Online-Gästebefragung Facebook
Datenschutz
Stellenangebote
Impressum
Sitemap

Heilbronn

Trennlinie

Besuchen

Trennlinie

Events

Trennlinie

Veranstaltungskalender

Trennlinie

Tagen

Trennlinie

Service

Trennlinie

Presse

Trennlinie
Suchen
Trennlinie

Trennlinie


Service / Newsletter / Newsletter lesen / Heilbronn Newsletter Nr. 17 2015


30.04.2015 - Heilbronn Newsletter Nr. 17 2015



1. BUGA sucht Mitmacher
Mit 400 Gästen voll besetzt war der Maybach-Saal der Harmonie, als Oberbürgermeister Harry Mergel und Vertreter der Bundesgartenschau am Montagabend das Ausstellungs- und Beteiligungskonzept zur BUGA 2019 vorstellten.

Mergel betonte die Bedeutung der Schau als wichtigen Baustein und Motor der Stadtentwicklung. Mit ihr gelinge es, drei wichtige Ziele zu verwirklichen: das Profil Heilbronns als Stadt am Fluss werde geschärft und ein innovatives Stadtquartier neu geschaffen. Zudem könne sich Heilbronn einem Millionenpublikum als weltoffene und dynamische Stadt mit hoher Lebensqualität präsentieren.

Hanspeter Faas, BUGA-Geschäftsführer, zeigte die Chancen der Gartenschau für Heilbronn auf. Er nutzte dafür auch Bilder des heutigen Wertwiesenparks, der vor der Landesgartenschau 1985 noch Ackerland war. Die BUGA ziehe Investitionen in einem hohen dreistelligen Millionenbetrag nach sich. Faas sagte aber auch, dass erst die Akteure eine solche Schau erfolgreich machten.

Fast 40 Hektar Fläche wollen bespielt werden. Landschaftsarchitekt Oliver Toellner unternahm einen Streifzug durch die Attraktionen, mit der die BUGA 173 Tage lang bis in die Abendstunden hinein punkten will. Urbane Gärten, ein Energiewald mit 1700 Pappeln sowie große Blumenschauen in der ABX-Halle werden als Schwerpunkte die Pflanzenvielfalt zeigen. Wasserwelten an den neuen Seen, neue Uferbereiche und schwimmende Gärten sollen ebenso Höhepunkte werden wie der Hafenberg mit seiner Kletterwand. Ein Echsengarten thematisiert auch Aspekte des Artenschutzes.

Vereine, Gruppen und Interessierte können jetzt aktiv an der BUGA mitarbeiten und ihre Ideen einbringen. Ab Mai starten BUGA-Cafés mit den Themen „Ausstellung und Aktionen“, „Stadt, Natur, Nachhaltigkeit“ sowie „Tourismus, Wirtschaft und Verkehr“. Das erste BUGA-Café findet am Montag, 18. Mai, 18 Uhr, ABX-Halle, Güterbahnhofstraße 13, statt.

Weitere Infos: www.buga2019.de



2. Heilbronner unterstützen Flüchtlinge
Die Stadt kann derzeit bei der Unterbringung von Flüchtlingsfamilien mehr Rücksicht auf deren persönliche Situation nehmen. Diese gute Nachricht überbrachte Achim Bocher, stellvertretender Sozialamtsleiter, in der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses.



Donnerstags öffnen Mitglieder der Evangelisch-methodistischen Kirche ihr Spielecafé im Flüchtlingsheim in der Austraße. Foto: Ühlin

In den vergangenen Wochen habe die Stadt viele Wohnungsangebote auch von Privatpersonen erhalten, so dass die Situation bis Mitte des Jahres relativ entspannt sei, erläutert Bocher. 366 Flüchtlinge waren - Stand 1. April - in Wohnheimen der Stadt untergebracht, darunter 54 Familien mit 152 Personen. Jeder fünfte Flüchtling ist minderjährig. Die Zahl der Flüchtlinge ist weniger gestiegen als zunächst prognostiziert. Denn syrische Flüchtlinge kommen – aufgrund ihres anderen rechtlichen Status - oft bei Angehörigen unter oder finden über diese eigene Wohnungen. Da viele der ankommenden Menschen längerfristig bleiben würden, sei eine systematische Integration mit Sprach- und Arbeitsvermittlung notwendig, betonte Sozialbürgermeisterin Agnes Christner. Sie hob zudem besonders das große ehrenamtliche Engagement in der Flüchtlingshilfe hervor.

