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Service / Newsletter / Newsletter lesen / Heilbronn Newsletter Nr. 38 2015


24.09.2015 - Heilbronn Newsletter Nr. 38 2015



1. Ehrenamtliche können vorgeschlagen werden
Um ihren Beitrag zu einem guten Miteinander in der Gemeinschaft zu würdigen, wird Oberbürgermeister Harry Mergel Anfang kommenden Jahres langjährig tätige und junge Ehrenamtliche öffentlich auszeichnen.

Aus diesem Anlass erging kürzlich an die Heilbronner Vereine, Einrichtungen und Organisationen ein Aufruf des Oberbürgermeisters, ihre ehrenamtlich tätigen Mitglieder bis Dienstag, 20. Oktober, vorzuschlagen. Die Auszeichnung wird im Rahmen des Bürgerempfangs am 6. Januar 2016 im Großen Haus des Theaters vorgenommen.

Um in diesem Rahmen geehrt werden zu können, müssen auf Beschluss des Gemeinderats der Stadt Heilbronn folgende Kriterien erfüllt sein:

Geehrt werden können

  • Erste Vorsitzende, die seit mehr als zehn Jahren ihr Amt ausüben,
  • Erste Vorsitzende, die ihr Amt noch keine zehn Jahre ausüben, jedoch vorher Funktionen wie etwa Zweite Vorsitzende, Kassierer, Schriftführer, Abteilungsleiter, Jugendleiter und ähnliche Funktionen ausgeübt haben und dadurch insgesamt mehr als 15 Jahre ehrenamtlich tätig sind,
  • Zweite Vorsitzende, Kassierer, Schriftführer, Abteilungsleiter, Jugendleiter und ähnliche Funktionsträger, die seit mehr als 15 Jahren solche Funktionen ausüben und
  • junge ehrenamtliche Vereinsmitarbeiter, die nicht älter als 25 Jahre alt und mindestens fünf Jahre lang ehrenamtlich tätig sind.



Alle zu ehrenden Personen müssen sich zum Zeitpunkt der Ehrung noch im Amt befinden. Die aufgrund der letzten Umfragen bereits geehrten Ehrenamtlichen können nicht noch einmal berücksichtigt werden.

Alle Vorschläge müssen bis spätestens Dienstag, 20. Oktober, bei Sabine Weineck vom Büro des Oberbürgermeisters eingehen: Stadt Heilbronn, Marktplatz 7, 74072 Heilbronn, Telefon (07131) 56-2250, Fax (07131) 56-2399, E-Mail sabine.weineck@stadt-heilbronn.de.



2. Bis zu 1200 Flüchtlinge bis Jahresende
Eine menschenwürdige Flüchtlingsunterbringung und die Integration der Bleibeberechtigten ist eine große, aber lösbare Herausforderung. Dies machte die Verwaltungsspitze um OB Harry Mergel am Dienstag in einem Pressegespräch deutlich.

Derzeit versorgt die Stadt mehr als 600 Flüchtlinge aus 24 Nationen. Darunter sind 146 Personen, die noch keinen Asylantrag stellen konnten, 26 Personen, die zur Ausreise verpflichtet sind, und etwa 60 Personen, die auszugsberechtigt sind. 195 Personen stammen aus den Balkanstaaten. Die Mehrzahl der in Heilbronn unterzubringenden Flüchtlinge stammt aus Syrien und dem Irak. Die überwiegende Zahl der Flüchtlinge (405) ist männlichen Geschlechts, alleinstehend sind 303 Personen. Derzeit sind insgesamt 70 Familien in Heilbronn untergebracht. Zudem beteiligt sich Heilbronn am Sonderkontingent des Landes zur Aufnahme von Frauen und Kindern aus dem Nordirak, die Opfer massiver, auch sexueller Gewalt wurden.

