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Service / Newsletter / Newsletter lesen / Heilbronn Newsletter Nr. 43


15.12.2005 - Heilbronn Newsletter Nr. 43



1. Bürgerstiftung unterstützt Sprachförderung
Die Heilbronner Bürgerstiftung schreibt einen Wettbewerb „Qualifizierte Sprachförderung an Heilbronner Grundschulen“ aus.

„Wir wollen“, so Dietmar Fütterer, Vorstandsvorsitzender der Heilbronner Bürgerstiftung, „mit diesem Projekt zunächst drei Grundschulen im Stadtkreis die Chance geben, ihren Schülerinnen und Schülern eine zusätzliche und intensive Sprachförderung zu ermöglichen.“ Das Angebot richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler, die Schwierigkeiten beim Erwerb der deutschen Sprache haben. Sie sollen auf diesem Wege durch Zusatzangebote kompetent gefördert und an das Klassenniveau herangeführt werden, wie Harald Augenstein, Geschäftsführer der Akademie für Information und Management Heilbronn-Franken gGmbH (AIM), erläutert. Die AIM begleitet das zunächst auf eineinhalb Jahre angelegte Konzept fachlich.

Mit dem Projekt „Qualifizierte Sprachförderung an Heilbronner Grundschulen“, das die Bürgerstiftung mit insgesamt rund 130.000 Euro unterstützt, „geht die Stiftung ihren Weg, die Integration von Migrantenkindern zu fördern, konsequent weiter“, lobt Bürgermeister Harry Mergel.

Schließlich kämen, so Schulamtsdirektor Hans-Joachim Pröchtel vom Kultusministerium Stuttgart und Schulamtsdirektorin Elke Laber-Steiner vom Schulaufsichtsamt Heilbronn immer häufiger Kinder unterschiedlicher sozialer und ethnischer Herkunft mit förderbedürftigen Sprachkenntnissen in die Schule, wo es eine Herausforderung ist, diese Defizite auszugleichen.

Den damit verbundenen Problemen will nun die Heilbronner Bürgerstiftung mit dem Projekt „Qualifizierte Sprachförderung an Heilbronner Grundschulen“ begegnen. Dabei sollen drei von 21 Heilbronner Grundschulen in einem ersten Schritt die Gelegenheit haben, zusätzliche Fördermöglichkeiten für ihre Schüler in Anspruch zu nehmen. Um jedoch eine gezielte Förderung zu erhalten und den nachhaltig angestrebten Erfolg zu sichern, können über den ausgeschriebenen Wettbewerb nur diejenigen Grundschulen von der Heilbronner Bürgerstiftung gefördert werden, die eine Konzeption vorlegen.

Diese muss mit dem Unterricht der eigenen Schule eng verknüpft sein und erfolgversprechende Wege aufzeigen, wie sprachliche Defizite behoben werden können. Zusätzlich bietet die Bürgerstiftung den teilnehmenden Grundschulen den kostenfreien Besuch pädagogischer Fachseminare für ihre Lehrer an, um diesen insbesondere Hilfen bei der Entwicklung individueller Förderpläne und der Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Eltern zu geben. Schließlich ist der Kontakt zu den Eltern eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg dieser Sprachförderung, da sie es in der Hand haben, ob die Kinder die angebotenen Entwicklungsmöglichkeiten auch gerne annehmen.

Grundschulen, die sich an dem Projekt beteiligen möchten, können ihre Bewerbung bei der Heilbronner Bürgerstiftung, Schlizstraße 11, 74076 Heilbronn, bis zum 31. Januar 2006 einreichen. Die Auswahl erfolgt durch eine fünfköpfige Jury. Die Förderung ist vom 1. März 2006 bis zum 31. Juli 2007 vorgesehen.


Nähere fachliche Auskünfte erteilen Nadja Mayk oder Margarete Schwab von der AIM-Akademie unter Telefon (07131) 39 09 73 86 bzw. unter mayk@aim-ihk.de. Dort kann auch die komplette Wettbewerbsausschreibung angefordert werden.



2. UNICEF-KInderstadt zählt 800.000 Euro Spenden
Seit knapp einem Jahr läuft die Aktion UNICEF-Kinderstadt Heilbronn, in diesen Tagen wurde der achthunderttausendste Euro gespendet.