Die Stadt unternimmt gemeinsam mit Institutionen und ehrenamtlichen Helfern viel, um Flüchtlingen eine gute Integration zu ermöglichen. Grund- und Aufbaukurse in der deutschen Sprache werden inzwischen sowohl im Wohnheim in der Austraße als auch direkt an der Volkshochschule geboten. An den Schulen wurden Vorbereitungsklassen weiter ausgebaut, die Flüchtlingskinder für die sprachlichen Anforderungen einer Regelschule fit machen sollen. Für ältere Jugendliche ohne Deutschkenntnisse wurde an zwei Schulen zudem jeweils eine Klasse zur Vorqualifizierung auf Arbeit und Beruf eingerichtet.

Flüchtlinge in vorläufiger Unterbringung können bereits nach drei Monaten eine Arbeitserlaubnis erhalten. Sozialarbeiter unterstützen sie deshalb bei der Beschaffung erforderlicher Nachweise über berufliche Qualifikationen aus dem Heimatland. Im Gespräch ist die Stadt zudem mit der Arbeitsagentur und dem Jobcenter, um passende Beschäftigungs- und Qualifizierungsangebote machen zu können.

Ehrenamtlich untersuchen Kinderärzte gemeinsam mit den Gesundheitsämtern Flüchtlingskinder bei der Erstaufnahme auf Impfstatus, Allergien und Allgemeinzustand. Und im Salzgrund ergänzt in wenigen Wochen eine neue Kleiderkammer das Angebot bereits vorhandener Kleiderbasare und Kleiderkammern der Wohlfahrtspflege. Hier werden ehrenamtliche Mitarbeiter neu ankommende Flüchtlinge umgehend mit notwendiger Kleidung versorgen. Inzwischen hat die Stadt auch die acht zusätzlich geplanten Stellen in der Flüchtlingshilfe besetzt. Jetzt sollen etwa Begegnungsangebote und Hausaufgabenbetreuung an den dezentralen Flüchtlingsstandorten ausgebaut werden. Geplant ist ebenfalls, dass Flüchtlinge Zugang zu den Angeboten der Heilbronner Vereine erhalten.

Wer ehrenamtlich bei der Hausaufgabenbetreuung oder bei der Kleiderkammer mitmachen will, kann sich gerne unter Telefon (07131) 59 27 14 melden.



3. Stefan Ernesti ist neuer Wirtschaftsbeauftragter
Der neue Wirtschaftsbeauftragte der Stadt Heilbronn heißt Stefan Ernesti. Diese Wahl traf der Verwaltungsausschuss Anfang dieser Woche. Insgesamt hatten sich 70 Frauen und Männer für diese Stelle beworben, mit neun Bewerbern hatte die Verwaltung Vorstellungsgespräche geführt.

Zwei Bewerber hatten sich persönlich dem Gremium vorgestellt. Wann der 35-jährige Betriebswirt seine neue Stelle antritt, steht noch nicht fest. Der gebürtige Brackenheimer ist derzeit Assistent der kaufmännischen Geschäftsführung der Stadtwerke Heilbronn GmbH und dort unter anderem verantwortlich für die Bereiche Marketing und Controlling.
Ernesti ist seit Beendigung seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung an der Hochschule Heilbronn im Jahr 2006 mit kurzer Unterbrechung Assistent der kaufmännischen Geschäftsführung der Stadtwerke.