Lag die Zahl der zugewiesenen Flüchtlinge Ende 2013 noch bei 115 Personen, und betrug sie Ende 2014 noch 297 Personen so hat sich die Zahl im Laufe der letzten Monate gegenüber den ursprünglichen Ankündigungen jedoch mehr als verdoppelt. Derzeit muss die Stadt Heilbronn monatlich über 100 Personen aufnehmen. Es wird damit gerechnet, dass bis Jahresende bis zu 1200 Personen angemessen untergebracht werden müssen. Verlässliche Prognosen für das kommende Jahr sind derzeit nicht möglich. Eine weitere Herausforderung ist die Zunahme von minderjährigen und unbegleiteten Flüchtlingen als Folge einer raschen Verteilung der Neuankömmlinge auf alle Stadt- und Landkreise.

Zurzeit verfügt die Stadt über 18 dezentrale Standorte, um Flüchtlinge unterzubringen, davon neun mit einer Kapazität zwischen 20 und bis 230 Plätzen beträgt. Gleichwohl werden weitere größere Wohnheime und Wohneinheiten benötigt. Insbesondere die Stadtsiedlung leistet einen großen Beitrag, den Flüchtlingen adäquaten Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Trotz der großen Anstrengungen, ausreichend Wohnraum für Flüchtlinge bereitzuhalten, sollen die wohnungspolitischen Ziele der städtischen Tochter konsequent weiterverfolgt werden. Keines der geplanten Projekte für bezahlbaren Wohnraum muss deshalb zurückstehen.

Derzeit engagieren sich über 200 Heilbronnerinnen und Heilbronner bei der Versorgung von Flüchtlingen in der Stadt. Die Palette reicht vom Einsatz in Sprachkursen und ihrer Angebote bei der Hausaufgabenbetreuung über die Hilfe bei Behördengängen bis hin zu Aktivitäten im Sport- und Freizeitbereich. Die Stadt stellt Räume für die Kleiderkammer zur Verfügung und sucht aktuell nach weiteren Lagerflächen für Spenden. Im Aufbau sind auch die Strukturen zur Koordination und Unterstützung der Flüchtlingsarbeit in Verbindung mit der ARGE Flüchtlingshilfe.

Weitere Infos: www.heilbronn.de



3. IC-Fernverkehrsanbindung kommt zur BUGA
Heilbronn darf sich auf eine IC-Fernverbindung pünktlich zu Beginn der Buga freuen. Die Gespräche hierzu, die eine Heilbronner Delegation in der vergangenen Woche mit der Deutschen Bahn geführt hatte, waren erfolgreich.

Die Delegation mit Oberbürgermeister Harry Mergel an der Spitze, Landrat Detlef Piepenburg und Klaus Mandel, Verbandsdirektor des Regionalverbandes Heilbronn-Franken, traf sich auf Vermittlung von MdB und Stadtrat Thomas Strobl mit Ronald Pofalla, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bahn in Berlin.

Zusammen wurde beschlossen, dass die Deutsche Bahn AG im Jahr 2019 Heilbronn an das Fernverkehrsnetz anschließt. Pünktlich zum Beginn der Bundesgartenschau ist die Verlängerung einer IC-Verbindung pro Tag und Richtung über Stuttgart hinaus bis Heilbronn geplant.

Die IC-Verbindung soll zu einer für Besucher attraktiven Zeit angeboten werden, damit möglichst viele Menschen Heilbronn und die Bundesgartenschau umweltfreundlich auf der Schiene erreichen können. Nähere Details zu An- und Abfahrtszeiten erfolgen im Laufe des Jahres 2017.

Rechtzeitig zur BUGA wird auch der Hauptbahnhof Heilbronn modernisiert. Die DB hat die Baufertigstellung bis Dezember 2018 zugesagt. Neben den bereits gebauten Aufzügen wird bis dahin Barrierefreiheit auch beim Ein- und Ausstieg in die Züge ermöglicht. Hierzu werden die Bahnsteige von bislang 32 auf 55 Zentimeter erhöht. Damit werden die Bahnsteige im Heilbronner Hauptbahnhof erstmals fernverkehrstauglich. Weiterhin erhalten die Bahnsteige eine neue Möblierung. Die Personenunterführung wird saniert und gestalterisch aufgewertet. So wird auch der Hauptbahnhof seiner Bedeutung als Eingangsportal zur BUGA gerecht. Die Stadt beteiligt sich an diesem Gesamtvorhaben mit 2,1 Millionen Euro.