Über 8500 große und kleine Spenden, zum Teil verbunden mit über 100 Aktionen, trugen zu diesem Zeichen der Verbundenheit mit Not leidenden Kindern in Südostasien, Brasilien und Ghana bei.

Die Schirmherren, Marie-Luise Marjan, bekannt als Mutter „Beimer“ aus der Lindenstraße, und Oberbürgermeister Himmelsbach, sind stolz auf diese Zwischenbilanz. Bis zum Finale am 8. Oktober 2006 auf der Unterland Ausstellung stehen noch eine Reihe von Aktionen auf dem Programm, deren Erlös UNICEF zufließen wird. Darüber hinaus ist auch jeder Euro in den Spendendosen herzlich willkommen.

Spendenkonten

Kreissparkasse Heilbronn, Kontonummer 20004, BLZ 620 500 00
Volksbank Heilbronn, Nr. 200 200 100, BLZ 620 901 00



3. WM-Fandorf-Heilbronn vorgestellt
Der koreanische Autohersteller Hyundai, zugleich offizieller FIFA-Partner und Hauptsponsor der FIFA WM 2006™, ist Hauptsponsor des Hyundai WM-Fandorfes Heilbronn, das vom 9. Juni bis 9. Juli auf der Theresienwiese seine Pforten öffnet.



„Wir möchten natürlich auch die Heimatregion unseres Unternehmens nicht vergessen und sind deshalb in Heilbronn gern mit von der Partie“, erklärt Sevilay Der, Bereichsleiterin Kommunikation der in Neckarsulm ansässigen Hyundai Motor Deutschland GmbH. Im Hyundai WM-Fandorf Heilbronn sucht Hyundai – gemeinsam mit der Heilbronn Marketing Gesellschaft (HMG) – den besten Elfmeterschützen der Region. „Dabei kann jeder seine Treffsicherheit unter Beweis stellen“, erläutert HMG-Geschäftsführer Bernhard Winkler. Und das Mitmachen lohnt sich: Jeder Tagessieger erhält ein Hyundai-Fanpaket mit Fußball, WM-Poloshirt und vielem mehr.

Der Gesamtsieger darf sich über den Hauptpreis, zwei WM-Tickets, freuen. WM-Karten gibt es auch bei einer weiteren Aktion im Hyundai WM-Fandorf Heilbronn zu gewinnen: Hyundai sucht und prämiert den verrücktesten und am schönsten gekleideten Fan. Als Preis wartet ein Last-Minute-Ticket auf den glücklichen Gewinner.

Er wird in einem Hyundai zum Stadion gefahren und kann ein WM-Spiel live erleben.

Ein attraktiver Fahrzeugstand, Fanschminken, Tischkicker und viele weitere Aktionen werden mit Sicherheit für zusätzliche Spannung und viel Spaß auch abseits der Leinwand sorgen. Das gemeinsame „Fußballgucken“ und multikulturelle Begegnungen mit friedlichen Fußballfans aus aller Welt sind die erklärten Ziele der WM-Drehscheibe Süd – also kurz und prägnant: „Fußball, Feiern, Freunde treffen!“

Das Hyundai WM-Fandorf Heilbronn bietet auf der Theresienwiese ausreichend Platz auch für größere Besucheranstürme bei Spitzenspielen. „Ich bin sicher“, so Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, „dass das WM-Fieber auch unsere Region erfassen wird und wir gute Gastgeber sein werden“, zumal die Auslosung attraktive Spielpaarungen in Stuttgart, Nürnberg, Kaiserlautern und Frankfurt ergeben hätten.

Frankreich, Niederlande, Spanien, Kroatien, Schweiz, Australien, Tunesien und Elfenbeinküste sind die Mannschaften, die in der Vorrunde in Stuttgart antreten. Frankfurt ist gespannt auf England, Niederlande, Argentinien, Portugal, Paraguay, Südkorea, Togo und Iran. In Nürnberg präsentieren sich England, Mexiko, Kroatien, Japan, Ghana, Iran, USA sowie Trinidad/Tobago. Den Kaiserslauterer Betzenberg "erklimmen“ Italien, Spanien, Japan, Australien, Paraguay, Saudi-Arabien, Iran und Trinidad/Tobago. Dazu kommen noch Achtelfinalspiele in Stuttgart, Nürnberg und Kaiserslautern, ein Viertelfinale in Frankfurt sowie das Match um Platz 3 in Stuttgart.