Der Wirtschaftsbeauftragte ist beim Finanz- und Wirtschaftsdezernat angesiedelt und als Stabsstelle direkt Erstem Bürgermeister Martin Diepgen zugeordnet. Diepgen verspricht sich mit der Neubesetzung der seit September vakanten Stelle eine nachhaltige Optimierung der städtischen Wirtschaftsförderung. Die 2006 geschaffene Stabsstelle habe sich als zentrale Anlaufstelle für Unternehmen und Betriebe mit Lotsenfunktion durch die Stadtverwaltung fest etabliert.



4. 50 Jahre Fahrbibliothek: Zeitzeugen gesucht
Am 1. Oktober 1965 wurde die erste Heilbronner Fahrbibliothek, ein Sattelschlepper der Firma Kässbohrer, eingeweiht. Zum 50-jährigen Jubiläum der Bücherbusse sucht die Stadtbibliothek nun Zeitzeugen.



Die erste Heilbronner Fahrbibliothek bei der Einweihung 1965. Dreißig Jahre lang war der Sattelschlepper im Dienst. Fotosammlung Stadtarchiv Heilbronn/Aufnahme: Schülke

Insgesamt waren für die Fahrbibliothek seit 1965 drei verschiedene Busse im Einsatz. Der erste Bus wurde 1981 von einer modernen Fahrbücherei, einem weiß-blauen Bücherbus der Firma Setra, abgelöst. Dieser war bis 2011 im Betrieb. An seine Stelle trat dann ROBI, die markante rollende Bibliothek Heilbronn. Ein Fahrzeug auf LKW-Basis, das für seine ungewöhnliche Gestaltung schon zwei Mal ausgezeichnet wurde.

Für ein Programm zum 50. Jubiläum der Heilbronner Fahrbibliothek sucht die Stadtbibliothek nun Zeitzeugen, die die verschiedenen Fahrzeuge und ihren Einsatz real erlebt haben. Wer seine Geschichten und Erlebnisse rund um die Heilbronner Fahrbibliothek erzählen möchte, wird gebeten, sich bei der Stadtbibliothek Heilbronn unter Telefon (07131) 56-26 63 oder per Mail an bibliothek@stadt-heilbronn.de zu melden. Interessiert ist die Bibliothek auch an Fotografien und Textdokumenten.



5. Mergel will Sicherheitsstandards optimieren
Die Stadt Heilbronn erweitert ihre Sicherheitsstandards, auch im Hinblick auf eine bessere Korruptionsvorbeugung. Eine interne ämterübergreifende Arbeitsgruppe hatte im Auftrag von Oberbürgermeister Harry Mergel Verbesserungsvorschläge erarbeitet.

Dass die Stadt bereits ein umfassendes Regelwerk zur Korruptionsvorbeugung besitzt, heißt für OB Mergel nicht, dass die bestehenden Regelungen nicht verbessert werden könnten. Er betont, dass die Bürgerinnen und Bürger darauf vertrauen können, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung ihre Dienstleistungen nach Recht und Gesetz erbringen. Zugleich bieten die verbesserten Sicherheitsstandards den städtischen Mitarbeitern, die hervorragende Arbeit leisten, mehr Sicherheit, bei oft überaus komplizierten Vergaberegelungen rechtlich richtig zu handeln, stellt Mergel einen weiteren Vorzug der neuen Sicherheitsstandards heraus.

Wichtigste Neuerungen: Nach dem Vorbild des Landes bestellt die Stadt künftig einen Vertrauensanwalt und bereitet die Schaffung einer zentralen Vergabestelle für alle Ämter vor.

