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Service / Newsletter / Newsletter lesen / Heilbronn Newsletter Nr. 34 2015


27.08.2015 - Heilbronn Newsletter Nr. 34 2015



1. 10.000 Euro für Interkulturellen Demenzkoffer
Heilbronn ist Vorreiter bei der Betreuung Demenzkranker: Kürzlich erhielt die Leiterin der Stabstelle Partizipation und Integration, Roswitha Keicher, den Förderbescheid für das Projekt „Brücken bauen – Interkultureller Demenzkoffer für Pflegeeinrichtungen“ von Bundesministerin Manuela Schwesig.



Roswitha Keicher (rechts) mit dem kürzlich von Manuela Schwesig überreichten Förderbescheid. Foto: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Das Projekt wird mit 10.000 Euro vom Bundesfamilienministerium gefördert. Es soll Heilbronner Pflegeeinrichtungen dabei unterstützen, sich besser auf Demenzkranke aus anderen Kulturkreisen einzustellen und spezielle Angebote zu entwickeln.

Derzeit leben im Stadtkreis Heilbronn (Landkreis Heilbronn) 24.000 (60.500) ältere Menschen über 65 Jahre. Nach aktuellen Schätzungen sind davon ca. 2200 (ca. 5300) an einer Demenz erkrankt. In den kommenden Jahren wird vor allem der Anteil türkeistämmiger Senioren wachsen. Diese sind zum Teil gesundheitlich stärker beeinträchtigt, finanziell schlechter ausgestattet und nicht immer gut mit der deutschen Sprache vertraut.

Regionale Erhebungen zeigen, dass sich die Pflegeeinrichtungen in Heilbronn auf diese Personengruppe noch nicht eingestellt haben. Im Moment fehlt es insbesondere an speziellen Angeboten für Menschen mit Demenz aus anderen Kulturkreisen. Unvertraute Verhaltensweisen, fehlende Sprachkenntnisse und fremde Essgewohnheiten sind oft für die Einrichtungen eine Hürde, entsprechende Angebote zu entwickeln. Diese Hürde soll mit dem Projekt „Brücken bauen – Interkultureller Demenzkoffer für Pflegeeinrichtungen“ überwunden werden und helfen, Brücken in die Vergangenheit von dem demenziell erkrankten Mitbürgern aus anderen Kulturkreisen zu schlagen. Denn für die Einrichtungen ist es naturgemäß weitaus schwieriger, an diesen unbekannten Erinnerungsraum anzuknüpfen.

Den erforderlichen Projektantrag hat die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. gestellt. Sie gibt die Mittel an die Stabsstelle Partizipation und Integration weiter, welche die Koordination übernimmt und das Projekt leite

Bereits seit seiner Gründung 2010 beschäftigt sich das Heilbronner Netzwerk „Kultursensible Pflege“, zu dem auch die Stabsstelle Partizipation und Integration gehört, damit, Heilbronner Pflegeeinrichtungen dazu zu ermutigen, sich für Menschen aus anderen Kulturkreisen zu öffnen und sie bei dieser Öffnung zu begleiten und zu unterstützen.



2. Deponie-Ausbau läuft
Die Baumaßnahmen auf der Deponie Vogelsang gehen voran. Derzeit investieren die städtischen Entsorgungsbetriebe mehrere Millionen Euro in die Erweiterung und Modernisierung der Deponie.

Davon entfallen 6,5 Millionen Euro auf die dreistufige Deponie-Erweiterung, 1,4 Millionen Euro auf die Herstellung eines Schlackelagers und 1,5 Millionen Euro auf den Bau eines wettergeschützten Anlieferungsbereichs mit bequem erreichbaren Containern.

Bis zum Jahresende dürfte das Restvolumen des ersten Bauabschnitts ausgeschöpft sein, weshalb bereits Ende 2014 mit dem Bau der beiden folgenden Abschnitte begonnen wurde. Dabei wird ein Volumen von etwa 1,3 Millionen Kubikmeter geschaffen. Im Oktober 2016 soll die Erweiterung beendet sein.

Um den verfüllten Teil auf der ehemaligen Ersatzrebfläche der Deponie stillzulegen, ist eine Oberflächenabdichtung notwendig. Diese besteht aus zwei Systemen, nämlich einer mineralischen Abdichtung aus aufbereiteter Hausmüllverbrennungsschlacke und einer einlagigen Asphaltabdichtung. Der Umbau der Abfallannahmestelle dient zum einen der verbesserten Sicherheit, indem Kundenverkehr und Schwerlastverkehr getrennt werden. Zum andern wird auch der Service verbessert, wenn Wartezeiten verkürzt und die Sauberkeit deutlich erhöht werden können. 20 Groß- und 17 Kleincontainer finden künftig Platz. Zudem entsteht eine Lagerhalle für Behälter, die bisher im Freien gelagert wurden.



