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Service / Newsletter / Newsletter lesen / Heilbronn Newsletter Nr. 11 2015


19.03.2015 - Heilbronn Newsletter Nr. 11 2015



1. Neues Verzeichnis informiert über Straßennamen
Wieso heißt eine Straße in einem der vornehmsten Heilbronner Wohngebiete „Armsündersteige“ und wer war eigentlich Elise Heß, nach der eine Straße in Biberach benannt ist? Antworten auf diese Fragen gibt das neue Straßennamenverzeichnis, das jetzt auf der städtischen Webseite abgerufen werden kann.



Stefan Schmitt (l.), Leiter des Vermessungs- und Katasteramtes, und Gerhard Schwinghammer hatten die Idee, aus dem Buch „Die Heilbronner Straßennamen“ ein digitales Verzeichnis zu erstellen. Foto: Küpper

Über 1120 Straßen, Wege, Gassen, Alleen, Plätze, Stege, Brücken, Steigen und Staffeln in Heilbronn tragen einen offiziellen Namen. Das Straßennamenverzeichnis erläutert deren Herkunft und erzählt spannende Geschichten über Persönlichkeiten und Ereignisse aus der Stadtgeschichte. Dabei gilt: Je lokaler der Bezug, umso ausführlicher der Eintrag, während Pflanzen-, Tier- und Städtenamen nicht näher erklärt werden. Selbiges gilt auch für allgemein bekannte Persönlichkeiten.

Das Verzeichnis basiert auf dem Buch „Die Heilbronner Straßennamen" von Gerhard Schwinghammer und Reiner Makowski, das im Jahr 2005 erschienen und mittlerweile vergriffen ist. Für die Online-Version hat Schwinghammer einige Aktualisierungen vorgenommen.

Zusammen mit Stefan Schmitt, Leiter des Vermessungs- und Katasteramtes, das für die Vergabe der Straßennamen zuständig ist, hatte Schwinghammer die Bereitstellung des Straßennamenverzeichnisses auf der städtischen Webseite angeregt. Umgesetzt wurde die Idee von der Pressestelle, die den Internetauftritt betreut.

Weitere Infos: Straßennamen



2. Audi-Standort wächst weiter
Die Betriebsfläche der Audi AG auf den Böllinger Höfen wird weiter wachsen: Zusätzlich zu den rund 23 Hektar Fläche mit einer R8-Sportwagenmanufaktur und einem Logistikzentrum hat das Unternehmen eine rund zehn Hektar große Erweiterungsfläche im Südwesten des bisherigen Areals gekauft.



Auch 36 Jahre nach der ersten Ansiedlung sind die Böllinger Höfe weiter auf Erfolgskurs, hier das Erweiterungsgelände von Audi rot markiert. Foto: Stadt Heilbronn, GIS

Man stärke und erweitere mit dem Kauf der angrenzenden Fläche die Ansiedlung in dem Heilbronner Industriegebiet, sagte Audi-Werksleiter Fred Schulze. Auch bedeute dies Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit für den Standort Neckarsulm. Für OB Harry Mergel ist der Flächenzukauf eine win-win-Situation: Alle profitierten von den bisher geschaffenen rund 600 hochwertigen Arbeitsplätzen.



3. Mehr Bewegung für Kinder
Nur ein Viertel der Kinder und Jugendlichen zwischen drei und 17 Jahren ist täglich mindestens eine Stunde körperlich aktiv. Mit dem sportartübergreifenden Projekt „bewegt wachsen in Heilbronn“ starten in Kürze mehr Bewegungsmaßnahmen an Kindertagesstätten und Grundschulen.



Auf mehr Bewegungsangebote dürfen sich Kinder von je sieben Kindertageseinrichtungen und Grundschulen freuen. Foto: Archiv

Ziel des Programms von Stadt und Stadtverband für Sport ist es, eine gesunde Entwicklung jedes Kindes zu fördern und zugleich seine Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Denn Bewegungsmangel wirkt sich negativ auf Motorik und Haltung sowie letztlich auch auf die Konzentrationsfähigkeit aus.