Die WM-Drehscheibe Süd „It’s your kick!“ 2006 im Internet: www.your-kick.com.




4. Gemeinderat verabschiedet Doppelhaushalt
Wegen der anstehenden Verabschiedung des Doppelhaushalts 2006/2007 kommt der Gemeinderat in der kommenden Woche gleich zu zwei Sitzungen zusammen. Am Montag, 19. Dezember, tagt er um 15 Uhr, und am Mittwoch, 21. Dezember, um 17 Uhr im Großen Ratssaal im Rathaus.

Auf der Tagesordnung steht am Montag unter anderem die Abstimmung über die Anträge aus der Mitte des Gemeinderats zum Doppelhaushalt 2006/2007. Zudem berät der Gemeinderat über die Aufhebung der Eintrittspreise in den Dauerausstellungen der Städtischen Museen sowie die Einrichtung einer Schwerpunktpraxis zur Methadonsubstitution in Heilbronn und die Weiterentwicklung der gemeinsamen Rahmenkonzeption von Stadt und Landkreis Heilbronn zur Drogen- und Suchtarbeit. Weitere Themen werden die Neufassung der Richtlinie für das städtische Ackerrandstreifenprogramm und einige Bebauungspläne sein.

Am Mittwoch sind auf der Tagesordnung angesetzt die Verabschiedung des Doppelhaushalts, die Vorstellung des Einzelhandelsgutachtens und des Entwicklungskonzepts Innenstadt der IHK und der Stadtinitiative, das Maßnahmenkonzept zur Gestaltungsoffensive II „Leben findet Innenstadt“ sowie die Fußgängerunterführungen Allee/Harmonie und Allee/Postpassage.

Geehrt werden für 30-jährige ehrenamtliche Tätigkeit durch den Städtetag Baden-Württemberg die Stadträte Heiner Dörner, Klaus Hackert, Helmut Rohn und Norbert Selz.

Beide Tagesordnungen finden sich im Internet unter https://gemeinderat.stadt-heilbronn.de.



5. Bürgersprechstunde mit OB Himmelsbach
Die nächste Bürgersprechstunde bei Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach findet am Samstag, 17. Dezember, 9 bis 12 Uhr, im Rathaus statt. Interessenten melden sich bei Ankunft bitte im Sekretariat, 3. Stock, Zimmer 303.


Kann eine Frage nicht sofort beantwortet werden, so erhält der Fragesteller spätestens nach drei Wochen eine persönliche Antwort oder, bei komplexeren Sachverhalten, einen Zwischenbescheid.



6. Käthchen-Nachfolgerinnen gesucht
Im April endet die Amtszeit der drei amtierenden Käthchen. Schon jetzt sucht die Heilbronn Marketing GmbH drei charmante Nachfolgerinnen, die in den nächsten beiden Jahren die Stadt bei offiziellen Anlässen im In- und Ausland repräsentieren wollen.

Bewerben können sich junge Frauen zwischen 17 und 23 Jahren, die seit mindestens einem Jahr im Stadtkreis Heilbronn wohnen, in Europa geboren sind und sich als Heilbronnerinnen fühlen. Nähere Infos gibt es am Freitag, 27. Januar, 19 Uhr, bei einem zwanglosen Informations- und Erfahrungsaustausch mit den amtierenden Käthchen in der Wein Villa.

Käthchen Christiane Henrich und HMG-Geschäftsführer Bernhard Winkler machen schon jetzt Werbung für das Käthchen-Amt. Für Christiane Henrich ist es einfach Ehrensache, die Stadt bei Festen, Empfängen und Einweihungen zu vertreten. „In der Amtszeit lernt man Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Film und Fernsehen kennen, denen man sonst nie begegnen würde“, schwärmt die junge Frau. Winklers Erfahrung ist, dass die Amtszeit den Repräsentantinnen Selbstbewusstsein gibt und auch bei Bewerbungen um eine Stelle eine vorzügliche Referenz ist.