3. Studierende aus Osteuropa zu Besuch
Zehn Studierende der Verwaltungswissenschaften aus Ungarn, Russland und der Ukraine begrüßte Oberbürgermeister Harry Mergel am letzten Freitag in seinem Amtszimmer. Mergel nutzte den Besuch, den jungen Frauen und Männern, Heilbronn vorzustellen.

Sie verbringen zwei Monate in Deutschland und absolvieren ein Praktikum in verschiedenen Behörden Baden-Württembergs. Auf Initiative des Innenministers und Landtagsabgeordneten Reinhold Gall, in dessen Büro einer der Studierenden betreut wird, verbrachten diese einen Tag in Heilbronn und zeigten sich sichtlich begeistert von der dynamischen Stadt.



4. Böckinger Kindergarten erhält Neubau
Der Böckinger Kindergarten in der Blumenstraße kann sich über ein neues Gebäude freuen. In seiner letzten Sitzung hat der Gemeinderat den Entwurf und die Kosten in Höhe von rund 2,5 Millionen für den Neubau einstimmig genehmigt. Der neue Kindergarten soll bis Ende kommenden Jahres fertig sein.

Die neue Betreuungsstätte bietet für 60 Kinder Platz, zehn Plätze sind dabei für Kinder unter drei Jahren vorgesehen. Die geplante Einrichtung lädt mit breitem Flur und großer Außenspielfläche von rund 450 Quadratmetern zum Spielen ein. Im Erdgeschoss befinden sich für die Kleinkinder ein Bereich mit Schlafraum, eine Atelierwerkstatt sowie Personalräume und ein Elternsprechzimmer. Das Obergeschoss beherbergt zwei Gruppenräume für die Drei- bis Sechsjährigen, eine Küche mit Essbereich und einen Multifunktionsraum.

Der zweigeschossige Holzbau wird energietechnisch als Passivhaus erbaut. Aufgrund seiner guten Wärmedämmung und der Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung hat der neue Kindergarten nur einen geringen Heizwärmebedarf. Außerdem wird eine Photovoltaikanlage installiert. Der dort erzeugte Sonnenstrom wird selbst genutzt, sodass nur wenig aus dem Netz bezogen werden muss. Mit dem Neubau verbessert sich somit auch die Versorgung rund um die Böckinger Mitte.

Das alte Kindergartengebäude bleibt bestehen und soll mit dem Restgrundstück verkauft werden.



5. Linksabbiegen leicht gemacht
Radfahrer aufgepasst: Auf der neuen Radroute Süd zwischen der Innenstadt und Sontheim Ost gibt es jetzt eine neue Regelung zum Linksabbiegen, das sogenannte indirekte Linksabbiegen.



Die Radverkehrsplaner Erik Fillies (links) und Christian Kühn zeigen, wie die Radfahrer sich einordnen sollen. Foto: Küpper

Beim Indirekten Linksabbiegen biegt der Radfahrer in zwei Schritten ab: Zuerst überquert er die einmündende Straße, dann stellt er sich so auf, dass er die Straße geradeaus überquert. Diese Regelung gilt künftig an vier Knotenpunkten entlang der Radroute Süd. Fertiggestellt ist sie schon an der Kreuzung Charlottenstraße / Max-Planck-Straße. Es folgen die Kreuzungen Landwehr-/Kaufmannstraße, Beethovenstraße und Herder-/Schmidbergstraße.

Das neue Konzept bietet insbesondere Ungeübten und Schutzbedürftigen wie Kindern oder älteren Menschen mehr Sicherheit beim Linksabbiegen.

Für die Kreuzung Max-Planck-Straße/Charlottenstraße bedeutet das indirekte Linksabbiegen, dass der aus der Innenstadt kommende Radfahrer dem markierten Weg folgt und die Max-Planck- Straße überquert. Anschließend kommt er auf einer rot gekennzeichneten Fläche zum Stehen. Eine neue Radfahrer-Ampel zeigt ihm an, wann er auf die andere Straßenseite wechseln kann. Im Gegensatz zu einigen Fußgängerampeln muss der Fahrer hier aber nicht drücken – die Ampel schaltet automatisch um.

Für Autofahrer gibt es kaum Veränderungen. Neu ist lediglich, dass die wartenden Radfahrer quer vor den Autos stehen. Die neue Regelung wird durch ein Hinweisschild erklärt. Um Unfälle zu vermeiden, schaltet die Radampel eine Sekunde früher auf Grün, so dass Radfahrer einen Vorsprung haben.




6. Soleo wieder geöffnet
Ab kommenden Sonntag, 30. August, hat das Freizeitbad Soleo nach sechs Wochen Sommerpause wieder geöffnet. Die Besucher der Bade- und Saunalandschaft können sich dann über mehrere Neuerungen und Modernisierungen freuen.

Insgesamt hat die Stadtwerke Heilbronn GmbH rund 700.000 Euro in funktionale und optische Neuerungen investiert. Neu eingeführt wird ein elektronisches Kassensystem, mit dem im ganzen Freizeitbad via Chipkarte bargeldlos Zusatzleistungen gebucht werden können. Hinzu kommt ein neues, nach Nutzungsdauer differenziertes Tarifsystem. Neben den üblichen Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten ist außerdem der Umbau des Umkleidebereichs fast abgeschlossen.

