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Service / Newsletter / Newsletter lesen / Heilbronn Newsletter Nr. 42 2015


22.10.2015 - Heilbronn Newsletter Nr. 42 2015



1. BUGA pflanzt die ersten Bäume auf dem Gelände
Das BUGA-Gelände wird mehr und mehr grün, die Pflanzen kommen zurück. Am Dienstag setzte die BUGA die ersten Bäume auf dem Lärmschutzwall entlang der Hafenstraße.



Aufgrund ihres Gewichts ist ein Bagger notwendig, um die Bäume abzuladen und in die vorbereiteten Pflanzgruben zu hieven. Diese sind mit speziellem Substrat ausgefüllt, in dem sie sich optimal entwickeln können. Foto: Knittel

Die ersten Bäume sind Waldkiefern, die sich auch im Stadtklima gut entwickeln. Sie sind etwa acht Meter hoch und 30 bis 40 Jahre alt. Vorgezogen in einer Berliner Baumschule, wurden sie per Tieflader einzeln nach Heilbronn und aufs BUGA-Gelände transportiert.

Insgesamt werden 161 Bäume im Bereich des Lärmschutzwalls und des Seeparks gepflanzt, ein Großteil davon noch in diesem Jahr. Neben Waldkiefern sind es vor allem Eichen sowie Zierkirschen.

Weitere Infos: www.buga2019.de



2. Olga Jugendzentrum für Flüchtlinge nutzen
Angesichts der wachsenden Anzahl an Asylsuchenden ist es erforderlich, die Sporthalle des Olga Jugend- und Familienzentrums in der Bahnhofsvorstadt zur Unterbringung von Flüchtlingen zu nutzen.

Ab Anfang November soll die Halle umgebaut werden, um bereits in der letzten Novemberwoche rund 100 Menschen ein Dach über dem Kopf zu bieten.

Am Montag, 26. Oktober, 20 Uhr, lädt die Stadtverwaltung deshalb Anwohner und interessierte Bürgerinnen und Bürger der Bahnhofsvorstadt zu einem Informationsabend in das Olga Jugend- und Familienzentrum, Olgastraße 45, ein. Neben Infos zum Standort- und Belegungskonzept berichten Vertreter der Stadt generell zur Situation der Flüchtlingsunterbringung in Heilbronn. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Platz ist allerdings begrenzt.



3. Broschüre „Wohnen im Alter“ neu aufgelegt
Das Angebot für Wohn- und Betreuungsangebote für ältere Menschen ist vielfältig und oft unübersichtlich. Die neu aufgelegte Broschüre „Wohnen im Alter“ informiert über die wesentlichen Anforderungen an eine solche Wohnung und gibt einen Überblick über das Angebot in der Region.

Aufgeführt sind alle betreuten Seniorenwohnanlagen im Stadt- und Landkreis Heilbronn mit näheren Angaben zu Größen, Preisen und zum Umfang der Dienstleistungen sowie mit Kontaktadressen für weitere Informationen. Herausgeber sind die Altenhilfestellen der Stadt und des Landkreises Heilbronn.

Aktuell stehen in der Stadt Heilbronn 561 Wohnungen in 18 Wohnanlagen und im Landkreis 1150 in 46 Anlagen für betreutes Wohnen zur Verfügung. Unterschieden wird zwischen Gebäudekomplexen, die an ein Pflegeheim angegliedert sind, und solchen ohne jegliche Verbindung zu einem Heim. Bei Einzug in eine betreute Seniorenwohnung sollte der eigene Haushalt noch selbstbestimmt und eigenverantwortlich geführt werden können.

Nicht bei jeder Wohnanlage gehört ein 24-Stunden-Notruf zum Ausstattungsstandard. Bei einigen Anlagen gibt es diesen Notruf auf Wunsch als kostenpflichtige Zusatzleistung. Auch die Zeit, in der eine Ansprechperson in der Wohnanlage wöchentlich präsent ist, variiert stark. Insofern sind die Kosten für die Betreuungspauschale kaum zu vergleichen. Sie liegen im Schnitt zwischen 25 und 100 Euro, häufig zwischen 50 und 85 Euro pro Monat für einen Einpersonenhaushalt.