Die Wahl findet am 22. April, 20 Uhr, im Theodor-Heuss-Saal des Konzert- und Kongresszentrums Harmonie statt. Bereits am Nachmittag desselben Tages müssen die Käthchen-Kandidatinnen einen schriftlichen Test ablegen, abends werden sie von der Jury öffentlich im Saal befragt. Wer gewählt wird, erhält als kleine Amtshilfe einen schriftlichen Leitfaden mit allgemeinen Informationen und Verhaltensregeln für die Käthchen bei Auftritten. An diesem Leitfaden haben auch Carina Hekler als ehemaliges und Christiane Henrich als amtierendes Käthchen mitgewirkt.

Der schriftlichen Bewerbung sollte ein aktuelles Foto beigefügt werden, und sie sollte bis zum 31. März 2006 unter dem Stichwort „Käthchen 2006“ an die Heilbronn Marketing GmbH, Marktplatz 1, 74072 Heilbronn geschickt werden. Unter Telefon (07131) 56-22 65 gibt es bei Fragen noch weitere Informationen.

Eintrittskarten für die Käthchen-Wahl am 22. April gibt es ab Mitte Februar zum Preis von 11 Euro inklusive Vorverkaufsgebühr in der Tourist-Information der Heilbronn Marketing GmbH, Kaiserstraße 17, Tel. 56-22 70, info@heilbronn-marketing.de.





7. Bruckmann-Brücke ab sofort nur noch dreispurig
Die Peter-Brückmann-Brücke inklusive des Straßenzugs bis zur Einmündung der Karl-Nägele-Brücke ist ab sofort nur noch dreispurig befahrbar.

Damit reagiert das Amt für Straßenwesen auf die Ergebnisse der turnusmäßigen Hauptuntersuchung: Dieser „Brücken-TÜV“ hat bei der ursprünglich aus dem Jahr 1932 stammenden Rampenbrücke über die Hafenstraße starke Schäden und Versetzungen am westlichen Widerlager festgestellt. „Aus Sicherheitsgründen haben wir uns für diese Sofortmaßnahme entschieden“, so Hartmut Sugg, Leiter des Amtes für Straßenwesen. Aufgrund ihres hohen Alters sei die Brücke den starken Verkehrsbelastungen von derzeit 35.000 Fahrzeugen nicht mehr gewachsen.

In Fahrtrichtung stadtauswärts stehen weiterhin zwei Fahrspuren zur Verfügung, stadteinwärts nur eine Fahrspur. Lastkraftwagen dürfen die Brücke vorerst stadtauswärts gar nicht mehr befahren und werden über die Hafenstraße und die Neckargartacher bzw. Otto-Konz-Brücke auf die andere Flussseite gelenkt.


Um die marode Rampenbrücke für den Verkehr zu sichern, wird in den nächsten zwei Monaten eine zusätzliche provisorische Stütze errichtet: Auf der westlichen Seite wird eine vier Meter hohe Stahlkonstruktion die Brückenlast mit aufnehmen. Dieses Provisorium wird nach Schätzungen der städtischen Brücken-Fachleute mindestens 50.000 Euro kosten, dafür wird die Brücke aber auch noch einige Jahre befahrbar sein. Auch Lkw können dann die Brücke wieder nutzen.

Die Dreispurigkeit der Peter-Bruckmann-Brücke trifft das Amt für Straßenwesen nicht ganz unvorbereitet: Ohnehin war 2006 vorgesehen, die Fahrbahnbreite auf drei Spuren zu reduzieren, um Platz für einen breiteren Rad- und Gehweg zu schaffen. Dieser soll bis Frühjahr fertiggestellt sein.

Ein Testlauf hatte ergeben, dass stadteinwärts auch eine einspurige Verkehrsführung ausreicht.



8. Niethammer-Stiftung vergibt Mittel für 2005
Das Streitschlichterhaus an der Helene-Lange-Realschule kann im Frühjahr 2006 eingeweiht werden. Mit einem weiteren Zuschuss in Höhe von 2000 Euro machte jetzt die Friedrich-Niethammer-Stiftung dafür den Weg frei.

Die Unterstützung für das Streitschlichterhaus ist das seither größte Projekt der Stiftung, die Gesamtleistung beträgt jetzt 12.000 Euro.