Der Vertrauensanwalt soll Ansprechpartner aller Beschäftigten und Kunden der Stadt einschließlich der Eigenbetriebe sein, die vertraulich Sachverhalte mitteilen wollen, aus denen sich möglicherweise der Verdacht auf Verfehlungen ergibt. Er unterliegt keinen Weisungen hinsichtlich einer inhaltlichen Behandlung eines vorgebrachten Sachverhalts oder einer Mutmaßung. Der Vorteil eines Vertrauensanwalts sei es, so Rechtsamtsleiter Kurt Bauer, dass er auf Wunsch den Mitteilenden anwaltliche Verschwiegenheit zusichern dürfe. Bauer fungiert aber weiterhin zugleich als städtischer Antikorruptionsbeauftragter. An diesen kann der Vertrauensanwalt einen Sachverhalt auch ohne Nennung des Informanten weiterleiten.

Als weitere strukturelle Neuerung ist geplant, im zweiten Halbjahr eine zentrale Vergabestelle als neue Serviceeinrichtung für die Ämter zu installieren. Nach den Erfordernissen der Ämter sollen über diese Stelle die Ausschreibungen erfolgen. Wie OB Mergel erläutert, dürften mit der neuen Serviceeinheit natürlich keine zeitlichen Engpässe geschaffen werden, da gerade in den kommenden Jahren die Projekte sehr eng getaktet seien. Aber als Gesamtkonzern müsse die Stadt auch stärker darauf achten, ihre Vergaben optimal zu koordinieren und dabei alle Vergaberichtlinien einzuhalten.

Geprüft wird in den kommenden Monaten, unter Federführung des Ersten Bürgermeisters Martin Diepgen, in welchem Dezernat diese Serviceeinheit angesiedelt und wie sie personell ausgestattet werden soll. Neben einer höheren Rechtssicherheit ermögliche die zentrale Vergabestelle auch eine wirtschaftlichere Beschaffung unter einheitlichen Standards und diene zudem der Korruptionsprävention, streicht Mergel heraus.

Neben den strukturellen Änderungen gibt es auch Neuerungen im Bereich Personalentwicklung. So wird unter anderem die interne und externe Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgebaut, um im Bereich der verschiedensten Vergaberichtlinien auf dem neuesten Stand zu sein. Zudem werden verstärkt Seminare zur Korruptionsvorbeugung angeboten, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sensibilisieren. Darüber hinaus sind Führungskräfte angehalten, nicht nur auf die Einhaltung der verschiedensten Dienstanweisungen im Projektmanagement zu achten, sondern auch den Qualifizierungsbedarf der Beschäftigten zu erkennen sowie die Delegation von Kompetenzen an der Qualifikation ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auszurichten.



6. Beratungsangebote im Pflegestützpunkt
Wer für den Fall einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung nach Alternativen zur rechtlichen Betreuung sucht, bekommt bei der offenen Sprechstunde des Amts für Familie, Jugend und Senioren der Stadt Heilbronn Auskunft.

Zudem bietet das Amt ein offenes Beratungsangebot für Menschen mit seelischer, geistiger oder körperlicher Einschränkung an. Die kostenlosen Angebote gibt es immer donnerstags von 14 bis 15.30 Uhr (Betreuungssprechstunde) und von 16 bis 17.30 Uhr (Behindertenberatung) in den barrierefreien Räumlichkeiten des Pflegestützpunktes der Stadt Heilbronn in der Gymnasiumstraße 44.

Eine rechtliche Betreuung kann dann erforderlich werden, wenn eine volljährige Person aufgrund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht besorgen kann.

Da die Einrichtung einer gesetzlichen Betreuung mit einem erheblichen Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht der Betroffenen und einem hohen Aufwand öffentlicher Mittel verbunden ist, empfiehlt sich immer die Prüfung von Alternativen. Infrage kommen zum Beispiel Vorsorgevollmachten, die Inanspruchnahme praktischer Hilfen oder Hilfestellungen von privaten bzw. Sozialleistungsträgern und -leistungserbringern.