Der Bauablaufplan der Stadt Heilbronn sieht vor, dass zum Jahresende 2018 die Fußgänger- und Radfahrerbrücke realisiert werden kann. Planung und Bau dieser Brücke wurden mit der Deutschen Bahn und dem Bauablaufplan für die Modernisierung des Hauptbahnhofs abgestimmt. Damit ist eine wichtige Grundlage gegeben, dass dieser wichtige Zugang zum BUGA-Gelände rechtzeitig verfügbar sein wird.



4. Vorhabenliste: Einwohner können Anregungen geben
Die Meinung der Heilbronner Einwohnerinnen und Einwohner ist gefragt. Bis zum Beschluss der Vorhabenliste am 19. November können sie ihre Anregungen zu städtischen Vorhaben und Projekten einbringen.

Die Vorhabenliste der Stadt Heilbronn wird gemäß den „Leitlinien für eine mitgestaltende Bürgerbeteiligung in Heilbronn“ zum zweiten Mal in diesem Jahr aktualisiert. Am Dienstag wurden dem Gemeinderat zwölf Aktualisierungen von der Verwaltung vorgelegt wurden.

Neu hinzu kommen zwölf Bebauungspläne: Cäcilienstraße 39 und 41, Götzenturmpark II, Rosenbergstraße 12 und 14, Nördlich Bolzstraße, Südbahnhof 2. Änderung, Südlich Kirschgartenstraße, Südlich Thomaswert, Sülmerstraße 41, Kulturzentrum Weinsberger Straße („Moschee“), Ortskern Neckargartach IV, Böckinger Straße sowie Neckaruferpark.

Seit dem letzten Beschluss der Vorhabenliste am 12. Mai sind inzwischen fünf Vorhaben abgeschlossen worden. Sie werden nach der Beschlussfassung im November aus der Vorhabenliste entfernt.

Insgesamt stehen derzeit noch 34 weitere Vorhaben und Projekte auf der Liste. Dabei handelt sich bei den meisten um Bebauungspläne, die den formellen Bearbeitungsprozess durchlaufen.

Die Vorhabenliste enthält die wichtigsten städtischen Vorhaben und Projekte, welche in kurzen Steckbriefen vorgestellt werden. Die Steckbriefe informieren darüber, ob und in welcher Art eine Bürgerbeteiligung geplant ist.

Die vollständige Vorhabenliste kann in allen Bürgerämtern, im Technischen Rathaus und auf der städtischen Website www.heilbronn.de eingesehen werden. Weitere Informationen gibt es bei der zentralen Koordinierungsstelle für Bürgerbeteiligung bei der Stabsstelle für Partizipation und Integration unter Telefon (07131) 56-2728 oder per E-Mail: buergerbeteiligung@stadt-heilbronn.de.



5. BUGA feiert Baustellenfest
Das Baustellenfest der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH wird dieses Jahr am Sonntag, 27. September, zwischen 11 und 17 Uhr rund um das Zollamtsgebäude im Fruchtschuppenweg gefeiert.



Mit einem bunten Programm präsentiert sich die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 unter anderem mit Führungen über die BUGA-Baustelle. Mittlerweile sind die Grundstrukturen der verschiedenen Geländeteile deutlich erkennbar. Foto: Küpper

Für Kinder und Jugendliche wird es einen Montainbike-Parcours über die BUGA-Baustelle geben. Mountainbikes und Ausrüstung können vor Ort kostenlos ausgeliehen werden.

Kinder können unter Anleitung zudem Baggerfahren auf einem Baufeld des Neckarbogens üben und dabei vielleicht sogar einige Schätze im Boden finden.

Musikalisch umrahmt wird das Baustellenfest vom Musikverein Biberach, der um 11 Uhr das Bühnenprogramm eröffnet, die Freddy Wonder Combo heizt dann am Nachmittag ab 14 Uhr richtig ein.

Für das leibliche Wohl sorgt Zinser´s mit regionalen Spezialitäten, die Genossenschaftskellerei Heilbronn bietet Weine aus den Anbaugebieten rings um Heilbronn.