Die Schülerinnen und Schüler bauen das Haus zusammen mit Lehrern in Eigenleistung. Es wird künftig ausgebildeten Streitschlichtern der siebten bis zehnten Klassenstufen als Streitschlichtungsort dienen. Die Streitschlichter helfen Schülern ihrer Schule bei der Konfliktbewältigung untereinander. Daneben wird das Haus auch als Versammlungsraum der Schülermitverwaltung, als Raum für Projektarbeit und für Elterngespräche genutzt.

Die Friedrich-Niethammer-Stiftung unterstützt in diesem Jahr auch das Projekt „Medienkisten für Hauptschulen“ der Stadtbibliothek. Zudem werden wie in den vergangenen Jahren auch 2005 die Musikschulgebühren für Kinder, deren Eltern auf Unterstützung angewiesen sind, in voller Höhe von der Stiftung übernommen.

Die Friedrich-Niethammer-Stiftung erinnert an den Heilbronner Ehrenbürger und wurde nach dessen Tod im Jahr 1996 gegründet. Vorsitzende des Stiftungsbeirats ist Ursula Niethammer. Schwerpunkt der Stiftungsarbeit ist die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit. Dafür ist die Stiftung auch auf Spenden angewiesen, die entweder direkt Projekten zugute kommen oder das Stiftungsvermögen erhöhen, so dass auch in den kommenden Jahren aus Zinserträgen genügend Fördermittel zur Verfügung stehen.

Spenden an die Friedrich-Niethammer-Stiftung auf das Konto 859 bei der Kreissparkasse Heilbronn (BLZ 62050000). Bei Spenden zum Stiftungsvermögen bitte Zweck angeben.



9. Namensänderungen noch bis Februar möglich
Ehegatten, die vor dem 12. Februar 2005 geheiratet haben, können noch bis zum 12. Februar 2006 für ihre gemeinsame Namensführung den Ehenamen aus einer früheren Ehe wählen.

Bis zum 12. Februar dieses Jahres konnten die Ehegatten nach deutschem Namensrecht als gemeinsamen Ehenamen entweder einen der Geburtsnamen wählen oder jeweils ihre bisherigen Namen behalten. Zusätzlich zu den bisherigen Möglichkeiten können seit dem 12. Februar die Ehegatten auch einen Ehenamen aus einer früheren Ehe zum neuen gemeinsamen Ehenamen wählen.

Beispiel: Die Ehegatten Franz Meier und Ilse Schmid geb. Kunz können trotz Eheschließung ihre bisherigen Namen so weiterführen. Sie können durch Erklärung beim Standesamt zum gemeinsamen Ehenamen aber auch einen der Geburtsnamen Meier oder Kunz oder nunmehr neu den früheren Ehenamen der Frau Schmid wählen.



Für alle Ehegatten, die am 12. Februar 2005 schon verheiratet waren und damit von der neuen Möglichkeit keinen Gebrauch machen konnten, hat der Gesetzgeber eine Frist bis zum 12. Februar 2006 vorgesehen, bis zu der diese Paare durch Erklärung beim Standesamt den früheren Namen aus einer Vorehe neu zum Ehenamen der bestehenden Ehe bestimmen können.

Ehegatten, welche eine entsprechende Änderung ihres Ehenamens beabsichtigen, werden gebeten, sich um eine rechtzeitige Namenserklärung beim Standesamt zu bemühen. Über die verschiedenen Möglichkeiten der Namensbestimmung sowie die Auswirkungen auf die Namen von Kindern informiert das örtliche Standesamt gerne ausführlich. Standesamt, Marktplatz 7, Zimmer 156, Tel. (07131) 56-27 46, standesamt@stadt-heilbronn.de.



10. Vortrag: 70 Jahre Archäologie-Museum
Am Mittwoch, 21. Dezember, 19.30 Uhr, hält Dr. Christina Jacob einen Lichtbilder-Vortrag über "Archäologische Museen im Wandel" im Archäologie-Museum Heilbronn, Deutschhofstraße 6. Anlass ist die Eröffnung des ersten archäologischen Museums in Heilbronn, des Alfred-Schliz-Museums, vor 70 Jahren.

Ausgehend von den Zielsetzungen Alfred Schliz' wird insbesondere die Entwicklung der Archäologie-Museen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts skizziert.



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