Mit der Betreuungssprechstunde reagiert die Stadt Heilbronn auch auf die Änderung des „Gesetzes zur Stärkung der Funktion der Betreuungsbehörde“, das am 1. Juli vergangenen Jahres in Kraft getreten ist. Zuvor war die Betreuungsbehörde u.a. zur Beratung und Unterstützung von Betreuern und Bevollmächtigten und zur Aufklärung über Vollmachten verpflichtet. Seit Mitte vergangenen Jahres ist sie zudem erste Kontaktstelle der Bürger, die sich über allgemeine betreuungsrechtliche Fragen und selbstbestimmte Vorsorgemöglichkeiten ohne gerichtlichen Eingriffscharakter informieren wollen.

Die offene Behindertenberatung richtet sich besonders an Menschen, die Unterstützung wegen körperlicher, seelischer oder geistiger Beeinträchtigungen suchen, und an deren Angehörige. Sie informiert zu Leistungen der Eingliederungshilfe (persönliches Budget, Wohnarten, Werkstätten), zum Schwerbehindertenfahrdienst der Stadt, zu Finanzierungsmöglichkeiten für die Schaffung barrierefreien Wohnraums oder zum Schwerbehindertenausweis. Die Beratungsstelle hilft ebenfalls bei der Weitervermittlung an entsprechende Kostenträger (Rentenversicherung, Krankenkasse oder Pflegeberatung) und informiert über Freizeitangebote für Menschen mit Beeinträchtigungen, um dem Ziel der Inklusion - also der gesellschaftlichen Teilhabe - ein Stückchen näher zu kommen.

Weitere Infos und Ansprechpartner: www.heilbronn.de



7. Tanz-Festival beginnt – Karten noch erhältlich
Am Mittwoch, 6. Mai, startet am städtischen Theater das Festival „Tanz! Heilbronn“ mit dem Motto „Männer unter sich“. Zu einzelnen Veranstaltungen gibt es noch Karten, außerdem werden für einen Workshop noch bewegungsfreudige Herren ab 40 gesucht.



„Pour Ethan“, ein feinsinniges, authentisches Porträt eines außergewöhnlichen Teenagers ist am Samstag, 9. Mai, um 17.30 Uhr im Komödienhaus zu sehen. Für die Aufführung gibt es noch Karten. Foto: Alain Monot

Bereits zum siebten Mal ist Heilbronn Gastgeber des beliebten Festivals. Drei der zehn Veranstaltungen sind ausverkauft, für zwei gibt es nur noch wenige Restkarten.

Eröffnet wird das Festival am 6. Mai um 19.30 Uhr im Großen Haus mit dem Stück „Plage romantique“ des in Israel geborenen Choreografen Emanuel Gat, Karten in allen Preiskategorien sind noch erhältlich. Am selben Abend um 21 Uhr steht in der BOXX die Zwei-Mann-Choreografie „Two Room Apartment“ von und mit Niv Sheinfeld und Oren Laor auf dem Programm. Für diese Aufführung gibt es noch Karten, der zweite Termin des Stücks ist ausverkauft.

Begleitet wird das Festival von einem vielseitigen Rahmenprogramm mit Filmen und Workshops. Für den Workshop „Im Tanz begegnen - Zwei Workshops - Zwei Polaritäten“, der von Freitag, 8. Mai, bis Sonntag, 10. Mai, angeboten wird, sucht das Theater noch nach bewegungsfreudigen Männern ab 40. Drei Tage lang wird dann mit Elementen des zeitgenössischen Tanzes und des Tangos improvisiert, kommuniziert und miteinander agiert. Dabei kann jeder seine Bewegung kreativ und individuell gestalten. Die Frauen- und Männergruppe begegnen sich am dritten Tag des Workshops zum Austausch. Anmeldeschluss ist Montag, 4. Mai, Infos und Anmeldung unter Telefon (07131) 56-30 01. Der Workshop kostet regulär 68 Euro, ermäßigt 52 Euro.

Weitere Infos zu den Tanz-Aufführungen und Tickets: www.theater-heilbronn.de



8. Restaurant im Bürgerhaus öffnet wieder
Nach umfangreichen Umbauarbeiten öffnet das Restaurant im Böckinger Bürgerhaus am Montag, 4. Mai, um 11.30 Uhr. Pächter ist der Küchenmeister Klaus Möhle, der sich zuvor im Haus des Handwerks einen Namen gemacht hatte.