In einer fünfjährigen Pilotphase wird in Kooperation mit der TSG Heilbronn das Konzept an zunächst sieben Kindertagesstätten und sieben Grundschulen erprobt. Getragen wird „bewegt wachsen in Heilbronn“ von der Stadt Heilbronn sowie der Heilbronner Bürgerstiftung, die das Programm in der Pilotphase mit jährlich 25.000 Euro fördern wird. Mittelfristiges Ziel ist, eine flächendeckende Bewegungs- und Gesundheitserziehung in Kindertagesstätten und Grundschulen im Stadtgebiet als selbstverständlichen Bestandteil des Ganztags zu implementieren.

Entwickelt wurde das Bewegungskonzept auf Initiative der Leiterin des städtischen Schul-, Kultur- und Sportamts, Karin Schüttler, gemeinsam mit dem Stadtverband für Sport Heilbronn und dem Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung Stuttgart. Gesucht wird die Beteiligung möglichst zahlreicher Heilbronner Sportvereine, aufgebaut werden soll ein Netzwerk aus Stadt, Sport, Schulen, Kitas, Krankenkassen sowie Stiftungen.

Die Projektverwaltung und -koordination wird beim Schul-, Kultur- und Sportamt liegen. Für die sportliche Leitung ist ein Sportlehrer zuständig. Zudem soll eine pädagogische Fachkraft für Bewegungsförderung in den Bereich der Kindertagesstätten eingebunden werden. Als nächster Schritt soll ein Pool aus Übungsleitern und Trainern, auch mit bewährten Kräften der Vereine, gebildet werden, um das Projekt so zeitnah wie möglich auf weitere Kindertagesstätten und Schulstandorte auszuweiten.

Weitere Infos: www.heilbronn.de



4. Radroute Süd wird weiter verlängert
Der Ausbau des Radwegenetzes geht weiter: Gestern haben die Vorarbeiten für die Verlängerung der Radroute Süd von der Schmollerstraße bis zur Max-Planck-Straße begonnen.

Im Zuge der Maßnahme werden auf der etwa 1,1 Kilometer langen Strecke die Fahrradwege entlang der Charlottenstraße neu angeordnet und bestehende Gehwege und Straßenabgrenzungen entsprechend angepasst. Die Arbeiten sollen im Herbst dieses Jahres weitgehend abgeschlossen sein. Dann gibt es eine komfortable und sichere Radverkehrsverbindung von der Heilbronner Innenstadt bis nach Sontheim-Ost und zum Campus der Hochschule Heilbronn.

Die Arbeiten erfolgen unter laufendem Verkehr, so dass in der Charlottenstraße geringfügige Behinderungen durch Tagesbaustellen nicht ausgeschlossen werden können. Begleitend zu den Straßenbauarbeiten werden stellenweise Leitungen neu verlegt.

An die Straßenbauarbeiten schließen umfangreiche Markierungsarbeiten an, um die Radverkehrswege deutlich vom motorisierten Verkehr abzugrenzen. Die Gesamtkosten für den zweiten Bauabschnitt belaufen sich auf zirka 600.000 Euro.

Bereits im vergangenen Jahr ist der erste Abschnitt der Radroute Süd von der Wilhelmstraße, Einmündung Cäcilienstraße, bis zum Rathenauplatz fertiggestellt worden. Die Realisierung des dritten Bauabschnittes in der Urbanstraße und Am Wollhaus hängt von der Zukunft des Wollhauses ab.



5. Bürgerbeteiligung zu Freiluftkonzerten
Manche Anwohner fühlen sich durch Freiluftkonzerte in ihrem Recht auf Erholung beschränkt. Die Stadt Heilbronn entwickelt deshalb ein Konzept, das bei der Genehmigung von Veranstaltungen mit Verstärkern einen angemessenen Ausgleich zwischen Anwohnern und Veranstaltern erzielen soll.

Den Entwurf des Konzepts will die städtische Stabsstelle Partizipation und Integration mit verschiedenen Vertretern der Anwohnerschaft, diversen Veranstaltern und Ämtern am Dienstag, 21. April, 18.30 Uhr, in der Aula der Gustav-von-Schmoller-Schule, Frankfurter Straße 63, im Rahmen eines öffentlichen Runden Tisches abstimmen. Die Teilnehmer haben dort die Möglichkeit, ihre Bedürfnisse und Anregungen einzubringen. Auch Zuhörer erhalten während des Runden Tisches die Gelegenheit, Ideen vorzuschlagen.

