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Service / Newsletter / Newsletter lesen / Heilbronn Newsletter Nr. 32 2015


13.08.2015 - Heilbronn Newsletter Nr. 32 2015



1. Unterstützung bei Asylunterbringung gefordert
Die Städte und Gemeinden im Land unternehmen größte Anstrengungen, um die zunehmende Zahl von Asylsuchenden und Flüchtlingen gut und integrationsfördernd unterzubringen. Besonders die Großstädte stehen dabei vor großen Herausforderungen.

Wie viele Großstädte mobilisiert Heilbronn aktuell die letzen Unterbringungsreserven. Die Heilbronnerinnen und Heilbronner engagieren sich bereits ausgiebig bei der Unterbringung der Flüchtlinge. Gleichwohl wird es ohne zusätzliche Unterstützung von Bund und Land zunehmend schwierig, die Asylsuchenden und Flüchtlinge adäquat unterzubringen. Darüber hinaus ist eine deutlich schnellere Bearbeitung von Asylanträgen, die Anerkennung weiterer Staaten als sichere Drittstaaten sowie die Erfüllung aller Aufgaben im Rahmen der Erstaufnahme erforderlich. Insbesondere die ärztlichen Untersuchungen und Impfungen sollten bei der Asylantragstellung vor Ort erfolgen. Die rechtskräftige Ausreiseverpflichtungen werden derzeit nicht konsequent genug durchgesetzt. Hier besteht ebenfalls Handlungsbedarf.

Ein entsprechender gemeinsamer Appell der Städte Baden-Baden, Heilbronn, Pforzheim, Reutlingen und Ulm ging am Montag an Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière und Ministerpräsident Winfried Kretschmann.



2. Stadt schafft Abhilfe in Böllinger Höfen
Mit mehreren Sofortmaßnahmen reagiert die Stadtverwaltung auf Beschwerden aus den Böllinger Höfen über die zunehmende Vermüllung – vorwiegend durch parkende LKW-Fahrer am Wochenende in der Grundäckerstraße.

So werden zwei Dixi-Toiletten aufgestellt, acht zusätzliche Abfallkörbe angebracht und die Reinigung durch das Betriebsamt intensiviert. Neben Schildern, die darauf hinweisen, dass beim Halt grundsätzlich der Motor ausgeschaltet werden muss, wird auch ein teilweises Halteverbot für LKW in der Grundäckerstraße eingerichtet.

Zudem wird der Kommunale Ordnungsdienst die Einhaltung der Regelungen im Gewerbegebiet in Absprache mit der Polizei vermehrt kontrollieren.



3. Firmen-Teilnachlass für Heilbronner Stadtarchiv
Kürzlich hat das Stadtarchiv Heilbronn spannende Dokumente und Objekte zur Heilbronner Wirtschaftsgeschichte erhalten.



Zu den übergebenen Dokumenten gehört auch die großformatige Firmenansicht, die besonders dekorativ den Gebäudebestand der Böckinger Traditionsfirma „Ölmüller“ um 1940 wiedergibt.

Erich Scheuerle, der ehemalige Eigentümer der früheren Firma Ludwig Müller, Fabrik für Technische Öle und Fette in Böckingen, meldete sich beim „Ausräumen“ der letzten Gebäude und bot alte Unterlagen an.

Bei der Sichtung kam ein wahrer Schatz an Fotografien, Werbeprospekten, Akten, Plänen und Firmendrucksachen zu Tage. Dazu gehören ebenfalls ein Porträtgemälde und eine Bronzebüste des Firmengründers Ludwig Müller (1882–1941).

Scheuerle stiftete außerdem einige zum Teil sehr seltene ältere Druckgrafiken von Heilbronn, die für das Stadtarchiv ebenfalls eine wertvolle Bereicherung darstellen.

Der Kontakt zu Erich Scheuerle ergab sich bereits vor einigen Jahren, als er dem Stadtarchiv einen „Einmannbunker“ schenkte, der auf dem Firmengelände stand und nun in der Ausstellung „Heilbronn historisch!“ ein eindrückliches Exponat aus dem Zweiten Weltkrieg darstellt. Die jetzt übergebenen Schrift- und Bilddokumente stehen nach ihrer Verzeichnung der Forschung zur Verfügung.



4. Jetzt anmelden: Werkstätten zur Stadtkonzeption
Neben der Online-Beteiligung können Heilbronnerinnen und Heilbronner im Herbst, die Zukunft der Stadt mit ihren Ideen und Anregungen persönlich vor Ort mitgestalten. An zwei Terminen, jeweils 18.30 bis 21.30 Uhr, finden dann Werkstätten zur Stadtkonzeption Heilbronn 2030 statt.

Angeboten werden Werkstätten zu sieben verschiedenen Handlungsfeldern. Interessenten sollten sich nur für die Werkstatt anmelden, an der sie auch an beiden Terminen teilnehmen können. Sollten mehr als 20 Anmeldungen pro Handlungsfeld eingehen, entscheidet das Los über die Teilnahme.