Darüber hinaus wird in Kooperation mit dem Amt für Straßenwesen der Stadt Heilbronn die noch nicht eingeweihte neue Bleichinselbrücke zu besichtigen sein. Im Rahmen der Initiative „Heilbronn lebt RadKultur" wird ein kostenloser RadCheck angeboten.

Der Eintritt für das Baustellenfest ist frei.

Das Baustellenfest ist eingebettet in den „Unser Neckar"-Aktionstag 2015.

Das ausführliche Programm des Aktionstags an den weiteren Standorten ist unter www.um.baden-wuerttemberg.de abrufbar.



6. Verkehrserhebungen starten – Bürger gefragt
Wie läuft der Verkehr in Heilbronn? Um das herauszufinden, nimmt die Stadt Heilbronn ab Montag, 28. September, vier Wochen lang Verkehrserhebungen im gesamten Stadtgebiet vor. Dabei werden die Bürgerinnen und Bürger auch direkt befragt.

Geplant sind 22 Erhebungen und Befragungen an allen Eingangsstraßen. Dabei werden die Verkehrsteilnehmer gezählt und zu bestimmten Zeiten auch nach ihrem Ausgangspunkt, ihrem Ziel und dem Zweck der Fahrt befragt. Die Befragungen dauern ungefähr ein bis zwei Minuten. Bei den Befragungen kann es zu Behinderungen im Verkehr kommen. An weiteren 40 Knotenpunkten in der Stadt werden alle Verkehrsarten, also Pkw, Lkw, Bus, Radfahrer und Fußgänger, gezählt. Spezielle Erhebungen für den Radverkehr wird es an zwölf Orten geben, Fußgänger werden an vier Stellen gezählt. Weitere Zählungen finden an wichtigen Bus- und Stadtbahnhaltestellen statt. Etwa 10.000 Haushalte erhalten zudem Besuch und werden gebeten, per Fragebogen Auskunft zu ihrem Mobilitätsverhalten zu geben.

Auf Grundlage der Verkehrserhebungen lassen sich die Stärke der Verkehrsströme und der Modal Split berechnen. Außerdem kann aus ihnen geschlossen werden, wie sich etwa der Bau der Stadtbahn Nord und der Ausbau des Radverkehrsnetzes auf das Mobilitätsverhalten ausgewirkt hat. All dies wird in das Mobilitätskonzept einfließen, das die Stadt im kommenden Jahr erarbeiten lässt. Das Mobilitätskonzept löst den Gesamtverkehrsplan - Teil Straße - aus dem Jahr 2005 ab. Die letzten Verkehrserhebungen in der jetzt geplanten Qualität und im vorgesehenen Umfang wurden im Jahre 2003 durchgeführt.

Beauftragt mit den Verkehrserhebungen ist die Dr. Brenner Ingenieurgesellschaft mbH aus Aalen in Zusammenarbeit mit VE-Kass Ingenieurgesellschaft mbH aus Köln. Die Kosten belaufen sich auf rund 223.000 Euro.



7. Bücher kommen bis vor die Haustür
Seit 50 Jahren bringt die Fahrbibliothek in der Stadt Heilbronn Bücher, Musik, Filme und Zeitschriften für Kinder und Erwachsene fast bis vor die Haustür. Am Montag, 28. September, 19 Uhr, feiert sie in der Kreissparkasse ihr Jubiläum.



Die Anfänge der Fahrbibliothek vor 50 Jahren bestritt ein Bücher-Sattelschlepper mit einem Ein- und einem Ausgang. Foto: Stadtbibliothek

Vor allem für Kinder bietet die Heilbronner Fahrbibliothek Leseförderung par excellence. Hier bekommen die meisten ihren ersten Bibliotheksausweis, und von da an steht ihnen die Welt der Literatur offen: Hanni und Nanni, Pippi Langstrumpf, Petterson, das Sams, Greg und Harry Potter warten darauf, immer aufs Neue zu Freunden einer Kindergeneration zu werden.