Da die Zahl der Teilnehmer am Runden Tisch begrenzt ist, gibt es vorab ein Treffen mit Anwohnern. Ziel dieses Treffens ist, jeweils zwei Anwohner aus Böckingen, Sontheim sowie der Kernstadt als Stadtteilvertreter und Anwohner für den Runden Tisch zu wählen. In Böckingen und Sontheim kann auch jeweils ein Vertreter oder eine Vertreterin aus der Mitte der dortigen Bezirksbeiräte bestimmt werden.

Die moderierte Wahl der Sprecher oder Sprecherinnen findet am Montag, 13. April, 19 Uhr, statt. Von der Thematik betroffene Anwohner aus den genannten Bezirken sind hierzu in die Volkshochschule Heilbronn, Kirchbrunnenstraße (Im Deutschhof) eingeladen. Der Raum wird ausgeschildert.

Mit dieser Form der Bürgerbeteiligung betritt die Verwaltung Neuland. Man hoffe, dass dieser Runde Tisch die Verwaltung bei ihrer schwierigen Abwägung im Genehmigungsverfahren unterstütze und das gegenseitige Verständnis zwischen Anwohnern und Veranstaltern stärke, sagt Oberbürgermeister Harry Mergel. Die neue „Richtlinie über die Genehmigung von Veranstaltungen mit Verstärkereinsatz“ soll bereits in dieser Freiluftsaison greifen.

Aus organisatorischen Gründen werden Interessierte gebeten, sich zu dem Treffen der Anwohner bei der Stabsstelle Partizipation und Integration unter E-Mail: buergerbeteiligung@stadt-heilbronn.de oder Telefon (07131) 56-27 28 anzumelden.



6. Mentoren für Neuankömmlinge gesucht
Die städtische Stabsstelle Partizipation und Integration sucht Heilbronnerinnen und Heilbronner, die neu zugewanderten Familien das Ankommen erleichtern wollen. Hierfür ruft die Stabsstelle in Kooperation mit dem Kinderschutzbund Heilbronn das Mentoren-Programm „Ankommen“ ins Leben.

Dahinter steht die Idee, dass nicht nur eine gute und strukturierte Willkommenskultur bei der Integration wichtig ist. Neuzuwanderer benötigen daher auch nach der ersten Zeit der Eingewöhnung und der vielen Erledigungen bei den Anmeldungen und Behörden nette Menschen, die ihnen das kulturelle und soziale Ankommen ermöglichen.

Mit dem neuen Programm sollen die künftigen Mentoren optimal auf ihre Aufgabe vorbereitet werden: Geplant sind spezielle Schulungen. Auch werden in Infoveranstaltungen kulturelle und soziale Angebote in Heilbronn vorgestellt. Alle Seminare sind für die Teilnehmenden kostenfrei.

Interessierte können sich unter E-Mail: integration@stadt-heilbronn.de oder Telefon (07131) 56-42 00 melden. Sie werden dann zu einer der Infoveranstaltungen Ende März eingeladen, in denen nähere Auskünfte zum Ablauf der Qualifikation und der Mentorentätigkeit gegeben werden. Fremdsprachenkenntnisse sind bei der Verständigung von Vorteil, sind aber keine Teilnahmevoraussetzung.



7. Konsequent gegen häusliche Gewalt
Häusliche Gewalt wurde auch im vergangenen Jahr von Polizei und städtischem Ordnungsamt konsequent geahndet. Insgesamt 54 Platzverweise und Annäherungsverbote erteilten die Behörden im Heilbronner Stadtgebiet.

Die Verweise und Verbote richteten sich gegen Männer, die entweder gegenüber ihrer Partnerin gewalttätig geworden waren oder ihrer Ex-Partnerin massiv nachgestellt hatten.

Beim Platzverweis wird den Tätern für wenige Tage bis zu einigen Wochen untersagt, die Wohnung zu betreten und sich dem Opfer zu nähern. Gleichzeitig wird den Frauen Hilfe von kompetenten Beratungsstellen angeboten. Sind Kinder betroffen, wird immer das Amt für Familie, Jugend und Senioren verständigt. In Heilbronn werden Platzverweise seit Oktober 2000 ausgesprochen. Insgesamt war die Polizei im Jahr 2014 im Stadtkreis Heilbronn 148 Mal wegen häuslicher Gewalt im Einsatz.