Selbst wenn bereits gesundheitliche Probleme und Behinderungen das Wohnen in den eigenen vier Wänden beschwerlich machen, muss nicht immer gleich ein Umzug ins Auge gefasst werden. Auch kleine Veränderungen oder Umbaumaßnahmen in der bisherigen Wohnung können Großes bewirken. In der Broschüre finden sich auch Kontaktadressen von Wohnberatungsstellen und Hinweise auf Zuschüsse.

Die Broschüre ist kostenlos bei allen Bürgerämtern, beim Pflegestützpunkt der Stadt Heilbronn sowie bei allen IAV-Beratungsstellen für ältere Menschen im Landkreis, den Bürgermeisterämtern und an der Pforte im Heilbronner Landratsamt erhältlich.

Die aktuellen Angaben sind auch hier auf www.heilbronn.de zu finden.



4. Spannender Fund: Kammerschleuse von 1734 entdeckt
Eine Kammerschleuse aus dem Jahr 1734 haben Archäologen bei Ausgrabungen auf dem Gelände des ehemaligen Mühlenviertels bei der experimenta entdeckt. Das wurde am Dienstag auf einem Pressetermin bekannt gegeben.



Erste Pläne für den Schleusenbau gab es bereits 1598. Doch erst im 18. Jahrhundert wurde dieser tatsächlich angegangen. Foto: Kentsch

Bereits am Mittwoch wurde damit begonnen, die Anlage abzutragen. Denn Eile ist geboten, sollen Teile der Anlage für die Zukunft bewahrt werden. Umwelteinflüsse und Witterung sorgen bereits für den Zerfall der archäologischen Funde. Auch gilt es noch zu klären, wie und in welchem Umfang sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können.

Die Dieter Schwarz Stiftung unterstützt die Grabungen im ehemaligen Mühlenviertel. Bis Ende Februar 2016 sollen sie abgeschlossen sein. Bereits Ende November werden Teilflächen übergeben, so dass die Bauarbeiten für das neue experimenta-Gebäude fortgesetzt werden können.

Bei dem in Baden-Württemberg einzigartigen Fund handelt es sich um ein Projekt der Herzöge von Württemberg, deren Ziel die durchgängige Befahrbarkeit des Neckars war. Die rund fünf Meter unter dem Niveau der Kranenstraße gefundene Kammerschleuse besteht aus Eichen- und Nadelhölzern.

Der Fund wird derzeit aufwendig dokumentiert. Möglicherweise werden Teile der Anlage in dem bis 2018 entstehenden experimenta-Gebäude in visualisierter Form ausgestellt.



5. Neubaugebiet Klingenäcker kommt voran
Das Neubaugebiet Klingenäcker im Stadtteil Sontheim kommt einen Schritt voran. Heute genehmigte der Gemeinderat den Entwurf des Bebauungsplans. Dieser wird nun in Kürze öffentlich ausgelegt.

Das Gestaltungskonzept sieht eine durchgrünte Wohnbebauung überwiegend in Form von freistehenden Einzelhäusern vor, die durch eine kleinere Zahl von Doppelhäusern und Reihenhäusern ergänzt werden. Insgesamt könnten etwa 188 Wohneinheiten für knapp 400 Bewohner entstehen.

Von der insgesamt rund 7,6 Hektar großen Fläche stehen für Wohnbebauung etwa 4,8 Hektar zur Verfügung. 1,5 Hektar sind für Straßen, Wege und Parkplätze vorgesehen, 1,3 Hektar als Grünfläche. Auf dieser wird auch ein Spielplatz angelegt. Als Ausgleichsflächen wurden 4,6 Hektar eingeplant.

Der Bebauungsplan hat bereits eine längere Vorgeschichte. Aufgestellt wurde er im Jahr 2002. Insbesondere Belange des Artenschutzes und des Denkmalschutzes führten dann zu zahlreichen Verzögerungen. Ein im Gelände befindliches System von Luftschutzstollen aus dem Zweiten Weltkrieg wird gesichert bzw. verfüllt.