Eine Anmeldung ist mit dem in der aktuellen Ausgabe der Stadtzeitung enthaltenden Formular möglich. Das ausgefüllte Formular sollte entweder per Post an die Stadt Heilbronn, Stabsstelle Stadtentwicklung und Zukunftsfragen, Marktplatz 7, 74072 Heilbronn, oder per Fax (07131) 56-2647 gesendet werden. Das Online-Portal www.stadtkonzeption-heilbronn.de bietet ebenfalls Gelegenheit sich anzumelden. Anmeldeschluss ist der 31. August. Die Teilnehmer werden benachrichtigt.



5. Gemeinderat für zweiten SLK-Bauabschnitt
Mit überwältigender Mehrheit hat der Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss für den zweiten Bauabschnitt des neuen Klinikums am Gesundbrunnen gefasst.

Eine endgültige finanzielle Beteiligung an den Investitionskosten durch die beiden Gesellschafter Stadt und Landkreis Heilbronn erfolgt jedoch erst nach der konkreten Kostenberechnung und der verbindlichen Förderzusage des Landes.

SLK-Geschäftsführer Thomas Jendges rechnet mit Gesamtkosten für den zweiten Bauabschnitt am Gesundbrunnen in Höhe von 145 Millionen Euro. Eine konkrete Kostenberechnung soll bis Frühjahr 2016 vorliegen. Der städtische Anteil für den zweiten Bauabschnitt dürfte sich nach derzeitigem Stand zwischen 32 und 37,5 Millionen Euro bewegen.

Ursprünglich wollten Stadt und Landkreis Heilbronn erreichen, dass die SLK GmbH nach Abzug der Landeszuschüsse den verbleibenden Rest alleine bezahlt. Dass dem nicht so ist, hat mehrere Gründe, wie Jendges erläuterte. Denn die erste Kostenschätzung aus dem Jahr 2009 in Höhe von 167 Millionen Euro ist wegen Erweiterungen des Bauabschnitts und Kostensteigerungen überholt.

Derzeit wird von Kosten in Höhe von 205 bis 210 Millionen Euro ausgegangen. Davon entfallen 17 Millionen Euro auf die Aufstockung der Gebäude bedingt durch gestiegene Patientenzahlen, 24,5 Millionen Euro auf Mehrkosten im Rohbau und in Technikgewerken sowie 1,8 Millionen Euro auf ein neues Energiekonzept. Der allgemeine Baupreiskostenindex hätte Kostensteigerungen in Höhe
von zirka 26 Millionen Euro bedeutet. Allerdings wurden Kostensteigerungen für den ersten Bauabschnitt nicht einkalkuliert. Insgesamt ist die Reserve der SLK erheblich geschrumpft.

Beide Bauabschnitte, so Jendges, sind als Gesamtprojekt geplant, um möglichst große wirtschaftliche und medizinische Synergieeffekte zu erzielen. Insbesondere sollen weite Distanzen für die medizinische Versorgung abgebaut werden. Die SLK-Geschäftsführung rechnet nach Bezug des zweiten Bauabschnitts mit einer Verbesserung in der Patientenversorgung und erheblichen Effizienzsteigerungen.



6. Markierungsarbeiten in der Charlottenstraße
Seit dieser Woche erfolgen in der Charlottenstraße bis in den September umfangreiche Markierungsarbeiten. Mit diesen wird der zweite Bauabschnitt für die Radroute Süd zwischen Schmoller- und Staufenbergstraße fertiggestellt. Es ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Nach dem Ende der Arbeiten bietet die Radroute eine komfortable Radverkehrsverbindung zwischen der Heilbronner Innenstadt und Sontheim-Ost sowie dem dortigen Campus der Hochschule Heilbronn. Im Zuge der Maßnahme wurden seit Mitte März auf der etwa 1,1 Kilometer langen Strecke die Fahrradwege entlang der Charlottenstraße neu angeordnet und bestehende Gehwege und Straßenabgrenzungen entsprechend angepasst. Die vier Kreuzungen Herderstraße/Schmidbergstraße, Beethovenstraße, Sontheimer Landwehr/Kauffmannstraße und Max-Planck-Straße wurden komplett barrierefrei gestaltet. Dabei wurden zum einen die Bordsteinkanten abgeflacht und zum anderen optische und taktile Orientierungselemente für Menschen mit Sehbehinderung im Boden eingelassen.

Die jetzigen Markierungsarbeiten umfassen abschnittweise Demarkierungsarbeiten sowie die Aufbringung von Radfahrstreifen, Rotbeschichtung und Radfahrpiktogrammen.

Die Gesamtkosten für den zweiten Bauabschnitt belaufen sich auf zirka 600.000 Euro.

Bereits im vergangenen Jahr wurde der erste Abschnitt der Radroute Süd von der Wilhelmstraße, Einmündung Cäcilienstraße, bis zum Rathenauplatz fertiggestellt. Die Realisierung des dritten Bauabschnittes in der Urbanstraße und Am Wollhaus hängt von der Zukunft des Wollhauses ab.