Hält sich der Täter nicht an das Aufenthaltsverbot, kann er zur Zahlung eines Zwangsgelds von 500 Euro verpflichtet werden. Außerdem droht ihm die Zahlung eines Bußgelds von bis zu 5000 Euro. Seit Einführung des Platzverweises sind dem Ordnungsamt jedoch erst 20 Verstöße bekannt geworden.

Allen Tätern wird empfohlen, Beratung aufzusuchen und etwa ein Anti-Gewalt-Training beim JederMann e. V. zu absolvieren.



8. Infoveranstaltung zur Energieauditpflicht
Am Donnerstag, 26. März, können sich Unternehmen kostenfrei über Energieaudits und die einhergehende Energieeffizienz informieren. Die Veranstaltung findet von 16 bis 18 Uhr im Technischen Rathaus, Cäcilienstraße 49, statt.

In den kommenden Monaten wird die Verabschiedung der Novellierung des Energiedienstleistungsgesetzes erwartet. Dieses Gesetz fordert die Energieauditpflicht für alle Unternehmen aus produzierendem und nicht produzierendem Gewerbe, die nicht in die Kategorie Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fallen. Es gibt vor, dass das Energieaudit nach DIN EN 16247-1 bis spätestens 5. Dezember dieses Jahres erfolgt sein muss. Alternativ ist die Einführung von Managementsystemen nach ISO 50001 (Energie) und EMAS (Umwelt) bis zum 31. Dezember 2016 möglich.

Veranstalter sind die Klimaschutzleitstelle der Stadt Heilbronn, die IHK Heilbronn-Franken, die Hochschule Heilbronn und das Modell Hohenlohe e. V.. Die vier Partner arbeiten künftig eng zusammen, um Unternehmen gebündelt Informationen zur Energieeinsparung geben zu können.

Weitere Infos: www.heilbronn.de



9. Dem Rätsel Christiane Möbus auf der Spur
In den kommenden Tagen bieten sich gleich zwei Gelegenheiten, die Ausstellung „Christiane Möbus - Rette sich wer kann" bei einer Führung in der Kunsthalle Vogelmann zu entdecken.

Am Sonntag, 22. März führt Dr. Martina Kitzing-Bretz um 11.30 Uhr durch die Ausstellung, am Donnerstag, 26. März, 18 Uhr, Vanessa Seeberg. Die Teilnahme kostet jeweils 8 Euro.

Mit der als Parcours über drei Etagen angelegten exemplarischen Werkschau der Gabriele-Münter-Preisträgerin und langjährigen Professorin der Universität der Künste Berlin würdigt die Kunsthalle Vogelmann nicht nur eine bedeutende Künstlerin unserer Zeit, sondern setzt auch die Reihe der unkonventionellen Skulpturen-Ausstellungen fort.

Etwa vierzig Werke aus vier Jahrzehnten dokumentieren die geradezu abenteuerliche Vielfalt des künstlerischen Schaffens von Christiane Möbus. Tische, Mäntel, Hüte, Fallschirme, Vogelnester, ausgestopfte Raben, Giraffen oder gar ein LKW – es hat den Anschein als ob es kaum etwas gäbe, was Christiane Möbus nicht in neuartige und zugleich fremd-vertraute Zusammenhänge führen könnte.

Ausgehend von den konzeptuell angelegten lyrischen Arbeiten der frühen 1970er Jahre spannt sich ein illustrer Reigen wundersamster Schöpfungen bis in die Gegenwart. Als Betrachter ist man eingeladen in eine ästhetisch faszinierende wie anregend unterhaltsame Welt der Rätsel.

Weitere Infos: www.museen-heilbronn.de



10. Spannendes Programm in den Osterferien
Im Bürgerhaus Böckingen und im Olga Jugend- und Familienzentrum findet in den Osterferien ein abwechslungsreiches Programm für Kinder und Jugendliche statt. Beide Häuser bieten in der zweiten Ferienwoche vom 7. bis 10. April besondere Angebote an.

Im Bürgehaus Böckingen stehen ein Zauberkurs, ein Karten- und ein Monopoly-Spielenachmittag, eine Kreativwerkstatt, eine Schnitzeljagd durch Böckingen und Spätzle-Selbermachen auf dem Programm. Das Olga-Zentrum lockt mit Fußballturnieren, einem Ausflug in den Tierpark Tripsdrill, einem Basketballworkshop und einem Kinderfrühlingsbasar.

Weitere Infos und Anmeldung: http://olga.jufa-hn.de und http://bhb.jufa-hn.de

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