6. Zollamtsgebäude wird abgerissen
Bis Jahresende wird das Heilbronner Hauptzollamt abgebrochen. Die hierfür benötigten Finanzmittel in Höhe von 330.000 Euro hat der Bau- und Umweltausschuss kürzlich bewilligt.

Der Rückbau ist notwendig, um das Areal für die Bundesgartenschau erschließen zu können. Die Zollbehörde hatte das aus den 50/60er Jahren stammende und 1997 erweiterte Gebäude im Fruchtschuppenweg 3 bis Ende September genutzt. Das Grundstück umfasst rund 4100 Quadratmeter.



7. B 39 mit Schemelsbergtunnel erneut gesperrt
Aufgrund der Dreharbeiten für den Spielfilm „Wer aufgibt, ist tot“ wird die B 39 zusammen mit dem Schemelsbergtunnel am Wochenende nochmals gesperrt.

Die Sperrung gilt ab Samstag, 24. Oktober, 6 Uhr, ab dem Abzweig zum Wartberg. Die Zufahrten zur Deponie Vogelsang und zum Höhenrestaurant bleiben daher frei. Aufgehoben wird die Sperrung am Sonntag um 18 Uhr. Umleitungen sind örtlich ausgeschildert.



8. Themenführung über den Hauptfriedhof
Viele Persönlichkeiten haben zur Entwicklung Heilbronns beigetragen. Nicht alle sind bis heute im Gedächtnis geblieben. Annette Geisler erinnert am Sonntag, 25. Oktober, um 15 Uhr bei einer Führung über den Hauptfriedhof an die in Vergessenheit geratenen Männer und Frauen.

Die Themenführung stellt außerdem die Geschichte des 1882 eröffneten Hauptfriedhofs vor. Treffpunkt ist vor dem Haupteingang in der Wollhausstraße 132. Die Kosten für die Führung betragen vier Euro pro Person. Für Kinder bis 14 Jahre ist sie kostenlos. Eine Anmeldung ist nur für Gruppen ab zehn Personen bei der Tourist-Information in der Kaiserstraße 17 oder per Tel. (07131) 56-2270 erforderlich.



9. Den Nagern den Kampf ansagen
Ab Montag, 26. Oktober, findet in Heilbronn wieder eine schwerpunktmäßige Rattenbekämpfung auf den städtischen Grundstücken, im Kanalisationsnetz sowie an den Fluss- und Bachläufen statt.

Eine gezielte Bekämpfung der Ratten ist notwendig, da von ihnen die Gefahr ausgeht, dass Krankheiten auf Menschen und Tiere übertragen werden. Um einen nachhaltigen Erfolg zu erzielen, appelliert die Stadt an die Besitzer von Privatgrundstücken, auf denen sich Ratten gezeigt haben, mitzuhelfen: Eigentümer, Pächter oder Verwalter von Grundstücken und Unterhaltspflichtige von Wasserläufen, Dämmen, Ufern und Wegen werden gebeten, sich zu beteiligen. Die erforderlichen Maßnahmen können die betroffenen Bürger in Eigenverantwortung leisten oder auf eigene Kosten die fachmännische Hilfe anerkannter Schädlingsbekämpfer in Anspruch nehmen.

Weitere Infos: www.heilbronn.de



10. Express Yourself: Kunst einmal anders
Seit Anfang des Monats wird die Ausstellung "Karl Schmidt-Rottluff. Reiner Ausdruck" in der Kunsthalle Vogelmann gezeigt. Die Ausstellung aus dem Blickwinkel junger Menschen zu betrachten, dazu besteht am Freitag, 23. Oktober, von 18 bis 21 Uhr die Gelegenheit.



Bei der Abendveranstaltung von jungen Leuten für junge Leute unter 25 präsentieren Schülerinnen und Schüler bei Snacks, Getränken und Musik die Kunstwerke Schmidt-Rottluffs. Foto: Daniel Binder

Neben den Kunstwerken von Karl Schmidt-Rottluff gibt es am Freitagabend eine nach dem Vorbild des Künstlers entworfene Selfie-Kunstwand junger Erwachsener zu sehen. Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei.

Weitere Infos: www.museen-heilbronn.de

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