers.



Hanns Reeger (1883-1965) war 1963 der erste Ehrenbürger der Gemeinde Talheim, der sich als Zugezogener diese Ehre verdient hatte. Bildnachweis: Hanns Reeger, Selbstbildnis, um 1920. Foto: Städtische Museen Heilbronn

Hanns Reeger konzentrierte sich in seinen Werken vor allem auf Porträts und Stillleben sowie auf Landschaften, die häufig von seiner Wahlheimat Talheim geprägt sind. Nach Anfängen im Stile der schwäbischen Malerei des 19. Jahrhunderts schloss sich Reeger in den 20er Jahren zeitweise der Neuen Sachlichkeit an. Arbeiten seiner Lehrer Gustav Schönleber und Hans Thoma veranschaulichen sein kunsthistorisches Umfeld.

Auf Wunsch Hanns Reegers ging dessen Nachlass nach seinem Tod an die Stadt Heilbronn über. Er wollte dazu beitragen, dass sich ein Kunstmuseum entwickelt.

Geöffnet ist die Ausstellung dienstags von 10 bis 19 Uhr und mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr.

Weitere Infos: www.museen-heilbronn.de

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