Bis zur Eröffnung nach dem langen Maiwochenende gibt es noch einiges zu tun: Im lichtdurchfluteten Gastraum müssen noch Möbel und die Garderobe aufgebaut werden, auf der Terrasse drei große Sonnenschirme. Mit Hochdruck erledigen die Handwerker noch Pflasterarbeiten. Mit mehr als zehn Mitarbeitern will der 60-jährige Möhle, regionale und saisonale Küche nach Böckingen bringen. Zurzeit feilt er noch an der Speisekarte. Fest steht aber: Künftig wird es im Bürgerhaus Böckingen täglich wechselnde, preiswerte Tagesgerichte geben, nachmittags Kaffee und hausgemachten Kuchen.

Auch Erster Bürgermeister Martin Diepgen freut sich, dass die Stadt mit dem jetzigen Pächter einen Gastronomen gewonnen habe, der eine hochwertige Küche nach Böckingen bringen wird. Voraussetzung hierfür war, dass das städtische Hochbauamt das Restaurant für zwei Millionen Euro zeitgemäß umgebaut hat. Sichtbarste Veränderung sind die neuen Glasfassaden im Norden und Westen. Zudem ist das Restaurant jetzt barrierefrei.



9. Heilbronn vom Neckar aus entdecken
Am Donnerstag, 7. Mai, beginnt bei der Heilbronn Marketing GmbH die Saison der Stadtführungen auf dem Neckar. Bis Oktober können Heilbronner und Gäste bei den „Stadt am Fluss“-Führungen Heilbronn vom Schiff aus entdecken.

Die erste Fahrt der Saison beginnt um 14.30 Uhr, sie bringt die Teilnehmer von der Innenstadt zum Heilbronner Hafen und zurück. Weitere Stationen der Hafenrundfahrt sind der Alte Neckar, der Kanalhafen mit Schleuse, der Salzhafen und der Osthafen. Die besondere Führung auf dem Wasser dauert etwa 2,5 Stunden, ein Getränk auf dem Schiff ist im Preis inbegriffen. Erwachsene zahlen 15 Euro, Kinder bis sechs Jahre zwei, von sieben bis 14 Jahren acht Euro. Eine Anmeldung in der Tourist-Info, Kaiserstraße 17, Tel. (07131) 56-22 70, E-Mail: info@heilbronn-marketing.de, ist erforderlich.

Weitere „Stadt am Fluss“-Führungen finden am 11. Juni, 2. Juli, 6. August, 3. September und am 1. Oktober statt. Für Gruppen ab 20 Erwachsenen sind individuelle Termine möglich.



10. Nachtaktive Tiere in der experimenta
Mit nachtaktiven Tieren und der Frage, wie diese im Dunkeln sehen können, befasst sich die Robert Mayer Lecture am Dienstag, 5. Mai, in der experimenta.

Referent ist Prof. Dr. Leo Peichl vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt. In seinem Vortrag erklärt Peichl unter anderem, wie die Lichtsinneszellen auf der Netzhaut des Auges bestimmen, welche Informationen das Sehsystem zur weiteren Verarbeitung bekommt. Zwar besitzen alle Säugetiere Stäbchen für das Dämmerungs- und Nachtsehen sowie Zapfen für das Tageslicht- und Farbensehen, doch dieser Grundbauplan ist recht flexibel und zeigt artspezifische Anpassungen an unterschiedliche visuelle Erfordernisse. Daraus ergibt sich die Frage wie und was nachtaktive Tiere sehen.

Der Vortrag ist kostenlos, er beginnt um 19.30 Uhr. Eine Anmeldung per E-Mail an buchung@experimenta-heilbronn.de oder unter Tel. (07131) 88 79 50 ist erforderlich.

zurück