Am 1. Oktober 1965 übergab Oberbürgermeister Paul Meyle einen Bücher-Sattelschlepper der Öffentlichkeit. Das Fahrzeug war seinerzeit durchaus imposant und wurde von der Firma Kässbohrer noch vor der Inbetriebnahme auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt präsentiert. Es bot Platz für 3500 Bücher und steuerte zunächst neun Haltestellen an.

1981 konnte der alte Sattelschlepper durch eine moderne Fahrbücherei abgelöst werden. Der neue weiß-blaue Bücherbus erweiterte 1990 nochmals sein Angebot auf nun 16 Haltestellen. Die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im Bus waren jetzt auch etwas angenehmer: Heizung und Toilette erleichterte den langen Arbeitstag in enger Umgebung.

2011 wurde robi - die neue, für ihre Ausgestaltung preisgekrönte „Rollende Bibliothek“ - eingeweiht. Mittlerweile fährt das rundum mit Literaturzitaten verzierte Fahrzeug zwölf Haltestellen im Stadtgebiet und 19 Grund- und Förderschulen regelmäßig an. 40.000 Besucher haben sich im vergangenen Jahr an dem breiten Medienangebot vor Ort erfreut.

Weitere Infos und Anmeldung zur Veranstaltung unter www.stadtbibliothek.heilbronn.de



8. Gemütliches Weinlesefest am Wartberg
Herbstzeit ist Weinlesezeit – mit einem gemütlichen Weinfest inmitten der Weinberglandschaft Wartberg feiert Heilbronn traditionell am Samstag, 26. September, ab 13 Uhr, sein Weinlesefest.



Veranstaltungsort des Weinlesefests sind die Weinterrassen beim Hochbehälter am Wein Panorama Weg unterhalb des Höhenrestaurants Wartberg. Foto: Archiv

Zu Beginn demonstrieren die Wengerter auf einer mehr als 200 Jahre alten Weinpresse aus Holz, wie das Abpressen der Trauben in früheren Jahrhunderten funktionierte. Dieser Pressvorgang erfolgt der Historischen Baumkelter in der Riedstraße am Fuße des Wartbergs. Unter relativ sanftem Druck fließt der Traubensaft, der zum Verköstigen kostenlos an die Besucher vor Ort ausgeschenkt wird.

Vom Standort der Baumkelter startet um 14 Uhr eine geführte Weinwanderung entlang dem Wein Panorama Weg zum Wartberg. An den Weinterrassen angekommen wartet auf die Besucher unter der Regie von den Landfrauen und der Winzerjugend Heilbronn eine Stärkung in Form von Heilbronner Wein, alkoholfreien Getränken, Grillwürsten, Zwiebel- und Flammkuchen sowie Schmalz- und Kräuterkäsebroten. Im Anschluss an das traditionelle Glockenläuten der Heilbronner Kirchen um 15 Uhr gestalten Pfarrer Steven Häusinger von der Wartbergkirche und Pfarrer Markus Pfeiffer von der St. Augustinuskirche unter Begleitung der Urbanus Chorgemeinschaft Heilbronn und des Posaunenchors Heilbronn einen ökumenischen Gottesdienst.

Um 16 Uhr wird mit den offiziellen Begrüßungsreden von Justin Kircher als Vertreter der Wengerter, Oberbürgermeister Harry Mergel sowie der Württembergischen Weinkönigin Theresa Olkus und dem Käthchen von Heilbronn Theresa Drauz die Weinlese 2015 symbolisch gefeiert.

Ab circa 17 Uhr werden Anekdoten und Texte aus der Heilbronner Weinbaugeschichte unter dem Motto „Wartberg-Auslese" vorgetragen. Von 19 bis 22 Uhr findet ein gemütlicher Ausklang mit Musik statt.



9. Bewegen, speisen, reparieren, informieren
Der Nachwuchs soll sich mehr bewegen? Das Fahrrad soll repariert, die Hose fachmännisch geflickt werden? Spiel-, Freizeit- und Infoangebote für die ganze Familie werden gesucht? Dann ist das Olga Jugend- und Familienzentrum, Olgastraße 45, genau die richtige Adresse.

Das Jugend- und Familienzentrum bietet eine Vielzahl von regelmäßigen Angeboten nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für die ganze Familie an.