7. Tolle Preise bei RadSCHNITZELJAGD
Viele tolle Preise warten auf die Radlerinnen und Radler, die am Sonntag, 16. August von 11 bis 15 Uhr an der ersten Heilbronner RadSCHNITZELJAGD teilnehmen.



Wer bei der RadSCHNITZELJAGD mit dem Fahrrad verschiedene Ziele im Heilbronner Stadtgebiet anfährt und sich an den auf der Stempelkarte genannten Stellen Radstempel abholt, kann an einer Verlosung mit Gewinnspiel teilnehmen. Foto: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg (MVI)

Das sind die Gewinne:

  • Kategorie Bronze (3 bis 5 Stempel): 4 Gutscheine über 50 Euro
  • Kategorie Silber (6 bis 8 Stempel): 4 Gutscheine über 100 Euro
  • Kategorie Gold (9 bis 11 Stempel): 4 Gutscheine über 200 EUR
  • Kategorie Platin (12 bis 14 Stempel): 4 Gutscheine über 300 Euro


Die Gutscheine können bei Heilbronner Radhändlern eingelöst werden. Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt es eine kleine Überraschung.

Unter den Stempelstellen sind unter anderem mehrere Heilbronner Eisdielen und das Theater vertreten. Sie können beliebig angefahren werden. Eine Route ist nicht vorgegeben.

Bis 15.15 Uhr können die Stempelkarten auf dem Kiliansplatz am RadKULTUR-Stand abgegeben werden, dann werden die Gewinner der RadSCHNITZELJAGD ermittelt.

Weitere Infos: www.radkultur-bw.de/Heilbronn



8. Abfallbilanz 2014 der Entsorgungsbetriebe
Insgesamt 168.363 Tonnen Abfälle haben die Entsorgungsbetriebe der Stadt Heilbronn im Jahr 2014 abgelagert, verwertet oder beseitigt.

Das sind etwa 25.353 Tonnen mehr als im Vorjahreszeitraum. Diese Ergebnisse sind der Abfallbilanz 2014 zu entnehmen, die die Entsorgungsbetriebe dem Gemeinderat vorgelegt haben.

Der Gesamtzuwachs geht im Wesentlichen auf einen Anstieg der Ablagerungen in der Deponie Vogelsang zurück. Mehr geworden war insbesondere die Menge an Bodenaushub und Bauschutt, alles Folgen einer regen Bautätigkeit. Und dies, obwohl die Kapazität der Deponie wegen des für Ende 2015 vorgesehenen Ausbaus begrenzt war.

Insgesamt wurden im Vorjahr 115.512 Tonnen sogenannter inerter Massenabfälle abgelagert. Damit machen Bodenaushub, Bauschutt, asbesthaltige Abfälle und mineralische Dämmstoffe den größten Anteil an der Abfallbilanz aus. Den zweitgrößten Anteil haben mit 30.568 Tonnen Abfälle, die von den Entsorgungsbetrieben verwertet werden konnten. Im Vergleich zu 2013 ist die Gesamtmenge an Altpapier, Altglas, Alttextilien, Bio- und Grünabfällen sowie Leichtverpackungen und Elektrogeräten um 704 Tonnen gestiegen. An dritter Stelle rangieren Abfälle zur Beseitigung wie Rest- und Sperrmüll, der mit 22.283 Tonnen leicht über dem Vorjahresniveau liegt.

Gesondert eingesammelt und umweltgerecht entsorgt wurden im vergangenen Jahr auch 87 Tonnen schadstoffhaltige Abfälle, was einem Rückgang von sechs Tonnen entspricht. Nahezu unverändert lag die Menge an Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen bei rund sechs Tonnen.



9. Musikschule passt Gebühren an
Ab Dienstag, 1. September, gilt die neue Schulgeldordnung der
Städtischen Musikschule. Im Durchschnitt zahlen die Heilbronner
für den Unterricht 6,3 Prozent mehr, aber immer noch deutlich weniger als in anderen vergleichbaren Städten.

Moderat angehoben wurden die Gebühren der Angebote für
Kleinkinder. Ebenfalls niedrig bleiben die Gebühren für die „Großgruppe Schule und Klassenmusizieren“, um das Angebot in Kindertagesstätten und Schulen weiter ausbauen zu können.
Gruppenunterricht kostet im Monat künftig pro Kind 31 Euro. Erwachsene (ab 27 Jahren) zahlen 50 Euro. Die Gebühr für den Einzelunterricht ist gestaffelt. Vergünstigungen für Geschwisterkinder oder Familienpassinhaber bleiben weiterhin
bestehen.



10. Stadträte besichtigen Baustellen
Aktive und ehemalige Stadträtinnen und Stadträte haben einige der aktuellen Großbaustellen in Heilbronn besichtigt.



Johannes Straub, Leiter des Hochbauamtes, erläutert den Stadträtinnen und Stadträten die Renovierung der Dammschule. Foto Eyermann

Auf dem Programm standen die neue Bleichinselbrücke, der Umbau der Dammschule, der Deponieausbau, das Wohn- und Geschäftsgebäude „Neue Böckinger Mitte“, die Verkehrslösung Sonnenbrunnen sowie das Kolumbarium auf dem Westfriedhof.

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