Mit dem neuen Chip, der anstelle des bisherigen Spindschlüssels am Handgelenk getragen werden kann, können die Badegäste künftig ihren Spind auf- und zuschließen, Speisen und Getränke erwerben oder auch spontan die Nutzung der Saunalandschaft an den ebenfalls neuen Drehkreuzen, hinzubuchen. Diese Leistungen werden dann beim Verlassen des Bades komplett abgerechnet. Dabei müssen kurzentschlossene Saunagänger jedoch nur den Differenzbetrag zum höheren Saunatarif entrichten.

Die Chipkarte ist Bestandteil eines komplett neuen Kassensystems, das bereits beim Betreten des Freizeitbades ins Auge fällt. Die Kasse wurde weiter in den Raum hineingezogen und ohne Glaseinhausung offener gestaltet. Hinzu kommt, dass Badegäste auf Wunsch ihren Eintritt nun auch direkt am Automaten bezahlen und dann über ein Drehkreuz direkt zu den Umkleiden gehen können. Heller präsentiert sich zudem der Bade-Shop, der nun mit Glasschiebetüren abgetrennt werden kann.

Weitere Infos: www.heilbronner-baeder.de und www.heilbronn.de



7. Karl-Tscherning-Führung durch Böckingen
Am Montag, 7. September, 18 Uhr, führt Dr. Joachim Hennze zum Thema „Stadtbaumeister Karl Tscherning“ durch Böckingen und erklärt die wichtigsten Werke des Architekten. Treffpunkt ist das Bürgerhaus in Böckingen.



Das Wohn- und Geschäftshaus in der Klingenberger Straße 105 wurde 1909 von Karl Tscherning im Stil des Neobarock erbaut. Foto: Stadtarchiv.

In Böckingen wurden nach Tschernings Plänen mehrere heute unter Denkmalschutz stehende Bauwerke errichtet, darunter der neue Böckinger Friedhof (1905) mit der Friedhofskapelle, die Villa Heuchelbergstraße 89 (1905), das Katholische Pfarrhaus (1906) und der Böckinger Wasserturm von 1929, der als Wahrzeichen Böckingens gilt.

Eine Anmeldung ist wegen der begrenzten Teilnehmerzahl erforderlich unter Telefon (07131) 56-173852 (Anrufbeantworter) oder per E-Mail: archiv.veranstaltungen@stadt-heilbronn.de.



8. Stadt am Fluss - Die etwas andere Stadtführung
Am Donnerstag, 3. September findet um 14.30 Uhr eine Stadtführung der etwas anderen Art statt. Auf einer gemütlichen Schifffahrt von der Innenstadt zum Hafen und zurück wird Heilbronn erkundet.

Auf die Teilnehmer wartet eine interessante Hafenrundfahrt mit Altem Neckar, Kanalhafen mit Schleuse, Salzhafen und Osthafen und einer fachkundigen Führung auf dem Wasser durch die Stadtführerin, Edith Süßenbach. Im Preis von 15 Euro pro Person ist ein Getränk enthalten. Kinder von 7 bis 14 Jahren zahlen 8 Euro und Kinder bis 6 Jahren 2 Euro. Die Fahrt dauert 2,5 Stunden. Eine Anmeldung ist unter Tel. (07131) 56-2270, Fax 563349, E-Mail: info@heilbronn-marketing.de, erforderlich.



9. Mit dem E-Bike durch die Weinberge
Mit dem E-Bike verschiedene Weinberghäusle erkunden. Am Sonntag, 30 August ist dies ab 14 Uhr möglich. Mit der Weinerlebnisführerin Brigitte Riemer geht es auf einer E-Biketour zwischen Wartberg und Staufenberg entlang aussichtsreicher Wege zu den schönsten Weinberghäusle.

Die Häuser sind Zeitzeugen der langen Weinhistorie Heilbronns und haben manchmal auch ein originelles Innenleben. Zum Abschluss gibt es eine Dreier-Weinprobe in einem Häusle inmitten der Reben.

Die Führung startet am Botanischen Obstgarten. Die Kosten betragen 18 Euro pro Person. Eine Anmeldung ist bei Brigitte Riemer, Tel. 0171 9359583, E-Mail brigitte.riemer@t-online.de, erforderlich.



10. Karten für Weihnachtscircus sichern
Vorfreude ist die schönste Freude: Vom 18. Dezember bis zum 6. Januar gastiert der Heilbronner Weihnachtscircus zum 17. Mal auf der Theresienwiese.

Karten sind im Vorverkauf bei der Tourist-Info, Kaiserstraße 17, bei allen bekannten Reservix- Vorverkaufsstellen in der Region, unter www.reservix.de sowie unter www.weihnachtscircus.com erhältlich.

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