Dank der Olga-Halle stehen im Jugend- und Familienzentrum immer montags von 16 bis 17 Uhr Bewegungsspiele für Familien mit Kindern ab drei Jahren auf dem Programm.

Für Schülerinnen und Schüler, Familien und Anwohner gibt es montags bis donnerstags – immer von 12 bis 13.30 Uhr – einen Mittagstisch für drei Euro. Familien erhalten die Kinderportion zum halben Preis. Die Speisekarte wird jede Woche aktuell auf der Webseite der Einrichtung eingestellt. Alle Gerichte sind frei von Schweinefleisch.

Jugendlichen steht regelmäßig der Jugendbereich mit Halle und Tanzräumen offen: immer dienstags und donnerstags von 16 bis 20 Uhr, mittwochs sogar von 16 bis 22 Uhr. Freitags haben von 14.30 bis 17.30 Uhr die Halle und der Tanzraum im Foyer geöffnet.

Etabliert hat sich mittlerweile auch das Olga-Reparier-Café, in dem Besucher unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ und unter fachmännischer Anleitung kostenfrei erlernen können, wie defekte Gegenstände wieder funktionstüchtig gemacht werden. Auch wird zerrissene Kleidung wieder genäht. Das Olga-Reparier-Café findet das letzte Mal in diesem Jahr am Mittwoch, 9. Dezember, statt. 2016 wird es wieder ab Mittwoch, 13. Januar, alle 14 Tage mit Ausnahme der Schulferien von 16 bis 18 Uhr angeboten. Gesucht werden zudem noch weitere ehrenamtliche Reparier-Experten, vor allem für die Bereiche Holz und Elektronik, Software/Laptop, Fahrrad sowie Nähen/Stricken.

Ein Highlight für viele Familien ist zudem der Olga-Familienfreitag, der regelmäßig von 13.30 bis 17.30 Uhr stattfindet und mit verschiedenen Spiel-, Freizeit- und Infoangeboten punktet. Zusätzlich bietet die städtische Beratungsstelle für Familie und Erziehung (BFE) im Rahmen des Familienfreitags Eltern-Infos zu verschiedenen Themen an: Los geht es am Freitag, 20. November, mit dem Thema „Rituale und Tagesstruktur“. Weitere Termine sind am 4. Dezember („Geschwisterstreit“), am 19. Februar („Motorik – die Bedeutung von Bewegung“), am 11. März („Regeln und Grenzen in der Erziehung“), am 8. April („Bindung – Aufbau und Bedeutung“), am 22. April („Mehrsprachigkeit“), am 13. Mai („Alleinerziehend, und dann?“) sowie am 3. Juni („Resilienz“).

Weitere Informationen zu den Angeboten sowie vielen aktuellen Veranstaltungen gibt es unter Telefon (07131) 85 -822, per E-Mail: olga@jufa-hn.de sowie online unter www.olga.jufa-hn.de und auch auf der Facebook-Seite Olga Jugend- und Familienzentrum Heilbronn.



10. Sontheimer Herbsttafel geht in die dritte Runde
Alt und jung feiert gemeinsam – unter diesem Motto findet die dritte Sontheimer Herbsttafel am Samstag, 26. September, von 13.30 bis 17 Uhr statt.

Alle Sontheimer Schulen, viele Organisationen, Vereine, der Jugendtreff Sontheim und das Pflegeheim Haus am Staufenberg feiern in der Max-von-Laue-Straße in Sontheim ein Begegnungsfest.

Die Max-von-Laue-Straße ist deshalb für den Durchgangsverkehr gesperrt. Auf der einen Straßenseite ist eine lange Tafel aufgebaut und auf der andern Straßenseite gibt es Spiel- und Mitmachmöglichkeiten, einen Flohmarkt sowie Kaffee, Kuchen und Grillwürste. Wie bei der Sontheimer Herbsttafel vor zwei Jahren werden alkoholfreie Cocktails angeboten. Ein attraktives wechselndes Bühnenprogramm und ein kleines Quiz sorgen für viel Spaß.

Neu ist in diesem Jahr, dass Projekte für Kinder aus Flüchtlingsfamilien gefördert werden.

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